Einzelbild herunterladen

Montabaur 5/18/78

vurden, >n Fest-

t.

ung

ber geän-

Orts-

nehr

Schieds-

Ver-

lalb

lanns-

linde -

Monta- su er- des Ge- e zu

der

itelborn,

Gelbach-

Gacken-

>ller,

hge-

N enters-

Behördeno Im Verbandsgemeinderat wurde betont, man verkenne nicht, daß auch die Bezirksregierung unter Termindruck gestan­den habe. Gleichwohl müsse man dagegen protestieren, daß den kommunalen Selbstverwaltungsgremien durch eine zu kurze Terminsetzung die Möglichkeit genommen werde, sich mit der gebotenen Sorgfalt und Intensität mit einer für den Raum Mon. tabaur derart wichtigen Frage beschäftigen zu können. Der Verbandsgemeinderat schloß sich insofern der Stellungnahme des Stadtrates an.

In der Sache selbst gingen die Aussagen der Sprecher vom CDU- und SPDFraktion auseinander. Die Verwaltung hatte auch dem Verbandsgemeinderat eine Durchschrift der Stellungnah­me an die Bezirksregierung zugeleitet, die schon vor der Sitzung des Rates eingereicht werden mußte, da andernfalls eine Berück­sichtigung bei den anstehenden Regionalgesprächen nicht mehr möglich gewesen wäre.

Der Verbandsgemeinderat schloß sich mehrheitlich der von der Verwaltung vorgelegten Resolution an. Bezüglich des Inhaltes dieser Resolution kann auf die Berichterstattung über die Sit­zung des Stadtrates vom 25.4.1978 verwiesen werden,die in die­ser Ausgabe des Amtsblattes veröffentlich ist.

Für die CDUFraktion erklärte deren Sprecher Alfons Gerharz, seine Fraktion habe bei Durchsicht der Pläne und Übersichten der Deutschen Bundesbahn sowohl positive als auch negative Aspekte festgestellt, Insgesamt sei man aber zu dem Urteil gekommen, daß die negativen Aspekte überwiegend und zwar aus folgenden Gründen:

1. Es wird eine weitere erhebliche Belastung des Straßenver­kehrs durch die Verlegung des Verkehrs von der Schiene auf die Straße ausgehen

2. Man erwartet, daß die Folgekosten auf die Kommunen ab­gewälzt werden.

3. In den Ortsgemeinden sind Unterstellhallen und Haltebuch­

ten anzulegen, deren Kosten die Kommunen nicht tragen können.

4. Die CDUFraktion betrachtet die vorgesehene Kostenab­wälzung auf die Fahrgäste als unbillig und unsozial, da insbe­sondere ältere Menschen und Schüler von den durch die Um­stellung auf Bahnbusse bedingten höheren Fahrpreise be­troffen werden.

CDUSprecher Gerharz betonte, daß schon heute die Schüler wegen der hohen Fahrkosten auf Fahrräder und Mopeds umstei­gen. Dies sei allerdings im Winter nicht möglich.

Für die SPD-Fraktion erklärte deren Vorsitzender Reiner Schlemmer, daß der Inhalt der Resolution der Verwaltung seiner Fraktion zu weit gehe, Die SPD-Fraktion hätte es be­grüßt,wenn eine Zustimmung zu der Netzkonzeption der Bundes­bahn unter bestimmten Bedingungen erfolgt wäre. Die SPD- Fraktion zeigte Verständnis für die betriebswirtschaftlichen Überlegungen der Bundesbahn mit dem Ziel, ihr Defizit zu redu­zieren. Die zusätzliche Verkehrsbelastung durch die nach der Streckenstillegung einzusetzenden Busse betrachtete die SPD- Fraktion nicht als besonders schwerwiegend.

Die finanzielle Mehrbelastung der Schüler sei ein Aspekt, der durchaus auch nach Meinung der SPD-Fraktion in einer Reso­lution zu Recht ablehnend erwähnt worden ist.

Von seiten der CDUFraktion wurde auch betont, es bestehe die Gefahr, daß nach der Einstellung des Personenverkehrs der Güterverkehr für die Bundesbahn irgendwann einmal unrenta­bel werden könnte und die Versorgung des Raumes Montabaur auf der Schiede völlig eingestellt werden könnte. Diese Befürch­tungen wurden von der SPD-Fraktion nicht geteilt.

Monta-

neinde-

o.a.

r. 26 itr. 4o traße 19.

ng der :nd wur- I und dsmänner ;emeinde- iner gen des

kerung

976 und inden ln hatten ti sogar

eds'

dienst der

VORANZEIGE

--- J

Sondergastspielvorstellung des Marburger Schauspiels in Montabaur

NAPOLEON IN NEW ORLEANS von Georg Kaiser

FREITAG, 12. Mai 1978, 2o.oo Uhr KARTENVORVERKAUF:

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Rathaus, Zimmer 17, Telefon 02602 - 2041

Die Vorstellung findet wie immer in der Aula der Joseph -

Kehrein - Schule, Montabaur, Gelbachstraße, statt

*****************

**********

itzung am

rgert

eten