Ausgabe 
23.12.1977
Seite
1336
 
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Montabaur - 2- 51/77

Für die Ortsgemeinde Niedererbach: Zey - Ortsbürgermeister

Für die Ortsgemeinde Oberelbert: Weyand - Ortsbürgermeister

Für die Ortsgemeinde Simmern: Schneider - Ortsbürgermeister

Für die Ortsgemeinde Untershausen: Söllner - Ortsbürgermeister

Für die Ortsgemeinde Nomborn:

Bendel - Ortsbürgermeister

Für die Ortsgemeinde Ruppach-Goldhausen: Ferdinand - Ortsbürgermeister

Für die Ortsgemeinde Stahlhofen:

Pehl - Ortsbürgermeister

Für die Ortsgemeinde Welschneudorf: Stahlhofen - Ortsbürgermeister

Für die Stadt Montabaur:

Mangels - Bürgermeister

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

alljährlich geben uns der nahe Jahreswechsel und die Festtage Gelegenheit, einen Moment der Hektik unseres Alltages zu entfliehen und uns die Frage nach dem Ergebnis unserer Arbeit in den vergangenen 12 Monaten zu stellen. Immer wieder müssen wir feststellen, daß das Geschehen des vergangenen Jah­res nicht allen unseren Erwartungen entsprochen hat. Dies ist Grund genug, die Vorhaben des neuen Jahres mit der nötigen Besonnenheit, aber auch mit Ent­schlossenheit in Angriff zu nehmen.

Was hat uns das vergangene Jahr 1977 für den Bereich der Verbandsgemeinde gebracht? Es wäre müßig und würde den Rahmen eines Grußwortes überstei­gen, wollte man alle Entscheidungen des Verbandsgemeinderates beleuchten.

Zwei Vorhaben verdienen es jedoch, erwähnt zu werden.

Für den Bereich unserer Grund- und Hauptschulen brachte das Jahr 1977 um­fassende organisatorische Änderungen mit dem Ziel, allen Schülern gleiche Chancen im Sinne eines differenzierten Unterrichts zu bieten. Trotz aller An­laufschwierigkeiten können wir heute feststellen, daß diese Maßnahme im Hin­blick auf eine endgültige Lösung im Jahre 198o aufgrund des Zusammenwir­kens aller Beteiligten gute Akzente für den schulischen Bereich gesetzt hat.

Mit der Generalplanung für Wasser und Kanal für den Bereich der gesamten Verbandsgemeinde Montabaur wurde ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Infrastruktur unternommen. Die vorliegenden Planungen bilden die Grundlage für optimale und wirtschaftliche Lösungen der Ver- und Entsorgungsfragen.

Am Ende des Jahres 1977 kann man sagen, daß die Ortsgemeinden unserer Vßr bandsgemeinde näher zusammengerückt sind. Eine zusammenfassende Betrach­tung der Arbeit im Verbandsgemeinderat veranlaßt mich heute zu der Feststellung, daß sich unser Gemeinwesen weiter konsoli­diert hat Dies liegt nicht zuletzt an der konstruktiven Arbeit, die in den Gremien der Verbandsgemeinde und der Ortsgemeinden geleistet wurde.

Die Tatsache, daß die wichtigen Beschlüsse des Verbandsgemeinderates von allen Fraktionen getragen wurden, werte ich als Zei­chen einer soliden Kommunalpolitik, die dem alten Grundsatz "Gemeinsamkeit macht stark" Rechnung trägt.

Möge uns diese Gemeinsamkeit auch im neuen Jahr 1978 erhalten bleiben. Die bevorstehenden Festtage sollten wir nutzen, um einige besinnliche Stunden im Kreise unserer Familien und Freunde zu verbringen. Diese Mußestunden mögen uns Gelegenheit bieten, aus der Hektik des Alltags abzuschalten und neue Kräfte für die vor uns liegenden Aufgaben zu sammeln.

Die weitere Entwicklung unserer Verbandsgemeinde hängt entscheidend davon ab, in welchem Umfang jeder Bürger diese Aufga­ben trägt und mitgestaltet Hierzu rufe ich Sie alle auf.

Allen Bürgerinnen und Bürgern der Verbandsgemeinde wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 1978.

Mangels- Bürgermeister

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