Ausgabe 
21.10.1977
Seite
1069
 
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Montabaur 11/42/77

Beratung in den einzelnen Fraktionen relativ schnell verab­schiedet, zumal einige der anstehenden Punkte an Problematik weniger zu bieten hatten.

Nicht vorberaten werden konnten die vom Forstamt aufgestell­ten und von Herrn Ofö Kern ausführlich erläuterten Waldwirt­schaftspläne der Gemeinde für 1978.

Zur Freude aller Anwesenden war zu erfahren, daß nicht nur das Jahr 1977 den erhofften Überschuß mehr als angenommen er­bracht hat, sondern darüber hinaus auch das Jahr 1978 aufstei­gende Tendenzen erwarten läßt.

So war es auch nicht mehr als geboten, diesem Plan seine Zu­stimmung zu geben.

Diese Gelegenheit nutzte Herr Ofö Kern, nochmals auf die Sauberhaltung unseres Waldes, insbesondere im Bereich belieb­ter Ausflugs- und Spazierwegziele.hinzuweisen.

Unser Wald, ob in der Nähe der Sporkenburg, des Sportplatzes oder wo auch immer, >st keint Müllhalde.

Sie sollten alle mithelfen, ihn sauber zu halten und pfleglich zu behandeln.

Wesentlich lebhafter entfaltete sich die Diskussion, als es darum ging, den Abrechnungsmodus für die Oberdorf Straße, die Borngasse und die Hahnengasse zu finden.

Obwohl im einzelnen vorbesprochen, waren doch noch Diskus­sionen unerläßlich, zumal die Ortsgemeinde erstmals von den nach der Ausbausatzung bestehenden Abrechnungsmöglichkei­ten Gebrauch macht.

Während die wegen Sonderinteresse von der Beschlußfassung ausgeschlossenen Ratsmitglieder dem Für und Wider unbeteiligt Zusehen mußten, lehnten sich die die Entscheidung treffenden Ortsvertreter überwiegend an die geltende Rechtsprechung, hier insbesondere an die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Koblenz an, das in einer Grundsatzentscheidung den Gemeinde­anteil festgelegt hat wie folgt:

1. bei reinem Durchgangsverkehr beträgt der Gemeindeanteil an der auszubauenden Straße ca. 60 %.

2. bei Straßen mit starkem innerörtlichen Verkehr gehen ca.

50 % zu Lasten der Gemeinde und

3. bei reinen Anliegerkosten erscheint der gemeindliche Anteil von ca. 25 % ausreichend.

Aufbauend auf dieser Entscheidung war alsdann eine Umlage der Ausbaukosten in Höhe von 50 % auf die Anlieger als gerechte Lösung angesehen worden und die Abrechnung auf dieser Grund­lage beschlossene Sache.

Wenn auch die Gemeinde auf diese Einnahmen 1977 schlecht verzichten kann, so waren jedoch alle Beteiligten der Meinung, die Bescheiderteilung erst für Anfang 1978 vorzusehen.

Die Gemeindevertreter stellen sich unterWeihnachtsgeschenke etwas anderes vor.

Die Sportstättenleitplanung war, nachdem die Verbandsgemeinde- vertretung tags zuvor diesen Plan verabschiedet hat, mehr eine Information an alle Anwesende.

Dennoch wurde die Aufnahme eines Lehrschwimmbeckens im Zusammenhang mit der Errichtung der vorgesehenen zweiten Schultumhalle gewünscht.

Wenn einerseits die Einsparung der Fahrgelder zum Schwimm­unterricht berücksichtigt wird, andererseits den Kindern der lan­ge Aufenthalt vor und nach dem Unterricht erspart bleibt, darüber hinaus weitere positive Gründe in Erwägung gezogen werden, dann dürften die für die Errichtung und Unterhaltung einer solchen Anlage notwendigen Kosten durchaus im Rahmen des Machbaren liegen.

Eine immer wieder hinausgeschobene Maßnahme war nunmehr, wenn auch nur als Übergangslösung abzuwickeln.

Da die endgültige Regelung der Kanalleitung im Bereich des Bu­chenstückes noch einige Jahre auf sich warten läßt, demgegen­über der jetzige Zustand kaum länger vertretbar ist, hat sich der Rat entschlossen, diesen Weg als Provisorium mit dem geringstmöglichen Aufwand auszubauen.

So ist vorgesehen, eine Fahrbahnbreite von ca. 3,50 m mit einer wassergebundenen Decke zu versehen.

In gleicher Diskussion wurde darauf verwiesen, daß das jetzt noch mehr anfallende Oberflächenwasser nicht abgefahren und abgeleitet werden kann, es also möglicherweise zu weiteren Beanstandungen führt.

Trotz dieser Befürchtung erscheint die angestrebte Lösung als die zur Zeit beste zu sein.

Der Ausbau erfolgt noch vor Wintereinbruch.

Im Rahmen der allgemeinen Aussprache wurden anstehende Fragen und künftige Vorhaben erörtert.

Hierzu jedem Bürger zur Kenntnis:

die Gemeinde hat eine neue Straße - den Tannenweg - .

Es handelt sich hierbei um die ausgebaute Zuwegung im Neu­baugebiet Helfensteinstraße entlang der K 2, von der Helfen- steinstraße aus zugänglich.

Im weiteren Verlauf der Sitzung waren neben der Entscheidung über den Verkauf einer weiteren gemeindlichen Bauparzelle und den Erlaß von Grundsteuern auch Aussagen über den An­trag auf Renovierung der gemeindlichen Sportanlagen am Nörrberg zu machen.

Es herrscht einhellige Meinung darüber, daß im Gegensatz zur Praktizierung in den vergangenen Jahren eine einmalige größe­re Investition erfolgversprechender ist.

Die Gemeinde Eitelborn ist bereit, im Zusammenhang mit dem Sportclub unter Einbeziehung weiterer Dritter Geldgeber eine gänzliche, den heutigen Anforderungen annähernd gerecht werdende Renovierung der Anlage vorzunehmen.

gez. Hümmerich, Ortsbürgermeister.

MGV Eitelborn 1866

Wie bereits schon mitgeteilt, fährt der MGV Eitelborn 1866 am kommenden Samstag, dem 22. Oktober 1977 zum Herbst­konzert des MGVEintracht Alsbach. Diese Veranstaltung findet in der Festhalle in Nauort statt. Abfahrt des Omnibusses pünktlich um 19.15 Uhr ab Kirmesplatz (Gasthaus Westerwäl­der Hof).

MGVMozart" Eitelborn

Wie bereits angekündigt, fahren wir am kommenden Sonntag, dem 23. Oktober 1977,zum Regionalsingen. Abfahrt ist um 12.30 Uhr von der GaststätteWesterwälder Hof aus. Vormit­tags um 10.45 Uhr treffen wir uns noch einmal zu einer kurzen Chorprobe.

Um das gesetzte Ziel zu erreichen, auf das mit großem Fleiß hingearbeitet wurde, ist es von größter Bedeutung, daß auch wirklich alle Sänger teilnehmen. Bitte kommen Sie pünktlich. Im Anschluß treffen wir uns mit Frauen oder Freundinnen zu einem gemütlichen Beisammensein im Vereinslokal.

Kath. Frauengemeinschaft Eitelborn

Der Bus zu einer Vorführung bei der Kevag Koblenz fährt am Dienstag, dem 25. Oktober um 9.30 Uhr ab Kirmesplatz.

NEUHÄUSEL:

CDU-Neuhäusel feiert

Der CDU-Ortsverband Neuhäusel veranstaltet am Samstag, dem 22. Oktober 1977, ab 18.30 Uhr in der Grillhütte in Neu­häusel ein gemütliches Beisammensein für Mitglieder, Freunde und Bekannte, zu dem auch die Mitglieder der Ortsverbände Kadenbach, Simmern und Eitelborn herzlich eingeladen sind.

Erich Best, CDU-Ortsvors.

SIMMERN:

Herzlichen Glückwunsch

Am 24.10.1977 wird Herr Ludwig Schneider, Schloßstr. 4,

76 Jahre alt,

am 25.10.1977, Herr Toni Reichert, Kleringstr. 5, 78 Jahre alt und

am 26. 10.1977 Frau Katharina Seifert, Im Rauenstück 6,

88 Jahre alt.

Die Ortsgemeindeverwaltung gratuliert recht herzlich und wünscht den Geburtstagskindern alles Gute, insbesondere Ge­sundheit.

Schneider, Ortsbürgerm.