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Montabaur 8 / 39 in

die dem umfangreichen Publikumsverkehr Rechnung trägt, erfolgt ist. Der Haupt- und Finanzausschuß habe bereits die Ausschreibung veranlaßt und die Auftragsvergabe vorgenommen. Auch wenn die Mittel nicht im Haushaltsplan bereit stünden, bestehe die Verpflichtung, die Arbeiten durchzu­führen. Das Land beteilige sich nach den straßenrechtlichen Vorschriften an den Kosten für den Einmündungsbereich in die Landesstraße im Verhältnis des Verkehrsaufkommens.

Neuwahl des stellvertretenden Vorsitzenden für den Umle­gungsausschuß der Stadt Montabaur

Dieser Punkt war zuvor durch einstimmigen Beschluß des Stadtrates als Dringlichkeitspunkt auf die Tagesordnung gesetzt worden. Der Stadtrat wählte einstimmig Herrn Vermessungs­rat z.A. Wilfried Reinhard zum stellvertretenden Vorsitzenden des Umlegungsausschusses der Stadt Montabaur. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende, Vermessungsrat Banze, ist zu einer anderen Behörde versetzt worden.

Um die Funktionsfähigkeit des Umlegungsausschusses zu ge­währleisten, war die Wahl eines stellvertretenden Vorsitzenden zwingend erforderlich.

Die für den öffentlichen Teil vorgesehene Änderung der Ge­schäftsordnung für den Stadtrat wurde auf Antrag von CDU- Sprecher Dr. Hütte durch einstimmigen Beschluß des Stadt­rates abgesetzt, da die Dinge noch nicht ausreichend in den Fraktionen behandelt worden sind.

Bürgerinitiative von Anliegern der Mons-Tabor-Straße und Wölfchesbitz Straße

Unter PunktVerschiedenes wurden die Mitglieder des Stadtrates mit einer Eingabe von Anliegern der Wölfchesbitz- straße und der Mons-Tabor-Straße befaßt, die darauf gerich­tet ist, die Mons-Tabor-Str. und die Wölfchesbitzstr. (teilweise) als Kinderspielstraße auszuweisen.

Begründet wurde die Petition mit dem hohen Verkehrsauf­kommen in diesem Bereich, sowie mit der großen Anzahl der dort spielenden Kinder. Außerdem wurde ins Feld geführt, in diesem Bereich sei das Angebot an Kinderspielplätzen unzureichend. Daraus resultiere eine erhebliche Gefährdung der in diesen Straßen wohnenden und spielenden Kinder.

Die Zuständigkeit für die Entscheidung liegt bei der Ver­bandsgemeindeverwaltung als Ortspolizeibehörde. Gleichwohl befaßte Bürgermeister Mangels den Stadtrat mit dieser Ange­legenheit, um den Ratsmitgliedem, die ja die Bevölkerung der Stadt vertreten, Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

Es herrschte im Stadtrat übereinstimmend die Meinung, man solle dem Wunsch der Anlieger der beiden Straßen nicht Folge leisten, und zwar zum Schutz der dort spielenden Kinder aber auch im Interesse der Allgemeinheit.

Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Hütte , er­klärte, die Beratungen seiner Fraktion hätten zu der Erkennt­nis geführt, daß die überhöhte Verkehrsfrequenz in diesen Straßen zwei Ursachen hat, nämlich zum einen die vielen Fahrzeuge der Anlieger beider Straßen und zum anderen der durch das Schulzentrum bedingte Verkehr. Beide Fakto­ren seien nicht dadurch zu beeinflussen, daß man die Stra­ßen zur Kinderspielstraße erkläre.

Eine Entlastung sei nach Bau der Verbindungsstraße zwischen Elgendorfer- und Eschelbacher Straße zu erwarten, weil man damit rechnen könne, daß der zum und vom Schulzentrum fließende Verkehr aus Richtung Horressen und Eigendorf und dem Buchfinkenland über diese Straße führen wird.

Ratsmitglied Dr. Hütte führte weiterhin aus, daß sehr viele Straßen im innerstädtischen Bereich eine ähnliche Situation vorweisen könnten. Wollte man alle diese Straßen lediglich für den Anliegerverkehr offenlassen, so würde dies nicht mit den Interessen der Allgemeinheit in Einklang zu bringen sein. Bei allem Verständnis für die Sorge der Antragsteller um die Kinder sollte der Initiative nicht stattgegeben wer­den.

Ratsmitglied Roos (CDU) erklärte, es sei aus verkehrspolizei­licher Sicht heute überholt, Straßen als Spielstraßen auszu­

weisen. Kinderspielstraßen seien geeignet, die Kinder im yg e g Straßenverkehr noch stärker zu gefährden, als sie es ohnf'jojBer schon sind. Die Kinder würden sich nämlich auf den Kin«K a s spielstraßen eine Verhaltensweise angewöhnen, die sie unt-t^er wußt auch auf andere Straßen übertragen würden. SikAus

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Ratsmitglied Roos vertrat die Auffassung, man solle die y,.w handenen Kinderspielstraßen im Stadtgebiet aufheben. Dofcnfalk wegen des dort zu verzeichnenden Verkehrsaufkommens könne man sie gar nicht mehr als solche bezeichnen. Insbesondere in dem Teil der Wölfchesbitzstraße, der zur 1 noch Kinderspielstraße ist, seien die spielenden Kinder duri die parkenden Fahrzeuge der Anlieger und der Besucher des Gymnasiums Aheblichen Gefahren ausgesetzt.

Weiterhin wurde darauf hingewiesen, daß die Stadt in den ] letzten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen hat,! um ein ausreichendes Spielplatzangebot zu schaffen. Es seil durchaus zumutbar, daß die Kinder aus diesem Bereich die Freizeitanlage in der Fröschpforte aufsuchen.

SPD-Fraktionssprecher Stühn erklärte, seine Fraktion verstel he zwar das Anliegen der Eltern im Bereich der Mons-TabcJ Straße. Gleichwohl sei seine Fraktion in ihren Beratungen zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Die Ausweisung einerI Spielstraße sei keine Lösung , durch die der Verkehr in dq beiden Straßen reduziert werden könne.

Es würde vielmehr ein noch größerer Gefahrenherd geschaf-l fen. Die Kinder würden auf ihre Rechte pochen und sich dabei angesichts der hohen Verkehrsfrequenz selbst gefäht| den.Dies um so mehr, als sehr viele jugendliche Fahrzeug­führer mit Mofas, Mopeds, aber auch Pkws das Schulzentm aufsuchen und von ihnen nicht immer die nötige rücksichtsj volle Fahrweise erwartet werden könne.

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Ratsmitglied Kochern vertrat die Auffassung, das Verkehrs-] aufkommen im Bereich der Mons-Tabor - Straße und der Wölfchesbitzstr. resultiere fast ausschließlich aus Anlieger­verkehr, so daß die Ausweisung als Kinderspielstraße keine | Verbesserung bringe.

Bürgermeister Mangels unterrichtete die Ratsmitglieder, daß die beiden Straßen nur dann als Kinderspielstraßen ausgewij sen werden können, wenn sie gleichzeitig mit einem Durch-! gangsverbotsschild versehen werden. Dies könne angesichts der Einrichtungen im Schulzentrum nicht befürwortet wer­den.

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Nochmals Wassertreten

Der Kneipp-Verein Montabaur lädt alle Mitglieder und Interessenten des] Wassertretens für Sonntag, den 2.10. 1977 um 10 Uhr zur Kneippanlage der Stadt Montabaur ein.

Hierbei besteht zum letzten Mal in diesem J ahr die Möglichkeit, sich i über die kneippschen Anwendungen zu informieren.

Frau E. Wagner wird Ihnen die erforderlichen fachlichen Erläuterungen geben.

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PSYCHOLOGIE Der Kneipp-Verein und die Volkshochschule der Verbands- 1 gemeinde Montabaur laden die Bevölkerung zu einem öffal liehen Vortrag am Dienstag, 11. Oktober 1977 um 20 Ghrp in die Josef Kehrein-Schule ein. '

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Dipl.Psychologe Werner Heukäufer,

Leiter der Erziehungsberatungsstelle in Montabaur, wird in einem Referat mit anschließender Diskussion

Schwierigkeiten in der Erziehung von Kindern und Ju­gendlichen erörtern.

Jahresabschlußversammlung Vereinsring Eschelbach

Am 30.9.1977 um 20 Uhr findet in der Gaststätte ,,Zur Brücke die erste Jahresabschlußversammlung statt. Samt' liehe Vorstandsmitglieder der Dorfvereine sind hiermit rechtj herzlich eingeladen.

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