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Montabaur 4

Öffentliche Bekanntmachungen

Verbandsgemeindewerk Montabaur

Gemäß § 8 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeit von Wasch und Reinigungsmitteln (Waschmittelgesetz) vom 20. Aug. 1975 (BGBl. Nr. 100 S, 2255) werden die Wasserhärtebereiche für das Versorgungsgebiet der Verbandsgemeinde Montabaur nach­folgend bekanntgegeben:

Ortsgemeinde:

Härtebereich:

Millimol/L

Boden

1

bis

1,5 Millimol/L

Daubach

1

bis

1,3

ff

Eitelborn

1

bis

1,3

«1

Gackenbach

1

bis

1,3

ff

Girod

2

bis

2,5

ff

Görgeshausen

2

bis

2,3

ff

Groß ho Ibach

2

bis

2,5

ff

Heilberscheid

1

bis

1,3

ff

Heiligenroth

2

bis

2,5

ff

Holler

2

bis

2,3

ff

Horbach

1

bis

1,3

ff

Hübingen

1

bis

1,3

ff

Kadenbach

2

bis

2,3

6t

Montabaur

1

bis

1,3

tt

Wirzenborn

1

bis

1,3

tf

Reckenthal

1

bis

1,3

tt

Bladernheim

1

bis

1,3

tt

Ettersdorf

1

bis

1,3

ff

Horressen

1

bis

1,3

ff

Eigendorf

1

bis

1,3

ff

Eschelbach

1

bis

1,3

ff

Nentershausen

2

bis

2,3

>>

Neuhäusel

1

bis

1,3

ff

Niederelbert

1

bis

1,3

ff

Niedererbach

3

bis

3,8

ff

Nomborn

2

bis

2,5

tf

Oberelbert

1

bis

1,3

ff

Ruppach-Goldhausen 2

bis

2,5

ff

Simmern

1

bis

1,3

ff

Stahlhofen

1

bis

1,3

ff

Untershausen

1

bis

1,3

ff

Welschneudorf

1

bis

1,3

ff

Zu dieser Bekanntmachung geben wir noch folgende Information:

- Genau dosiert, Geld gespart -

Obwohl die modernen Waschmittel nicht mehr dicke Schaum­berge auf Flüsse und Bäche zaubern, wie sie es noch vor 15 Jah­ren taten, enthalten sie auch heute noch Phosphat, das vor allem in stehenden Gewässern unerwünscht ist. Phosphat wirkt in den Gewässern wie ein Düngemittel, d.h. Plankton, Algen und Wasserpflanzen wachsen in dem ohnehin nährstoffreichen Wasser besonders stark. Der Sauerstoffgehalt des Wassers schwankt in den oberen Wasserschichten stark, am Grunde des Gewässers tritt Sauerstoffmangel ein. Dannkippt das Gewässer um, d.h. die im Wasser enthaltenen Stoffe beginnen zu faulen, das Wasser stinkt. Für die Versorgung von Menschen, Tieren und Gewerbe mit Trink- und Brauchwasser kann ein solches Ge­wässer nicht mehr genutzt werden.

Andererseits ist der Zusatz von Phosphat zu den Waschmitteln nicht zu umgehen, da die Waschkraft sonst erheblich geringer wäre. Phosphat bindet die im Wasser vieler Versorgungsunterneh­men enthaltene natürliche Härte (in erster Linie Kalk) ab. Die Härte wiederum ist es, die die Wirkung der eigentlichen Wasch­substanzen behindert. Je härter das Wasser ist, um so mehr Phos­phat wird zum Abbinden der Härte benötigt.

Um zu gewährleisten, daß nur soviel Phosphat mit der Laugt in die Gewässer gelangt, wie bei gegebener Wasserhärte erforj lieh ist, sollen die Waschmittel entsprechend dosiert werden, Die Waschmittelindustrie muß inzwischen auf den Packunge abdrucken, wieviel Meßbecher man bei einer bestimmten Wai härte für einen Waschgang zusetzen soll. Nach Kenntnis derV serhärte kann dann jede Hausfrau die erforderliche Waschmin menge in die Waschmaschine geben. In keinem Fall sollte sic großzügig ein wenig mehr Waschmittel hinzufügen, die Wäsch wird dadurch nicht weißer.

Sie sparen, wenn nicht mehr Waschmittel zugegeben wird, all für reine Wäsche nötig ist. Sie tragen damit auch wesentlich Umweltschutz bei. Denn alle Waschmittel enthalten Substan die nur schwer aus Abwasser und Gewässern zu entfernen sin Dieser Tip gilt also auch dem Umweltschutz.

Das Amtsgericht

-8K94/76

TERMINSBESTIMMUNG

5430 Montabaur, den 23. 5.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll der im Grundbuch voi Montabaur, Band 55, Blatt 2294 eingetragene Hälfteanteil di Frau Edith Michel an dem nachstehend bezeichneten Grund stück

am Dienstag, dem 2. August 1977, 14.00 Uhr an der Gerichtsstelle Montabaur, Bahnhofstr. 47, Zimmer Nr, 6, versteigert werden.

Lfd.Nr. 1, Flur 44, Flurstück 630, Hof- u.Gebäudefläche Vorderer Rebstock 13 = 0,59 ar Verkehrswert des Anteils: 17.500,-DM.

Der Versteigerungsvermerk ist am 2.3.1977 in das Grundbuch eingetragen worden.

Als Eigentümer war damals bezüglich des Hälfteanteils Frau Edith Michel geb.Kaes in Montabaur eingetragen.

Ist ein Recht im Grundbuch nicht vermerkt oder wird ein Rc< später als der Versteigerungsvermerk eingetragen, so muß der Berechtigte es spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anmelden. Er muß da Recht glaubhaft machen, wenn der Gläubiger oder der Antra) ler widerspricht. Andernfalls wird das Recht im geringsten G< nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerung! erlöses dem Anspruch des Gläubigers und den übrigen Recht« nachgesetzt.

Es ist zweckmäßig, schon zwei Wochen vor dem Termin eine) naue Berechnung der Ansprüche an Kapital, Zinsen und Ko­sten der Kündigung und der die Befriedigung aus dem Grund­stück bezweckenden Rechtsverfolgung mit Angabe des bean­spruchten Ranges schriftlich einzureichen oder zu Protokoll der Geschäftsstelle zu erklären.

Wer ein Recht hat, das der Versteigerung des Grundstücks, des Erbbaurechts oder des nach § 55 ZVG mithaftenden Zubi hörs entgegensteht, wird aufgefordert, die Aufhebung oder ca weilige Einstellung des Verfahrens zu erwirken, bevor das Ge rieht den Zuschlag erteilt. Geschieht dies nicht,so tritt für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigert Gegenstandes.

gez. Fischer, Rechtspfleger Siegel Ausgefertigt:

gez. Unterschrift, Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle des Amtsgerichts.

Manöver der Bundeswehr

Die Panzerbrigade 15 beabsichtigt in der Zeit vom 18. bis 19. Juli 1977

ein Manöver im Raum Koblenz-Montabaur-Limburg, Bad E: durchzuführen.

nu N ü ST Bnn E ki ?ö r nn VE ,x*^E? G ,o A ^, lh l?u EVi . RWALTU ,^. 0 * 0,hau *' Gr0 ®«' Mark» und Wauerwerk (Neubau an dar Eldiwlata), Montag, Mittwoch bii Fraltag 8.00 bi» 12-OC Dlanitag 8.00 bl« 12.00, 16.00 bla 18.30 Uhr. Bauamt (Galbachttra8a) Dlanttag 8 bl» 12.00, 16.00 bl» 18.30 Uhr,, Mittwoch 14.00 bl» 16.00 Uhr, Donnarttog 8.00 bl« 12.00 Uh FERNSPRECHANSCHLOSSE Verbandigenietndevarwaltung 02602/2041, (nach Dlantt»chlu8 Obar Anrufbeantworter unter Nr. 02602/2041), Bürgermeliter Mangel» 02602/2044. Vel bandtbelgaordneter Reuich 02602 / 2045, Watterwerk Mentobaur nach Olenittdilufii »Iahe lerelt»chaft»dlenit.

KONTEN DER VERBANDSGEMEINDEKASSEi Kreluparkaue Montabaur Nr. 500017, Nauauhdte Sparkaue Montabaur Nr. B03000212, Volkibank Montabaur Nr. 108, Fo»t»ched am» rrankfurt/Maln Nr. 10800603. .- ---