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52 _.. f Montag u _ 20.12.1976
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17.12.1976
verlegt.
Radaktion und Anzeigenabteilung
Bericht über die Sitzung des Verbandsgemeinderates am 9. Dezember 1976
Zu der letzten Sitzung des Verbandsgemeinderates im Jahr 1976 hatte Bürgermeister Mangels neben den Ratsmitgliedern und Beigeordneten sowie den Ortsbürgermeistern auch deren Ehegattinnen eingeladen. Die Damen der Mandatsträger waren dieser Einladung auch recht zahlreich gefolgt. So hatten sie Gelegenheit, den Ablauf der Sitzung zu verfolgen, die interessante Punkte zum Inhalt hatte und einmal selbst zu sehen, wo ihre Ehemänner die Zeit verbringen, die sie ihren Familien, so Bürgermeister Mangels , „stehlen“.
Zukunftsplanung für die Wasserversorgung im Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur
Bei der Behandlung dieses Punktes waren die Herren Lattisch und Mehlig vom Ing. Büro Lattisch, die mit der Erstellung des Entwurfes des Generalplanes zur Wasserversorgung im Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur beauftragt worden sind, anwesend und erläuterten den Ratsmitgliedern das von ihnen erstellte Planwerk.
In seiner einführenden Rede stellte Bürgermeister Mangels heraus, daß der Verbandsgemeinderat sehr frühzeitig nach Entstehung der Verbandsgemeinde beschlossen hatte, zukunftsorientierte Planungen in Auftrag zu geben, um die nötigen Entscheidungshilfen für die Erfüllung der Aufgaben, die der Verbandsgemeinde obliegen, zu erhalten. Neben der Flächennutzungsplanung und der Planung für den Bau der Hauptschule war darunter auch die Planung für die Wasserversorgung im Verbandsgemeindebereich. In der Sitzung des Verbandsgemeinderates am 9.12.1976 ging es darum, den vom Ing. Büro Lattisch erstellten Entwurf der Generalplanung erstmals dem Verbands- gemeinderat zur Begutachtung vorzulegen. Man war sich darüber im klaren, daß es nicht um eine abschließende Entscheidung ging, sondern, wie CDU-Fraktionsvorsitzender Seul es formulierte, um eine „erste Lesung“. Detailfragen zu klären, ist die nächste Aufgabe, die zunächst den Fachausschüssen obliegt. Erst nach Abschluß der zu erwartenden schwierigen Beratungen wird der Verbandsgemeinderat abschließend über diesen Planentwurf zu entscheiden haben.
Planverfasser Lattisch erläuterte den Ratsmitgliedem den Entwurf seiner Planung. Die Wasserknappheit aufgrund der geringen Niederschläge im vergangenen Sommer hat nach seiner Auffassung gezeigt, daß es dringend erforderlich ist, daß die Verbandsgemeinde geeignete Maßnahmen ergreift, um die Wasserversorgung langfristig sicherzustellen. Bereits in den Jahren 1974 und 1975 wurde ein umfangreiches Bohrprogramm durchgeführt.
Im Gebiet der Montabaurer Höhe wurden 14 Versuchsbohrungen
vorgenommen
6 davon waren fündig bzw. ausbauwürdig. Die Verbandsgemeinde Montabaur hat das Ing. Büro Lattisch damit beauftragt, einen generellen Wasserversorgungsentwurf für den gesamten Verbandsgemeindebereich zu erstellen, um das erforderliche Wasser zu erschließen, aufzubereiten und sinnvoll zu verteilen.
Anschließend erläuterte der Verfasser die Konzeption für die Wasserversorgung, wie sie in seinem Planentwurf enthalten ist. Hier ist im wesentlichen die Aussage zu erwähnen, daß die Wassi Versorgung für den gesamten Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur primär durch eine zentrale Wasserversorgung vondn wasserreichen Gebiet der Montabaurer Höhe über entsprechend! Verbundleitungen erfolgen soll.
Dieser Lösung sei, so führte Lattisch aus, der Vorzug zu geben gegenüber einer solchen, die eine Bohrung in verschiedenen Ortsgemeinden vorsehe, da letztere unter Berücksichtigung des Risikos letztlich teurer würden als eine zentrale Wasserversorgung von einem wasserreichen Gebiet aus.
Nach Darlegung der Konzeption für die zukünftige Wasserversoi gung wird eine Kostenschätzung vorgelegt, die die voraussichtlichen Kosten für die Realisierung der in der Planung vorgeschla] gegen Maßnahmen enthält.
Die Endsumme beziffert sich auf 17.100.000 DM. Man ist sich darüber im klaren, daß diese Maßnahmen nur langfristig und Zug um Zug vorgenommen werden können. Aus diesem Grund enthält der Plan bereits eine Unterteilung in Bauabschnitte und ist untergliedert in Vorabmaßnahmen , Sofortmaßnahmen, einen I.Bauabschnitt, einen 2. Bauabschnitt sowie spätere Bauabschnitte.
CDU-Fraktionsvorsitzender Seul verweis in seiner Stellungnaht darauf, daß der Verbandsgemeinderat sehr früh beschlossen hat! sich eine Bestandsaufnahme, die mit •einer zukunftsorientiertenj Planung verbunden ist, vorlegen zu lassen. Die Notwendigkeit dieser Entscheidung habe die durch die Trockenheit des letztet Sommers bedingte Wasserknappheit in diesem Jahr gezeigt. Dt CDU-Sprecher bezeichnete das vorgelegte Planwerk des Ing. Büros Lattisch als umfassend und ausgewogen, soweit man dies) in der ersten Beratung überblicken könne. Er strich heraus,dafl| angesichts der erdrückenden Zahlen in der Kostenschätzung nicht erwartet werden dürfe, die in der Planung vorgeschlagenel Maßnahmen können alle und kurzfristig realisiert werden. Es sei wichtig, daß im Anschluß an diese Sitzung die Ausschüsse die Detailfragen klären und daß die Prioritäten in der Reihen-J folge der einzelnen Maßnahmen unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten zu setzen seien. Dabei sei vor allentj die Belastbarkeit des Bürgers, der letztendlich über den Wassc preis die Investitionen zu finanzieren habe, im Auge zu behaltfl
SPD-Fraktionsvorsitzender Schlemmer stellte an den Anfang seiner Ausführungen die Feststellung der Notwendigkeit von P| nungen auf dem Gebiet der Daseinsvorsorge. Um den Rat in“
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Bei der Planung mußte davon ausgegangen werden, daß die Verbandsgemeinde Montabaur ihren Wasserbedarf langfristig selbst decken muß. Eine überregionale Versorgung mit einem Verbund sämtlicher Gemeinden im Westerwaldkreis lasse sich in absehbarer Zeit nicht realisieren. Aus diesem Grund wurde das Jahr 2005 als Planziel festgelegt.
Bei der Planung habe man sich primär nach den Zielen „quantitative Sicherstellung“ und „qualitative Beschaffenheit“ ausgerichtet. Dabei sei der Sicherstellung einer mengenmäßig ausreichenden Wasserversorgung bei der Festlegung der Reihenfolge der einzelnen Bauabschnitte Vorrang zu geben.
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Herausgeber des Amtsblattes: Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur. Verantwortlich für den Inhalt: Oberamtsrat Piwowarsky Für den übrigen Teil: Robert Degen. Druck und Verlag: Verlag + Druck Linus Wittich, Weitersburg. Postanschrift: 5413 Bendorf, Postfach 1205,1 Telefon (0 26 22 ) 40 55 / 56. Erscheinungsfolge: wöchentlich. Bezugmöglichkeit und Bezugsbedingung: gebührenfreie Zustellung an sämtliche HaushalT te der Verbandsgemeinde. Einzelnummern können zusätzlich zum Einzelpreis von 0,50 DM heim Verlag erworben werden.

