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Montabaur -8-

Mitglied des Tennisvereins ist, nur dreimal in der Saison einen Berechtigungsschein erhalten kann, lasse sich aus dem Erbbaurechtsvertrag ableiten, da in diesem bestimmt ist, daß durch die Ausgabe der Berechtigungsscheine keine Ersatzmit­gliedschaft im Tennisclub begründet werden darf.

Es gelte zu berücksichtigen, so führte Bürgermeister Mangels aus, daß die Benutzung der Tennisanlage nur während der Saison, die etwa von Mai bis September dauert, möglich ist. In dieser Zeit halte er die dreimalige Nutzung für angemessen, um nicht die berechtigten Interessen des Tennisvereins zu beeinträchti­gen, d.h. über den Weg der Ausgabe von Berechtigungsscheinen beitragsfreie Ersatzmitgliedschaften zu begründen. Die Beschrän­kung auf die dreimalige Benutzung mittels Berechtigungsschein hindere niemanden öfter zu spielen: wer regelmäßig Tennis spie­len wolle, müsse eben Mitglied im Tennisverein werden. Hier müsse auch berücksichtigt werden, daß der Tennisclub Schwarz- Weiß die Tennisanlage mit erheblichen Aufwendungen errichtet hat.

Der Stadtrat schloß sich mit 20 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen bei Stimmenthaltung des Bürgermeisters der Auffassung an, daß die Unterzeichnung des Vertrages ein Geschäft der laufen­den Verwaltung war und demnach in die Befugnisse des Bürger­meisters fiel.

Der Antrag von Herrn Schweizer, den Vertrag für unwirksam zu erklären, und dem Stadtrat einen neuen Vertragsentwurf vorzulegen, fand nur 3 befürwortende Stimmen. Bei 2 Stimm­enthaltungen und 18 Nein-Stimmen wurde der Antrag abgelehnt.

Ratsmitglied Stühn (SPD-Fraktion) beantragte, die Nutzungs­gebühr pro Berechtigungsschein auf 5,- DM zu reduzieren, die Spielberechtigung auch auf die Sonntage zu erstrecken und die Regelung, daß Berechtigungsscheine nur dreimal während der Saisaon ausgegeben werden, zu streichen und zunächst Erfahrungen zu sammeln über die Häufigkeit des Spielbetriebes und dann im nächsten Jahr den Umfang der Nutzung durch Bür­ger der Stadt festzulegen. Es stellte sich jedoch heraus, daß eine Einbeziehung der Sonntage in die NUTZUNG DURCH BÜRGER DER STADT nicht möglich ist, weil bereits in dem durch den Stadtrat beschlossenen Erbbaurechtsvertrag festgehal­ten ist, daß die Stadt nur für montags bis samstags Berechti­gungsscheine ausgeben kann. Bezüglich der Benutzungsgebühr einigte man sich darauf, daß eine Gebühr von lo,- DM durch die Stadt nicht pro Spieler, sondern pro Berechtigungsschein - für Einzel bzw. Doppel - erhoben wird.

Der Benutzungsvertrag bestimmt, daß auf Verlangen einer Vertragspartei nach jedem Jahr die Durchführbarkeit des Stadtrates zu überprüfen ist und jede Partei das Recht hat, schrift­lich bis zum 31.12.1976 Einwendungen gegen den Vertragsinhalt vorzutragen. Sollte sich im Laufe des Jahres zeigen, daß hinsicht­lich der Häufigkeit der Nutzung durch Nichtvereinsmitglieder ein Spielraum besteht, soll mit dem Tennisverein erneut in Ver­handlungen getreten werden und evtl, eine häufigere Benutzung ermöglicht werden soll.

Tennisspielen auf der neuen Anlage

Der Platz 2 der neuen Tennisanlage des Tennisclubs Schwarz- Weiß Montabaur e.V. hinter dem Hallen- und Freibad kann laut Benutzungsvertrag zwischen dem Tennisclub und der Stadt von Bürgern der Stadt gegen Berechtigungsschein von Montag - Samstag bespielt werden.

Die Berechtigungsscheine können gegen eine Gebühr von lo,- DM im Rathaus Zi. 17, erworben werden.

Der Benutzer des Tennisplatzes unterliegt der Platzordnung und der Weisungen des Platzwartes. Die Platzanlage wird vom Tennisclub gewartet.

Jeder Interessent kann jedoch nur dreimal im Jahr einen Schein zur Benutzung der Tennisanlage erhalten.

Dieoase" verlängert

DieGlasmenagerie von Tennessee Williams, gespielt von der oase war ein großer Erfolg. Aufgrund der starken Nachfrage wird das Stück am Samstag, dem 3. Juli 1976, 20 Uhr, nochmals aufgeführt.

Kartenvorverkauf bei Wilke-Rinn, Montabaur, telefonische Vor­bestellung unter der Nr. 02602/2985 ab 13 Uhr.

Stadtteil Horressen einen Schritt weiter

Liebe Mitbürger,

wie Sie aus der Presse (Westerwälder Zeitung) erfahren habe hat der Stadtteil Herressen bei dem diesjährigen Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden den 2. Platz in der Sonde ] klasse auf Kreisebene errungen. Dies kann man als einen groft.1 artigen Erfolg werten.

Montabaur

Am Dienstag, dem 6.7.1976,14.00 Uhr, findet im Gesundheit! amt Montabaur, Fürstenweg 16, wieder eine Mütterberatungj statt.

Das Verhalten im Straßenverkehr,

die Auswirkungen auf Leben und Gesundheiit, Unfallgefahrei und Konfliktsituationen werden in einem öffentlichen VorttJ am Mittwoch, dem 7. Juli 1976, um 19.45 Uhr in der Aula der Josef-Kehrein-Schule von

Oberamtsanwalt Kurt Feilen, Vorstandsmitglied der Bezirksverkehrswacht Montabaur,vo| getragen.

Kneipp-Verein, Westerwald-Verein, Bezirksverkehrswacht und die Volkshochschule der Verbandsgemeinde Montabaur] laden zu dem Vortragsabend ein. Zum Abschluß wird ein Film über Verkehrssicherheit mit dem TitelGute Besserunj gezeigt. Unkostenbeitrag 1,- DM, Mitglieder der Vereinet Jugendliche bis 17 Jahren 0,50 DM.

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Der Kneipp-Verein

bittet die Mitglieder, Kneipp-Blätter frühen Jahre, soweit sie nicht mehr benötigt wer-] den, dem Verein zur Anlage eines Archivs] zur Verfügung zu stellen.

Die Hefte können bei Herrn O. Soons, Kirchstraße 30 oder bei Herrn G. Feig, Koblenzer Str. 22, abgegeben werden.

Alte Herren TSV Eigendorf

Am Donnerstagabend, dem 1. Juli 1976 spielt die Alte Herrei] Mannschaft gegen Stockum - Püschen in Horressen. Anstoß in Horressen 19.30 Uhr.

Am Samstag, dem 3. Juli 1976, findet ab 16.00 Uhr ein gemütliches Beisammensein der Alte Harren-Spieler mit Frauen und Kinder auf dem Sportplatz in Horressen statt. Für Getränke und Essen ist ausreichend gesorgt.

TuS Montabaur

Am 11.7.76 nimmt die 1. Mannschaft des TuS Montabaur am Fußballturnier des TuS Ahrbach in Goldhausen/RupP ,i: j teil. Aus diesem Anlaß findet am Dienstag, 6.7. und am Freitag, dem 9.7.7fj jeweils um 19 Uhr ein Training aut i Sportplatz in Montabaur statt.

Die A Jugend der JSG Montabaur/Stahlhofen bestreitet >®l Sonntag ihr vorletztes Qualifikationsspiel zur Leistungs |

Nach dem 6:1 Sieg in Fernthal und dem 6:1 Heimsieg

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Gladbach/Heimbach, findet das nächste Spiel gegen < _

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Im Namen des Vorstandes des Verkehrs- und Verschönern»! Vereins möchten wir hiermit allen Bewohnern unseres Ortes f für ihre Bemühungen, die zu diesem Erfolg erheblich beigetraä gen haben, unseren herzlichen Dank sagen..

Aufgrund des 2. Platzes nehmen wir auf Regierungsbezirks!*, ne an den weiteren Wettbewerben teil. Die nächste Besichti-l gung durch die Kommission der Bezirksregierung ist in der Zeit vom 15. - 22.7.1976.

Um auch hier erfolgreich abschneiden zu können, appellieren! wir nochmals an alle Bürger unseres Ortes, ihre Aufmerksam ] keiten besonders ihren Vorgärten und Blumenschmuck am Haus (Fenster, Balkon, Gartenposten) zuteil werden zu 1 Es hat sich ergeben, daß gerade auf diesem Gebiet bei unsnoj einiges getan werden könnte.

Verkehrs- und Verschönerungsverein Im Aufträge: gez. Günther, I.Vors.

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