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Montabaur 5

nienitag, 22.6.197 6_

Heiligenroth Ruppach-Goldhausen Großholbach

Girod

Niedererbach Heilberscheid

Die Bevölkerung wird gebeten, dazu beizutragen, daßIhr Stadtteil bzw.Ihr Dorf bei der Bewertung gut abschneidet. Insbesondere wird auf privatem Bereich gewertet:

1 , Private Gebäude und bauliche Anlagen Gestaltung und Instandhaltung von

a) Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, Höfen, Zuwegungen, Toren, Mauern, Zäunen u.a.

b) Grabzeichen, Grabeinfassungen

I 2 , Private Grünflächen und Blumenschmuck Gestaltung und Pflege von

a) Vor- und Wohngärten, Hofräumen, Gemüse- und Obstgärten

b) Blumenschmuck an Fenstern, Baikonen, Treppenauf­gängen und in Hof räumen

c) Grabstätten

Ordnung und Sauberkeit im privaten Bereich

a) Ordnung und Sauberkeit bei Wirtschaftsgebäuden, Hof­räumen, Vor- und Hausgärten, Gemüse- und Obstgärten, Zuwegungen, Dungstätten u.a.

b) Regelung der Reklame und der Beschilderung.

Tollwut - Gefahr für Mensch und Tier!

Was ist Tollwut?

Tolltwui ist eine ansteckende, fast immer tödlich verlaufende Krankheit, die von Tier zu Tier, aber auch vom Tier auf den Menschen übertragen werden kann.

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Unser Dorfs»! n Gemeinden

Wie wird Tollwut übertragen?

Empfänglich für Tollwut sind neben dem Menschen alle Haus­tiere, z.B. Hund, Katze usw. und auch viele Wildarten, wie Fuchs, Dachs usw.

Die Ansteckung erfolgt in der Regel durch den Biß tollwutkran­ker Tiere, aber auch eine Übertragung durch Belecken und Kratzen ist möglich. Hierbei gelangt der mit dem Speichel aus­geschiedene und z.T. bereits auch angetrocknete Erreger durch Wunden und kleinste Verletzungen der Haut oder durch die Schleimhaut in den Körper. Auch mit ungereinigten Fingern kann er z.B. in die Augenschleimhaut eingerieben werden.

Wie äußert sich die Tollwut?

Beim Menschen machen sich im Anfangsstadium Kopfschmer­zen, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Brennen und Jucken der Biß­stelle bemerkbar.

Dann folgen in einem Erregungsstadium Krämpfe der Schling- und Atemmuskulatur, Erstickungsangst, Abneigung gegen Flüs­sigkeiten (Wasserscheu), Speichelfluß, Wutausbrüche und schließlich im Endstadium Lähmungen der Schling- und Zungen- muskulatur, der Gliedmaßen und des Rumpfes. Tod am 3. bis 5. Tag nach Auftreten der ersten Krankheitssymptome.

Tollwutkranke Hunde ändern ihr Benehmen. Ruhige, folgsame Hunde werden mürrisch, widerspenstig; sie verschmähen ihr ge­wohntes Futter.

Tollwutkranke Katzen sinu angriffslustig.

Tollwutkranke Rinder auf der Weide sind schreckhaft, aufge- ttgt und angriffslustig.

Der tollwutkranke Fuchs - der Hau x -tüberträger der Tollwut - verliert die natürliche Scheu vor dem Menschen.

I Wie hat

man sich zu verhalten, wenn man von einem tollwut-

kranken Tier gebissen wurde, mit solchen Tieren oder mit infi-

WrtemMateriaI_Kc- a hatte?_

1 Keine Panik, denn die moderne Wissenschaft bringt wirksam

Hüfe.

2. Sofortige Wundversorgung, Es ist zweckmäßig, jede Bißwunde sofort gründlich auszuwaschen. Dabei Seifenlösung benutzen oder irgendein sofort greifbares Desinfektionsmittel. Wenn nichts anderes zur Verfügung steht, ist auch gründliches Aus­waschen der Wunde mit klarem Wasser wirksam.

3. In jedem Fall den Hausarzt oder den nächsten erreichbaren Arzt aufsuchen, der die endgültige Wundversorgung vornimmt und die Schutzimpfung gegen Tollwut einleitet.

4. Keine Angst vor der Schutzimpfung, d. h. vor der Vakzinierung gegen Tollwut. Der Erfolg ist um so sicherer, je früher die Schutzimpfung nach einer möglichen Infektion durchgeführt wird. Jeder einzelne Tag ist kostbar.

5. Eine Schutzimpfung kann auch dann notwendig werden, wenn der Betreffende Kontakt hatte mit einem tollwutverdächtigen Tier, das entlaufen ist und infolgedessen nicht untersucht wurde.

6. Bei unklaren Krankheitsbildem bei Tieren stets an Tollwut denken. Es ist besser, einmal mehr Verdacht auf Tollwut zu schöpfen, als die Krankheit zu spät zu erkennen.

Abitur am Staatlichen Gymnasium Montabaur

Am Staatl. Gymnasium Montabaur fand unter Vorsitz von Oberstudiendirektor Baltes die mündliche Reifeprüfung statt.

27 Schüler und Schülerinnen waren von der mündlichen Prüfung befreit.

Nachstehend die Namen und Berufswünsche der Abiturienten und Abiturientinnen, die aus der VGM Montabaur sind. Insge­samt haben 94 Schüler das Abitur bestanden.

Oberprima a (altsprachlich)

Becker-Flügel, Norbert

Montabaur

Geowissenschaft

Grosch, Waldemar

Eschelbach

Geschichte

Kammler, Rainer

Neuhäusel

Kunstwissenschaft

Labonte, Bernhard

Dies

Sprach-u.Kunstwiss.

Ortseifen, Bernd

Girod

Bibliothekwesen

Quirmbach, Christine

Montabaur

Buchhändlerin

Schmidt, Marianne

Horressen

Krankenschwester

Schughart, Peter

Eschelbach

Sozialwesen

Schwarz, Sabine

Horressen

Rechtswissenschaft

Shaw, Peter

Montabaur

Politik- u.Sozialwiss.

Sunnus, Stephan

Montabaur

Ev. Theologie

Weidenfeller, Ulrich

Gackenbach

Rechtswissenschaft

Oberprima b (neusprachlich)

Deussen, Ingrid

Niederelbert

Sozialwesen

Etz, Ursula

Niederelbert

Handelsassistent

Franz, Gabriele

Montabaur

Französisch

Görg, Jutta

Eigendorf

Geh.Beamtenlaufbahn

Keßler, Jürgen

Reckenthal

Maschinenbau

Klapthor, Heidi

Montabaur

Medizin

Mees, Bärbel

Montabaur

Buchhändlerin

Metternich, Helmut

Untershausen

Forstwirtschaft

Neupert, Ute

Montabaur

Zahnmedizin

Pfaffhausen, Jürgen

Boden

Bankkaufmann

Schüler, Angelika

Montabaur

Geh. Beamtenlaufbahn

Stahl, Rosel

Montabaur

Beschäftigungstherapeutin

Wilhelmi, Ursula

Montabaur

Kath. Theologie

Oberprima c (neusprachlich)

Denker, Thomas

Montabaur

Bankkaufmann

Fischer, Stephan

Montabaur

Zahntechniker

Höhn, Hans-Joachim

Nomborn

Kath .Theologie, Philo-

Sophie

Jaspert, Birkhild

Eigendorf

Rechtswissenschaft

Korb, Birgit

Eschelbach

Gartenbau

Metternich, Ursula

Eschelbach

Französisch

Noll, Marie-Luise

Girod

Leibeserziehung

Rüster ,Petra

Horressen

Erziehungswissenschaft

Schüler, Burkhard

Neuhäusel

Beamter

Stein, Annette

Eitelborn

Erziehungswissenschaft