Montabaur -2-
Notrufe:
Polizei HO
Schutzpolizeiinspektion Bahnhofstr.32 5011-13 Feuerwehr Montabaur 5011-2042
Feuerwehr Augst (Neuhäusel, Eitelborn,
Simmern, Kadenbach)
Feuermelder am jeweiligen Feuerwehrhaus auslösen Feuerwehr Nentershausen 06485/261 u. 849
Schutzpolizeiinspektion Montabaur 02602/501-12-13
Deutsches Rotes Kreuz mit Krankentransport 3777
Sozialstation Montabaur
Rufbereitschaften:
Schw. Agnes, Dernbach, Schw. Margot, Wirges,
Tel. 02602/2771 Tel. 02602/4396
Sozialstation Ransbach-Baumbach
gültig nur für die Ortsgemeinde Simmern - Schw. Ancillia 5434 Dernbach, Mutterhaus, Tel. 02602/3047
Bereitschaftsplan für Wald- und waldgefährdende Brände
Oberförster Lerch 5411 Hilgert, Tel. 02624/4808
Rufbereitschaft des Wasserwerkes Montabaur
nach Dienstschluß
Für den Zeitraum vom 30.4. bis 7.5.1976 ist über die Telefon- Nr. 02602/17351 in dringenden Fällen ein Mitarbeiter des Wasserwerkes zu erreichen.
Aus den Gemeinden
MONTABAUR
Trotz der schlechten Finanz Situation sind im Vermöge n»!) , i l ; i halt Mittel für erhebliche Investitionsmaßnahmen bereitgestellt. Man ist sich zwar darüber einig, daß von den Initiativen 3 der Stadt keine auslösenden Momente üfr konjunkturellen Aul schwung ausgehen können. Die Stadt will und kann aber so ' Bürgermeister Mangels, durch Investitionen ihren Anteil daa I leisten, daß die heimische Wirtschaft durch die VerwirklichuJ von Baumaßnahmen eine gewisse Belebung erfährt. Die Bau-i maßnahmen nehmen mit 2,8 Mio DM einen beträchtlichen Auf teil am Volumen des Vermögenshaushaltes (4 886 600,-DM ein.
Erheblich ins Gewicht fallen bei den Ausgaben die Verbandsgemeinde- und Kreisumlage mit je 1,8 Mio. DM. Es wurde jtdä unterstrichen, daß diese Ausgabeposten nicht nur negativ au werten sind. Der Vorsitzende bezeichnete die Umlagen als Int. Schädigungen an Dritte für Verwaltungsleistungen, die diese erbracht haben. Dabei sei insbesondere zu beachten, daß die Stadt dadurch erheblich von den Personalkosten im Vei- waltungsbereich entlastet wurde, da die Verbandsgemeindeverwaltung diese Aufgaben wahrnimmt.
Die Verschuldung der Stadt hält sich im Rahmen dessen, was unter den Gesichtspunkten einer soliden Haushaltswirtschaft vertretbar ist. Im Vorbericht zum Haushaltsplan ist nachzule-J sen, daß die Pro-Kopf-Verschuldung sich bis zum Jahresende!
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auf 726,- DM beläuft. Zählt man dazu die Pro-Kopf-Verschul! Ichuldendienst
düng der Verbandsgemeinde, durch die die Einwohner der Stadt ja auch berührt werden, ergibt sich eine Pro-Kopf- Verschuldung von 1.067,- DM insgesamt. Ein Vergleich zu anderen Städten macht deutlich, daß die Stadt sich in ihrer Verschuldung im Rahmen des Vertretbaren hält.
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Rücklagen werden im Haushaltsjahr 1976 weitgehend aufgebraucht. Es wäre nicht wirtschaftlich, einerseits Rücklage bestände zu erhalten und andererseits Mittel auf dem Kredit-:
markt zu beschaffen und so Schuldendienstbelastungen zu iibi nehmen.
Die Personalkosten belaufen sich im Jahre 1976 auf 924.000, DM. 1975 betragen die Personalkosten 985.000,- DM. In diesem Bereich sind also Einsparungen erfolgt.
Montabaur -3-
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Bericht über die Sitzung des Stadtrates am 22. April 1976
Haushaltsplan 1976 im Spannungsfeld zwischen Sparzwang und der Notwendigkeit zu investieren
In seiner Haushaltsrede stellte Bürgermeister Mangels diese beiden konträren Leitgedanken heraus, unter denen der Haushaltsplan erstellt wurde. Sparsamkeit war geboten, weil „die sieben fetten Jahre vorbei sind“ und offenbar magere Jahre angebrochen sind, was die Einnahmen der Kommunen insgesamt und damit auch der Stadt Montabaur betrifft.
Es wurde jedoch die Hoffnung ausgesprochen, daß es keine sieben mageren Jahre werden. Man hofft und wünscht, daß auch die Stadt Montabaur an dem sich abzeichnenden wirtschaftlichen Aufschwung partizipieren wird.
Folge der zu Gebote stehenden sparsamen Haushaltswirtschaft ist es, daß fast alle freiwilligen Leistungen der Stadt im Haushaltsplan 1976 gestrichen worden sind.
Davon sind primär die Verbände und Vereine betroffen, die in der Vergangenheit durch Zuschüsse gefördert wurden. Nur dort, wo direkt Leistungen für die Allgemeinheit im örtlichen Bereich erbracht werden (etwa im Rettungswesen und in der Verkehrserziehung) können weiterhin Zuschüsse erwartet werden. Sowohl die Verwaltung als auch die Sprecher der Fraktionen erklärten, daß diese Streichungen schvyeren Herzens vorgenommen wurden. Man hofft, daß nach Überwindung der Finanzmisere in den öffentlichen Haushalten die Leistungen, die man in den vergangenen Jahren über die örtlichen Vereine und Verbände dem Bürger zugute kommen ließ, wieder erbracht werden können. Die Bereitschaft dazu wurde jedenfalls bereits hervorgehoben
Von den im Vermögenshaushalt veranschlagten Investitionen wurde besonders hervorgehoben, daß im Jahre 1976 der Kindergarten an der Eigendorf er Straße neben der Lutherkirche fertiggestellt werden kann. Dies ist der erste Kindergarten, den die Stadt errichtet, während die übrigen von den Kirchengemeinden gebaut wurden. Mit Abschluß dieser Maßnahme ist das Kindergartenproblem in der Stadt gej löst. Es besteht erstmals die Möglichkeit, ein oder zwei Gruppen einzurichten, in denen die Kinder ganztags untergebracht werden können.
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Besondere Bedeutung wird auch der Errichtung des Soldatenheimes in diesem Jahr beigemessen, an der sich die Stadt mit einem Investitionszuschuß beteiligt. Mit dem Bau des Soldat! heimes wird eine fehlende Einrichtung geschaffen, die zwar nicht unter der Federführung der Stadt verwirklicht wird, aber den Bürgern der Stadt zur Verfügung steht. Bürgermei® Mangels bezeichnete das Zusammenwirken von KAS und Stadt Montabaur als ein sinnvolles gemeinsames Handeln zweier Institutionen, das nicht zuletzt wirtschaftliche Vorteilt bietet.
Bei der Errichtung der Freizeitanlage am Kringelberg handeh
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Rheinland-Pfalz errichtet wird und wegen ihres Modellchara! ters durch das Land besonders gefördert wird.
Der Zuschuß des Landes beträgt 50 %. Bürgermeister Mang e “ führte aus, daß in Anbetracht der Tatsache, daß der Haushaltsplan 1976 keine Neuverschuldung der Stadt vorsieht, diese Maßnahme durchaus vertretbar und im Interesse der Bürgel- schaft und insbesondere der Jugend der Stadt geboten ist-
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Herausgeber des .Amtsblattes: Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur. Verantwortlich für den Inhalt': Oberamtsrat Hjwowarsky Für den übrigen Teil: Robert Degen. Druck und Verlag: Verlag + Druok Linus Wittich, Weitersburg Postanschrift: 5413 Bondorf, Postfach 1205 Telefon (02622 ) 4055/56. Erscheinungsiolge: wöchentlich. Bezugsmöglichkeit und Bezugsbedingung: gebührenfreie Zustellung »n sämtliche Hnushalte der Verbnndagemeinde. Einzelnummern können zusätzlich zum Einzelpreis von 0,50 DM heim Verlag erworben werden
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