Montabuur -4-
drel Forderungen tler Öffentlichkeit erfüllt werden:
■ Anpassung der Ortsnetze an die Ocmciiulegrenzon
■ Anschluß der Fernsprechteilnehmer aus den Rundponcn der Großstädte an das großstädtische Netz
- Größere Ortsnetzgebühronberclche in ländlichen Gebieten, d.h, größere Tarifgorcchtlgkelt
Alle drei Forderungen sind im Hinblick auf die (’hancenglcich- zeit berechtigt.
Diese verstümmelten Wünsche können aber nicht durch einen Umbau des Fernsprechnetzes erfüllt werden.
Hin Fernsjtrechnctz läßt Jjch.nicht v^c_eine_Ge nte in{Jcgi^n*5e__ dtirciJeTnen Beschluß #1 Gesetzgebers,verlegen.
Hierzu wllren riesige zuslltzliclic Investitionen In Höhe von vielen Milliarden DM erforderlich, die das Telefon weiter verteuern würden.
Der einzig gangbare Weg zur Überwindung der geschilderten Schwierigkeiten kann daher nur eine tarifliche Lösung sein.
Die auch damit verbundenen technischen Änderungen lassen sich unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten verantworten und führen nicht zu einer unzumutbaren Belastung der Kunden. Diese Lösung ist die Bildung von Nahborelehen, gewissermaßen ein Fl dos Kolumbus.
Was ist ein Nahberoich?
Der künftige Nnhbcrelch ist ein Zusammenschluß mehrerer Ortsnetze zu einem einheitlichen Tarifgebiet. Fs wird wie folgt gebildet:
um den Mittelpunkt eines jeden Ortsnetzes wird ein Kreis mit 20 km Radius geschlagen, Jedes Ortsnetz, dessen Mittelpunkt in diesen Kreis füllt, gehört zu demselben Nahbereich.
In jedem Fall wird aber jedes unmittelbar angrenzende Ortsnetz in den Nnhbcrelch einbezogen, auch dann, wenn dessen Mittelpunkt nicht in dom 20 km-Krcls liegen sollte.
Die Flüchen dieser Nuhbcreiche decken mindestens 1.300 km2 ab, was einer durchschnittlichen Vergrößerung des heutigen Ortsgebührenbereiches auf das Zwanzigfache entspricht. Die Nahzonc umfaßt im Durchschnitt 18 Ortsnetze, die zu dem niedrigsten Tarif erreichbar sind.
Was ist ein Schuppentarif?
Die beschriebene Ausdehnung der heutigen Ortsgebührenbc- reiche ist nur ein Zweck dieser Neuregelung. Der wichtigste Effekt ist jedoch, daß sich die Tarifgrenze zur Fernzone stets weit weg vom Teilnehmer befindet.
Sie wird in keinem Falle mehr unmittelbar vor der Haustür liegen. Da jedes Ortsnetz Mittelpunkt eines eigenen Nahbereiches ist, überdecken sich die Nahbereiche verschiedener Ortsnetze schuppenartig. Im Schnitt ist im Nuhberelch des Ortsnetzes A der Nabbereich eines benachbarten Ortsnetzes B mit rund 70 % enthalten. Dies bedeutet für den Fernsprechkunden, daß die örtlichen Nachbarschaftsbeziehungen nicht durch .. starre Tarifgrenzen behindert werden.
Zeitzählung
Was bedeuten Zeitzählung und Zeittakt ?
Bereits heute werden im Fernsprech-Ferndienst die Gebühren in Abhängigkeit von der Gesprächsdauer berechnet. Je nach Hntfernungszone, Tageszeit und Wochentag gelten unterschiedlich lange Zelttakte für eine Gebühreneinheit. Im Fcrnsprech- ortsdienst ist der Zeiltakt unendlich, so daß man heute für 23 IT, im Ortsnetz beliebig lange telefonieren kann, Im nationalen Selbstwühlferndienst betrügt der Zeittakt zwischen 12 und 90 Sekunden.
Die Zeitzühlung bedeutet bei Hauptanschlüssen uueh künftig nicht, daß mit dom Ablauf eines Zeittaktes ein aufgebautes Gespräch automatisch unterbrochen wird. Mit Hilfe des Zeittaktes werden lediglich die Gebühreneinheiten gezählt.
Fortsetzung - Ausgabe Nr. 9 am 27.2.1 976.
Ärztlicher Notfalldienst am Wochenende 21 ./22.2.107B Montabaur
Dr. neuster, Montabaur, Koblenzer Str.
Augst
Dr. Andernach, Hillscheid
Stahlhofen - Welschneudorf
Dr. Staudt, Stahlhofen
Wallmerod • Meudt • Nentershausen
Dr. Frbslöh, Nentershausen,
Tel. 02602/3141 Tel. 02624/72881 Tel. 02602/34411 Tel. 06485/204
Apothekendienst
von Sumstug, dem 21.2. bis Samstag, dem 28.2.1976 Amts-Apotheke Montabaur, Buhnhofstr. Tel. 02602/42061 mittwochs von 13-18 Uhr Amts- und Marlen-Apotheke, Montabuur
Krankenwagen
DRK-Rettungswuche
DRK-Rettungswache
DRK-Rettungswuche
Montnbuur
Herschbach
Tel. 02602/3771 Tel. 02626/5166
Ilöhr-Grenzhuusen Tel. 02626/7010
Tel. 110
Tel. 5011-13 Tel. 501 1-2042
Deutsches Kotes Kreuz mit Krankentransport
Tel. 3777
Sozialstation Montabaur
Rufbereitschaften 21 /22.2.1976 Schw, Hildegard, Heiligenroth, Schw. Margot, Wirges,
Beim Standesamt beurkundet
Eheschließungen:
Dewehs Wilfried, Montabaur, Strandbad
Dewehs geb, Kessler, Gabriele, Gelsenkirchen,Königsg^tze^
Engers Karl Hermann, Holler, Südstr. 8
Engers geb. Müller, Renate, Leuterod, Hauptstr. 45
Schötteldreier Wilhelm
Schötteldreier geb. Sucke, Theresia Maria , Großholbach, Hauptstraße 60
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Notrufe:
Polizei
Schutzpolizeiinspektion Buhnhofstr. 32 Feuerwehr Montabuur Feuerwehr Augst (Neuhüusel, Eitclborn,
Simmern, Kudenbach)
Feuermelder am jeweiligen Feuerwehrhaus auslösen Feuerwehr Nentershausen Tel. 06485/261 und 8491
Schutzpolizei-Inspektion Montab. Tel. 02602-501 l f
12-13
Berutu 12. Beratu 3. Person 543 Mont
HINWEIS I Die Frakl 1 findet um /ungNsaal
HINWEIS Die Fra kt um Monte I Besprecht
Tel. 02602/54771 Tel. 02602/43961
Sozialstation Ransbach • Baumbach
Rufbereltschnften - gültig nur für die Ortsgemelncle Simmern- Schw. Lore Schröder, 5411 Hilgert, Im Borngurten 7,
Tel. 02624/72701
vom 11.2.1976 bis 17.2.1976
Sterbefälle:
Loos Johunn Jakob, geh. 22.7.1899, Großholbuch, HuupDtr,!" Schnell Hermann, geb. 27,10.1895, Girod, Bornstr. 35 Knopp Jukob Albert geb. 05.09.1897, Fltelborn, Oberdorfs» | 18,
Adt geb. Pelzer, Muriu Katharina geb. 04.06.1914, Eitelborn, Privat weg 2
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