Montabaur -2- in den Größen
3oo x 4oo, 25o x 36o, 25o x 35o;
25o x 34o; 24o x 34o; 235 x 335;
25o x 33o, und 2oo x 3oo 13 verschiedene Bettumrandungen 12 verschiedene Tagesdecken 21 verschiedene Badezimmergarnituren 12 verschiedene Toilettengarnituren 15 verschiedene Brokat- und Stoffwandbehänge.
Sämtliche Ware kann am 19. September 1975 in der Zeit von 8.oo - 9.oo Uhr besichtigt werden.
Finanzamt Montabaur Vollstreckungsstelle
Amtl. Bekanntmachung
Amtsgericht 543 Montabaur, den 25.Juli 1975
8 K 29/74
A. Terminsbestimmung
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll der 1/2 Miteigentumsanteil des Herrn Günter Michel aus Montabaur an dem im Grundbuch von Montabaur, Band 55 Blatt 2294 eingetragenen , nachstehend bezeichneten Grundstück am MITTWOCH, dem 1. Oktober 1975, 14.oo Uhr, an der Gerichtsstelle Montabaur, Bahnhofstraße 47, Zimmer Nr. 6 (Sitzungssaal)) versteigert werden.
Lfd.Nr. Gemar- Nummer
kung der Flur des Flur- Nr. des Liegen- Wirtschaftsstücks schaftsbuchs (Nutzungsart u.Lage
1 Monta- 18 3447/1
baur
Hof- u.Gebäude- fläche,
Vorderer Rebstock 13
Fläche: 59 qm
Der Versteigerungsvermerk ist am 24. Juni 1975 in das Grundbuch eingetragen worden.
Als Eigentümer waren damals die
Eheleute Otto Günter Michel und Edith geb. Kaes, beide in Montabaur, Vorderer Rebstock 13, zu je 1/2 Anteil eingetragen.
Ist ein Recht im Grundbuch nicht vermerkt oder wird ein Recht später als der Versteigerungsvermerk eingetragen , so muß der Berechtigte es spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anmelden. Er muß das Recht glaubhaft machen, wenn der Gläubiger oder der Antragsteller widerspricht. Andernfalls wird das Recht im geringsten Gebot nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Anspruch des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt.
Es ist zweckmäßig, schon zwei Wochen vor dem Termin eine genaue Berechnung der Ansprüche an Kapital, Zinsen und Kosten der Kündigung und der die Befriedigung aus dem Grundstück bezweckenden Rechtsverfolgung mit Angabe des beanspruchten Ranges schriftlich einzureichen oder zu Protokoll der Geschäftsstelle zu erklären.
Wer ein Recht hat, das der Versteigerung des Grundstücks, des Erbbaurechts oder des nach § 55 ZVG mithaftenden Zubehörs entgegensteht, wird aufgefordert, die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens zu
erwirken, bevor das Gericht den Zuschlag erteilt. Geschieht dies nicht, so tritt für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes.
Siegel gez. Geizleichter, Rechtspfleger
Amtl. Mitteilung des Autobahnamtes Koblenz
ENDE DER BAUMASSNAHME, BUNDESAUTOBAHN BAB-Strecke A 3, Verbreiterung der Fahrbahn in Fahrbah I richtung Frankfurt-Köln. n ' j
Vorgenannte Baumaßnahme lag in den Gemarkungen Esche! bach, Montabaur und Heiligenroth. Diese Maßnahme steht '! kurz vor der Vollendung. Zur Zeit werden noch die notwen-' digen Restarbeiten ausgeführt.
Schäden, die während der Baumaßnahme angerichtet wurden sind dem Autobahnamt Koblenz in Montabaur, Tiergarten- '! Straße 9 bis zum
26. September 1975
anzuzeigen. j
Schäden, die nach diesem Termin mitgeteilt werden, können nicht berücksichtigt werden.
gez. Unterschrift, Bauamtmann
Heimatdichter Karl Siebert
Am 15. September 1975 wäre der Montabaurer Heimatdichtei! KARL SIEBERT loo Jahre alt geworden. Anlaß genug, in i die lebendige Vergangenheit eines Mannes zurückzukehren der uns ein reichhaltiges Vermächtnis in Dichtung und Lyrik hinterlassen hat.
Eine Straße in Montabaur trägt heute zur Erinnerung seinen Namen. Ein schöngeistiger, heimatverbundener Dichter, dessej Verse zeitlos waren, mag selbst zu Wort kommen:
E4 DAMMERSTÜ^CHEN__
Novembertag. Der Sonne letzter Strahl Ersterbend küßte die verträumten Fluren,
Darin der Herbst schon grub in falben Spuren Mit rauhen Händen sein Vernichtungsmal.
Allmählich wuchs die Dämmerung empor Und trieb aus meiner Kammer engem Raum Den matten Schein, den fern vom Himmelssaum Das Abendrot warf über Haus und Moor.
-Und meiner Sehnsucht Tauben flogen aus,
Ins ferne Land und nach vergangnen Tagen Aus tausend Grüßen einen Blütenstrauß Und manch 1 verschwiegnen Herzenswunsch zu tragen.-
Da ging die Tür an meiner stillen Klause Und frohe Geister huschten schnell herein.
Sie setzten sich, als wären sie zu Hause,
Wo nur ein Plätzchen lud zum Sitzen ein.
Dann gabs ein Flüstern, ein Erzählen, Raunen - Ich mußte über manches Wörtlein staunen,
Das so vertraut und so bekannt mir klang,
Als ging ich entschwundener Zeit entlang,
Da mich das Glück aus Augen angeschaut So klar, wie sommertags der Himmel blaut.
Da frug ich meiner Gäste frohe Schar:
„Wer seid ihr, liebe, herzige Gesellen ?
Sah ich euch nicht schon vor manch 1 fernem Jahr,
Das heimzog auf des Zeitenmeeres Wellen? “
Und jubelnd riefen sie auf meine Frage:
„Wir alle hier sind deiner Jugend Tage!”
Die Verwaltung info rmiert
Curzfristige Änderung des Badezeitenplanes im Hallenbad Montabaur
Nach Beendigung der Freibadsaison 1975 gilt nunmehr det neue Badezeitenplan mit Wirkung vom 14. Sept. 1975.
Bis zum Beginn der Schwimmkurse ist montags das Bad in der Zeit von 13.3o -18.3o Uhr für das Familienbad geöffnet. Der Beginn der nächsten Schwimmkurse wird noch frühzeitig im Amtsblatt bekanntgegeben.
Herausgeber des Amtsblattes: Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur. Verantwortlich für den Inhalt': Amtsrat Piwowarsky Für den übrigen Teil: Robert Degen. Druck und Verlag: Verlag + Druck Linus Wittich, Weitersburg. Postanschrift: 5413 Bendorf, P 0 ^ 0 * 1 Telefon (02622) 4055/56. Erscheinungsfolge: wöchentlich. Bezugsmöglichkeit und Bezugsbedingung: gebührenfreie Zustellung an sämtliche der Verbundsgemeinde. Einzelnummern können zusätzlich zum Einzelpreis von 0,50 DM beim Verlag erworben werden.

