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Montabaur 6

nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung der Fried­hofsverwaltung in Montabaur oder dem Ortsbürgermeister mit- teilen, ob die entfernten Grabsteine für den Rest der Ruhezeit wieder aufgestellt werden. Erfolgt in dieser Zeit keine Mitteilung, verfügt die Ortsgemeinde über die Grabsteine.

b) Entgegen der üblichen Nutzungszeit von 3o Jahren beträgt die Ruhefrist für das Reihengrabfeld gegenüber dem Pfarr­garten 4o Jahre. Für einzelne Grabstätten endet die Ruhefrist zwischen 1975 und 198o.

Durch die Standunsicherheit und das Absacken der meisten Grabstätten in diesem Belegungsfeld, sind die Friedhofsbesu­cher gefährdet. Da die Ortsgemeinde für die Verkehrssiche­rungspflicht auf dem Friedhofsgelände verantwortlich ist, soll das Grabfeld vorzeitig geräumt werden.

Die für die Unterhaltung der nachstehend aufgeführten Grab­stätten Verantwortlichen werden gebeten, der vorzeitigen Räumung zuzustimmen, und dies der Friedhofsverwaltung in Montabaur oder dem Ortsbürgermeister mitzuteilen. Im anderen Falle sind die Angehörigen nach den Vorschriften der Friedhofssatzung verpflichtet, die beanstandeten Grab­stätten unverzüglich so herzurichten, daß eine Gefährdung der Friedhofsbesucher ausgeschlossen ist.

Als Räumungstermin für das Grabfeld hinter dem Pfarrgarten ist die Zeit nach dem 15. Okober 1975 vorgesehen.

Ergeht bis zum 15. Oktober 1975 keine Mitteilung über die weitere Verwendung der Grabstätten, so erfolgt deren Eineb­nung.

Montabaur, den 9. Juni 1975

Namen der Verstorbenen

gez. Mangels, Bürgermeister, Sterbejahr

Bauch, Elfriede

1937 +

Daum, Eva

1935 +

Ehl, Josefine

1938 +

Endres, Albert

1937 +

Endres, Anna

1939

Göbel, Josef

P

Hannappel, Kaspar

1938

Henkes, Anton

1938

Henkes, Katharina

1936

Herrmann, A. Katharina

1937 +

Herzmann, Gertrud

1937

Krekel, Adam

1937

Krekel, Andreas

1936 +

Krekel, Klara

194o

Meudt, Susanna

19 4o

Meurer, Katharina

1935 +

Noll, Katharina

P

Noll, Paul

1936 +

Ressmann, Anna

1937 +

Ressmann, Katharina

1937 +

Ressmann, Georg

1936 +

Ressmann, Josef, Eheleute

?

Reusch, Peter

1936

Schaaf, Adam

?

Schaaf, Katharina

?

Schaaf, Helene

194o

Schaaf, Klara

1944

Schaaf, Maria

1938 +

Schneider, Anna Maria

1935

Schneider, Anna Maria

1938 +

Schneider, Helena

194o +

Schneider, Margaretha

1935 +

Schneider, J akob

1938 +

Speier, Adam

1936 +

Stahlhofen, Barbara

1935

Stahlhofen, Bernhard

1939

Sturm, Josef

Voll, Anna

1935 +

Voll, Anna

1938

Zingel, Jakob

1939

Auf den mit einem + gekennzeichneten Grabstätten ist der Grabstein nicht mehr standfest.

GIROD:

Kindergarten Ruppach-Goldhausen

Der Rat der Ortsgemeinde Girod stimmte in seiner Sitzung am 2. Juni 1975 dem Umbau des Schwesternhauses in Ruppach- Goldhausen zu zwei Gruppenräumen für den Kindergarten mit der Zielsetzung, eine Aufnahme der Kinder aus Girod und Großholbach zu erreichen. Die auf die Gemeinde entfallenden Kosten werden übernommen und im Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1975 bereitgestellt.

Errichtung eines Stausees im Eisenbachtal

Der Ortsgemeinderat begrüßte die Anlage eines Sees im Eisen­bachtal, weil hierdurch eine Förderung des Fremdenverkehrs in der Gemeinde erwartet wird.

Folgende Anregungen wurden zum Projekt und seiner Ein­bindung in die Landschaft gemacht :

1. Die bestehenden Forstwege , die gleichzeitig als Wander­wege benutzt werden, müssen erhalten bleiben bzw. ent­sprechend den Erfordernissen des Stausees verlegt werden

und sollten durch einen Weg über den Staudamm zu einem Rundwanderweg ergänzt werden.

2. Bei der Festlegung der Nutzung sollte eine zu starke Bela­stung der Umwelt vermieden werden, um den Charakter der ruhigen Erholungsanlage zu erhalten.

3. Der geplanten Zuwegung von der B 49 zum Eisenbachsee wird seitens der Ortsgemeinde Girod nicht zugestimmt.

Es ist vorgesehen, im Zuge der anstehenden Flurbereini­gung die exakte Trassierung festzulegen unter Berücksichti­gung folgender Vorhaben :

weitgehende Benutzung des Mühlenweges von der B 49 in Richtung Freimühle,

-günstige Erschließung der Flur zum Zwecke der landwirt­schaftlichen Nutzung

-Vermeidung von Durchgangsverkehr zwischen Montabaur und Nomborn - Heilberscheid über die Zufahrten zum Eisenbachsee.

-möglichst geringe Störung der bestehenden Erholungsein­richtungen bei Studenten-und Freimühle.

SPERRUNG VON BEFESTIGTEN WEGEN In der gleichen Sitzung beschloß der Ortsgemeinderat die Sperrung der nachstehend aufgeführten befestigten Wege für den öffentlichen Verkehr - außer für land- und forstwirt­schaftliche Fahrzeuge;

Im Wetterstein Flur 2o, Parz. 4453 Im Grasweiher Flur 19, Parz. 4432 In der Struth Flur 18, Parz. 4416.

Die Sperrung dieser Wege soll bei der Verbandsgemeindever­waltung beantragt werden.

Gemäß den Bestimmungen des Straßenverkehrsgesetzes, aus Gründen des Forst- und Jagdschutzes sowie der Wildbewiit- schaftung ist eine Sperrung dringend geboten, da nach gelten­dem Recht die ausgebauten Wege von jedermann mit dem Kraftfahrzeug befahren werden können.

Vorentwurf des BebauungsplanesBornstück und Kappes­feld"

Der Ortsgemeinderat nahm den Vorentwurf des o.a. Bebau­ungsplanes zur Kenntnis. Vor der endgültigen Beschlußfassung soll der Plan durch den Kreisplaner, Herrn Schwarz, von der Kreisverwaltung in Montabaur erläutert werden.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag

Frau Anna Probst geb. Peters geb. am 18.6.1898 wohnhaft im Ortsteil Kleinholbach.

Die Gemeindeverwaltung wünscht weiterhin alles Gute, vor allem aber Gesundheit.

gez. Leber, Ortsbürgermeister.

HEILBERSCHEID:

Hinweis

Den Rentenbeziehern werden die ihnen zugestellten Erklä­rungen am

Samstag, dem 14. Juni 1975 vorm, in der Zeit von 11 bis 12 Ub im Dienstzimmer der alten Schule bescheinigt. Es ist darauf