Montabaur 4
um eine Verschönerung unseres Dorfes nicht nachzulassen, damit wir auch bei dem nun anstehenden Entscheid auf Bezirksebene einen guten Platz erreichen.
gez. Manns, Ortsbürgermeister.
Kosten, die sich für die künftige Trägerschaft, Entwicklung der Kinderzahlen in den Gemeinden und im Verbandsgemeindegebiet und sonstige für die Entscheidung notwendige Antworten ergeben.
Lehrerdienstwohnung frei!
Die im Laufe des Monats freiwerdende ehemalige Lehrerdienstwohnung im Gebäude der Volksschule Heiligenroth, bestehend aus Küche, Bad und 4 Zimmern, insgesamt ca. 80 qm Wohnfläche steht zur Vermietung an. Interessenten wollen sich an die Ortsgemeinde Heiligenroth wenden.
gez. Manns, Ortsbürgermeister.
Zum Thema "Kindergartenbau"
Zu Beginn des Beratungspunktes 3 der Gemeinderatssitzung vom 5.6.1975 -Beratung über den Bau eines Kindergartens und Einsetzung eines Bau- und Finanzausschusses - gab Ortsbürgermeister Manns zu diesem Thema eine Erklärung ab. Er sagte u.a. :
In den letzten Wochen ist viel über das Kindergartenproblem in Heiligenroth gesagt und auch geschrieben worden. Das ist z.T. in einer Form geschehen, die mit sachlicher Information nichts zu tun hat. Ich möchte hier nicht auf Einzelheiten der beiden diesbezüglichen Flugblätter eingehen und mich erst recht nicht zum Richter zwischen „wahr“ und „unwahr“ machen.
Da nicht alle Ratsmitglieder über die bisher erfolgten Anstrengungen der Gemeinde Kenntnis haben, habe ich eine sachliche und umfangreiche Dokumentation der wirklichen Beschlüsse, Gespräche und Anträge chronologisch im Zeitablauf seit Verkündigung des Kindergartengesetzes von Rheinland-Pfalz zusammengestellt, die ich Ihnen heute abend zusammen mit einer Ablichtung des Kindergartengesetzes sowie Durchführungsverordnung vom 1.12.197o in die Hand gebe. Ich hoffe, daß diese zu einer sachlichen und im Interesse aller Bürger nützlichen Arbeit beiträgt.
Um diese Arbeit auf sachlicher Ebene fortzuführen, schlage ich dem Ortsgemeinderat vor, einen Bau- und Finanzausschuß zu wählen und einzusetzen, der sich mit all diesen Fragen -Bau eines Kindergartens, einer Sport- oder sonstwie genannten Halle, oder was es auch sonst sein mag, zunächst in kleinerem Kreis berät und alle Probleme wie Finanzierungsmöglichkeiten, Standortfragen , evtl. Trägerschaft und dergleichen abklärt, um sie dann dem Rat nach umfassender Beratung über alle Punkte zur Entscheidung vorzulegen. Ich bin überzeugt, daß in dem kleinen Kreis von vier Mitgliedern, wie es unsere Geschäftsordnung vorschreibt, es leichter ist, zu gemeinsamen und befriedigenden Lösungen zu kommen, wie das in diesem Gremium der Fall ist.
Kein vernünftiger Mensch kann schließlich erwarten, daß ein Gemeinderat, der sich seiner Verantwortung für die Gesamtheit der Gemeinde bewußt ist, „ohne Kenntnis der Kosten, der Finanzierung, der Folgekosten usw. das eine oder das andere Bauobjekt in Auftrag gibt“.
Im Anschluß an diese Ausführungen entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. Alle Sprecher unterstützten diesen Vorschlag und wiesen darauf hin, daß die Frage des Kindergartens für Heiligenroth von besonderer Dringlichkeit sei.
Einwohnerzahl, Geburtenzahl und die Steuerkraft seien Voraussetzungen, die eine entsprechende Lösung verlangten.
Der gleichzeitig anwesende 1.Beigeordnete Reusch unterstrich die Bedeutung, die Heiligenroth im Bereich der Ahrbachgemeinden einnehme. Neben der Beratung des eigenen Projektes komme es aber darauf an, sich einen Überblick zu verschaffen, ob etwa gleich große oder größere Gemeinden ebenso verfahren.
Dies könne zwar die eigene Entscheidung nicht ersetzen, es zeige aber - selbst wenn man von teilweise unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehen müsse, daß man mit seinem Problem nicht isoliert dastehe und die anderen Gemeinderäte beim Bau eines Kindergartens sich die gleichen ernsthaften Gedanken machen.
Reusch sicherte zu, daß er dem Bau- und Finanzausschuß eine Zusammenstellung übermitteln wird, aus der nicht nur die Kosten für den Bau eines Kindergartens, sondern auch die
Holzverwertung im Gemeindeweid
Der Rat der Ortsgemeinde Heiligenroth hat in dieser Sitzung am 5.6.1975 beschlossen, den Forstamtsleiter des Forstamtes Montabaur zu beauftragen, die Ortsgemeinde bei der Verwertung der Walderzeugnisse aus dem Gemeinde- und Markwald Heili- genroth gern, dem Landesforstgesetz zu vertreten.
Schulträgerschaft soll bei der Gemeinde bleiben
In der gleichen Sitzung beschloß der Ortsgemeinderat zu beantragen, daß die Schulträgerschaft für die Volksschule Heiligenroth auch über den 1. Jan. 1976 hinaus bei der Ortsgemeinde verbleiben soll.
Unter Punkt „Verschiedenes“ unterrichtete der Ortsbürgermeister den Gemeinderat über die Fertigstellung der Bürgersteige in der Rheinstraße sowie über den Haushaltsplan der Verbandsgemeinde Montabaur bezüglich der Ortsgemeinde Heiligenroth.
RUPPACH-GOLDHAUSEN:
Anbringen von Straßenschildern
Der Rat der Ortsgemeinde Ruppach-Goldhausen hat in seiner Sitzung am 22. Mai 1975 die Anbringung von Straßenschildern im Ortsbereich beschlossen. Der Bauausschuß wurde beauftragt, bei einer Ortsbegehung die Standorte für die Straßenschilder festzulegen. Gleichzeitig soll überprüft werden, ob noch zusätzliche Verkehrszeichen aufgestellt werden.
Geplante Mittelspannungsfreileitungen im Raum Ruppach- Goldhausen :
In der gleichen Sitzung befaßte sich der Gemeinderat eingehend mit der Trassenführung der geplanten Mittelspannungsfreileitungen. Es wurde hierbei festgestellt, daß gegen die geplante 2o KV Leitung UA „Goldhausen-Holbach“ und “Goldhausen- Pentaplast bzw. - Montabaur/Holler“ Bedenken nicht erhoben werden. Jedoch fand die geplante Trassenführung der 2o KV Leitung UA „Goldhausen-Staudt“ und „Goldhausen-Heiligen- roth-Autobahn“ nicht die Zustimmung des Ortsgemeinderates. Hier soll an dem Besprechungsergebnis vom 4.4.1975 festgehalten werden, da die in diesem Termin gefundene Konzeption die geringstmögliche Beeinträchtigung darstellt.
Weitere Beschlüsse des Ortsgemeinderates:
1. Genehmigung einer überplanmäßigen Ausgabe bei der Gewerbesteuerumlage.
2. Beitritt zur Forstbetriebsgemeinschaft
Feldverpachtung
Alle Grundstückseigentümer die ihre brachliegenden Felder verpachten wollen und sich noch nicht bei der Gemeindeverwaltung gemeldet haben, werden zu einem Informationsgespräch für Montag, den 16. Juni 1975, 2o.3o Uhr, in die Gaststätte Herzmann eingeladen.
EITELBORN:
Freiwillige Feuerwehr Eitelborn
Am 2o. Juni ist die Freiw. Feuerwehr Eitelborn Gast im Pemod-Club in Koblenz. Abfahrt 16.3o Uhr ab Trift. Teüneh- mer melden sich bis 16. Juni bei Franz Knopp.
Die Jugendwehr hält ihre nächste Übung Samstag, den 21 Juni um 15.oo Uhr ab.
Diejenigen, die am 23. Aug. 1975 mit zur Bundesgartenschau fahren möchten, melden sich bitte bei Antonius Gilles, Gartenstraße.
AUGST

