Montabaur 3
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5oll-13 5oll/2o42
Feuerwehr Augst (Neuhäusel, Eitelbom, Simmern, Kadenbach) Feuermelder am jeweiligen Feuerwehrhaus auslösen Feuerwehr Nentershausen, Tel. o6485/261 und 849 Schutzpolizei-Inspektion Montabaur, Bahnhofstr. 32,
Tel. o26o2/5ol 1-12-13 Deutsches Rotes Kreuz mit Krankentransport, Tel. 3777
Sozialstation Montabaur - Rufbereitschaften -7.6. - 8.6.1975: Schwester Edith, Montabaur, Tel. o26o2/3891 Schwester Waldtraud, Niederahr, Tel. o26o2/2289
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Polizei
Schutzpolizei-Inspektion
Bahnhofstr. 32 Feuerwehr Montabaur
Tel.
Tel.
Tel.
Sozialstation Ransbach-Baumbach • Rufbereitschaften •
gültig nur für die Ortsgemeinde Simmern 7.6.- 8.6.1975:
Schw. Marga Weins, 5412 Ransbach-Baumbach, Robert-Fischbach Str. 19, Tel. o2623/3719 _
Aus den Gemeinden
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MONTABAUR
Amtl. Bekanntmachung
Die nächste Sitzung des Stadtrates findet am DONNERSTAG, dem 12. Juni 1975,15.oo Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt.
Tagesordnung:
I. Öffentliche Sitzung :
1. Beratung und Beschlußfassung über die Änderung des Bebauungsplanes ..Wassergraben V“
2. Beratung und Beschlußfassung über die Änderung des Bebauungsplanes „An dem Lindchen“
3. Beratung und Beschlußfassung über die Änderung des Bebauungsplanes „Himmelfeld, Teil II“
4. Beratung und Beschlußfassung über die Aufstellung eines Be- b bauungsplanes im Stadtteil Ettersdorf
5. Beratung und Beschlußfassung über den Beitritt der Stadt Montabaur zum Zuchtvieh-Zweckverband im Westerwaldkreis.
6. Beratung und Beschlußfassung über die Bildung eines forstwirtschaftlichen Zusammenschlusses.
7. Wahl von Gerichtsmännem für die Stadtteile Eschelbach und Reckenthal sowie eines stellvertretenden Ortsgerichtsvorstehers für den Stadtteil Ettersdorf.
|8. Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen.
31. Nichtöffentliche Sitzung
r Bekanntgabe der veränderten Planung Soldatenheim 2. Bevollmächtigung des Forstamtes zur Holzverwertung im Stadtwald
r' Beratung und Beschlußfassung über Grundstücksangelegenheiten
U'Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen.
1543 Montabaur, 3. Juni 1975 gez. Mangels, Bürgermeister.
Nähbereichsuntersuchung, agrarstrukturelle Vorplanung - [Undschaftsrahmenplan
fln seiner Sitzung am 22. Mai 1975 gab der Stadtrat zu den vor- Igenannten Planungen folgende Stellungnahmen ab : ‘•NAHBEREICHSUNTERSUCHUNG
I le Nähbereichsuntersuchung enthält gutachtliche Stellungnah- r en un d Empfehlungen für die raumordnerische Weiterentwick- Ijäng, also Vorschläge des Planers über die künftigen Entwick- IJ Un gsmaßnahmen der einzelnen Gemeinden und der Stadt Monta- I aur. Diese Vorschläge sollen in den Flächennutzungsplan und
die raumordnerischen Planungen übernommen werden.
Der Stadtrat war sich darüber einig, daß die in der Nahbercichs- untersuchung für die Stadt Montabaur gesetzten Prioritäten alle wichtigen Punkte enthalten, wobei festgestellt wurde, daß sich die Prioritätensetzung mit dem bereits erstellten Investitionsprogramm der Stadt Montabaur weitgehend deckt.
2. LANDSCHAFTSRAHMENPLAN - AGRARSTRUKTUKELLE VORPLANUNG.
Der Landschaftsrahmenplan und die agrarstrukturelle Vorplanung wurden erstellt für den Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur (mit Ausnahme der Augstgemeinden) und für den Bereich der Verbandsgemeinde Selters. Der Stadtrat stimmte auch dieser Planung grundsätzlich zu, machte jedoch auf folgende Widersprüche aufmerksam :
Der Planer vertritt die Auffassung, daß die Einschätzung der zukünftigen baulichen Entwicklungsmöglichkeiten der einzelnen Gemeinden zu optimistisch sei. Der Flächennulzungsplan weist für die Stadt Montabaur neue Wohngebiete von über loo ha und Gewerbegebiete von rd. 7o ha aus. Es sei nicht damit zu rechnen, daß bis 1985 ein derartiger Bedarf an Bauland entsteht. An anderer Stelle des gleichen Planes wird jedoch ausgesagt, daß aufgrund der im regionalen Raumordnungsplan aufgestellten Bevölkerungs- und Industrieprognose das Ausweisen weiterer Baufläch wi in den nächsten Jahren notwendig wird. Der Stadtrat vertritt die Auffassung, daß die Einschätzung der zukünftigen baulichen Entwicklungsmöglichkeiten der Stadt insbesondere die im Flächennutzungsplan getroffene Ausweisung neuer Wohngebiete und Gewerbegebicte realistisch ist. Des weiteren enthält der Plan die Aussage, daß der Ausdehnung des Stadtgebietes Grenzen gesetzt seien.
In dem Plan wird dargestellt, daß eine Erweiterung des Stadtgebietes nur in Richtung Himmelfeld möglich ist. Insbesondere soll ein Zusammenwachsen der Stadt mit den Stadtteilen Horressen und Eigendorf vermieden werden. Der Stadtrat widersprach diesen Aussagen, da sie eindeutig den Planungsgrundsätzen der Stadt Montabaur widersprechen. Insbesondere die geforderte Beibehaltung der Trennung zwischen der Stadt Montabaur und den Stadtteilen Horressen und Eigendorf widerspreche auch den Zielen der Kommunalreform.
Fahrt nach Brackley
Unter Punkt „Verschiedenes” schilderte Bürgermeister Mangels den Verlauf der Partnerschaftsfahrt nach Brackley. Er zeigte sich besonders angetan von der Gastfreundschaft und der Aufgeschlossenheit der englischen Gastgeber und Gesprächspartner. In den Gesprächen und Reden seien klare und eindeutige Aussagen für den Partnerschaftsgedanken zum Ausdruck gebracht worden, aus denen hervorgehe, daß die englischen Freunde hinter der Partnerschaftsidee stehen.
In diesem Zusammenhang wurde von den Ratsmitgliedem die Berichterstattung über die Fahrt nach Brackley, insbesondere über die Partnerschaftsveranstaltung, in der örtlichen Presse kritisiert. Man war der Auffassung, daß den Partnerschaftsveranstaltungen, auch im Vergleich zu der Berichterstattung der englischen Presse, viel zu wenig Beachtung beigemessen wurde.
Abschließend stellte Bürgermeister Mangels fest, daß nunmehr die Fortführung der Partnerschaft in der verantwortlichen Initiative der deutsch-englischen Gesellschaft liegen solle,womit nicht gesagt werden soll, daß Rat und Verwaltung aus dem Partnerschaftsverhältnis ausgeklammert werden.
Finanzielle Unterstützung wurde zugesagt.
Dritter Kindergarten in der Stadt Montabaur
Der Stadtrat wurde darüber unterrichtet, daß ein Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung Koblenz über einen Zuschuß zum Bau eines dritten Kindergartens für die Stadt Montabaur in der Elgendorfer Straße eingegangen ist. Somit kann nun neben dem bereits laufenden Baugenehmigungsverfahren die Ausschreibung der Arbeiten erfolgen. Es ist zu erwarten, daß nach der Sommerpause die Auftragsvergabe erfolgen kann,so daß mit dem Baubeginn des Kindergartens bereits im Jahre 1975 gerechnet werden kann.
Der im Auseinandersetzungsvertrag mit der ehemaligen Gemeinde Horressen vorgesehene Bau einer Schultumhalle

