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Montabaur - 3

Die Verwaltung informiert

Bericht über die Sitzung des Verbandsgemeinderates der Verbandsgemeinde Montabaur am 21. November 1974

Im Sitzungssaal des Kreishauses begrüßte Bürgermeister Mangels die Mitglieder des Verbandsgemeinderates und die Herren Ortsbürgermeister der Ortsgemeinden zur 3. Sitzung dieser Legislaturperiode.

Die Tagesordnung umfaßte sieben zur Beratung und Beschluß­fassung anstehende Punkte.

Unter dem 1. Tagesordnungspunkt legte die Verwaltung den Nachtragshaushaltsplan und den Nachtragsstellenplan für das Rechnungsjahr 1974 vor. Der Verbandsgemeinderat genehmig­te einstimmig den Nachtragshaushaltsplan der Verbandsge­meinde Montabaur für das Rechnungsjahr 1974, der gegenüber den bisherigen Ansätzen des Haushaltsplanes 1974 im ordent­lichen Teil in den Einnahmen und Ausgaben mit einem Mehr von 154.050 DM und im außerordentlichen Teil in den Einnah­men und Ausgaben mit einem Mehr von 30.000 DM abschließt. Der vorgelegte Nachtragsstellenplan wurde durch den Verbands­gemeinderat nach ausgiebiger Diskussion bei 11 Gegenstimmen genehmigt.

Die Nachtragshaushaltssatzung, die an dieser Stelle noch aus­führlich bekanntgegeben wird, fand die einstimmige Zustimmung des Rates.

Unter dem nächsten Tagesordnungspunkt informierte der Vor­sitzende den Rat über die aufgrund der Übergangsverordnung mit Wirkung vom 1.1.1975 auf die Verbandsgemeinde überge­henden Aufgaben des Brandschutzes. In diesem Zusammen­hang dankte Bürgermeister Mangels den örtlichen Freiwilligen Feuerwehren für ihren uneigennützigen opfervollen Einsatz.

Die örtlichen Wehren hätten in vielen Ernstfällen ihre Tatkraft und Entschlossenheit unter Beweis gestellt. Der Verbandsgemein­derat hofft, daß auch zukünftig die örtlichen Wehren cjurch ih­ren Dienst am Nächsten zum Schutz der Gemeinschaft ein le­bendiges Beispiel ehrenamtlicher und freiwilliger Pflichterfül­lung geben werden.

Unter dem nächsten Tagesordnungspunkt beschloß der Rat ein­stimmig, daß im Jahre 1975 für den Einsatz innerhalb der Ver­bandsgemeinde ein Tanklöschfahrzeug TLF 24/50 angeschafft werden soll. Die erforderlichen Eigenmittel in Höhe von ca. 45.000 DM wurden außerplanmäßig genehmigt (Gesamtkosten ca. 165.000 DM).

Der nächste Tagesordnungspunkt befaßte sich mit der Beratung und Beschlußfassung über die Bildung eines Werksausschusses, den die Eigenbetriebsverordnung vorsieht. Der Rat beschloß einstimmig, daß der Haupt- und Finanzausschuß des Verbands­gemeinderates die Aufgaben des Werksausschusses wahrnehmen soll. Zu den Sitzungen soll als Vertreter der Ortsbürgermeister, Herr Leber, Girod, (Vertreter Herr Schneider, Simmern) mit hin­zugezogen werden.

Unter dem letzten Punkt der Tagesordnung hatten die Ratsmit­glieder Gelegenheit Anfragen und Anträge an die Verwaltungs­leitung zu stellen. Die Ratsmitglieder wurden unter diesem Punkt u.a. über eine aufgrund einer Initiative des Naturparks Nassau vorgelegten Planung eines Stausees im Eisenbachtal informiert. Der Ortsgemeinderat der Gemeinde Nomborn hat aufgrund des Vorschlages des Naturparks Nassau bereits den Planungsauftrag an einen Architekten vergeben. Es ist wohl unzweifelhaft, daß durch die Verwirklichung dieser Maßnahme ein weiterer Attrak­tionspunkt hinsichtlich des Freizeitangebotes für die Bürger der Verbandsgemeinde und außerdem ein weiteres attraktives Frem­denverkehrsangebot geschaffen werden wird.

Die Verbandsgemeindeveiwaltung ist auch nach Dienstschluß zu erreichen unter der Rufnummer 2041

Die Verbandsgemeindeverwaltung ist nach Dienstschluß - auch am Wochenende - über einen Anrufbeantworter unter der Rufnummer 2041 zu erreichen.

Das Gespräch des Teilnehmers wird auf das Band des Anruf­beantworters aufgezeichnet und am kommenden Arbeitstag von der Verwaltung abgerufen. Der Antragsteller erhält von der Verwaltung umgehend einen Bescheid.

Neben den Abendsprechstunden - dienstags von 16 bis 18.30 Uhr - bietet der Anrufbeantworter eine zusätzliche Möglichkeit für die Bürger in den Ortsgemeinden der Ver­waltung ohne persönliche Vorsprache ihre Anliegen zu jeder Zeit vorzutragen.

Während den Dienststunden ist die Verbandsgemeindever­waltung unter der Rufnummer 2041 zu erreichen.

Notfallausweise

Wie wir in der Ausgabe Nr. 47 des Amtsblattes bereits be­richteten, sollen in der Zeit vom 10. Dezember 1974 bis 28. Februar 1975 die bundeseinheitlich neu geschaffenen Not­fallausweise an die Bevölkerung ausgegeben werden.

Weitere Exemplare sind noch bis zum 28. Februar 1975 bei der Verbandsgemeindeverwaltung, Zimmer 17, erhältlich.

Nach diesem Termin wird das Gesundheitsamt die weitere Ausgabe übernehmen.

Neuer Sportreferent im Kreis

Mit 29 500 aktiven Sportlern nimmt der Westerwaldkreis auf der Landesebene einen hervorragenden sechsten Platz vor weiteren 26 Landkreisen und kreisfreien Städten ein.

Mit 178 Turn- und Sportvereinen steht er sogar an der Spit­ze.

Dies geht aus der neuesten Entwicklungsübersicht des Landes­sportbundes Rheinland-Pfalz hervor.

Um eine Gewähr für das Funktionieren, die Organisation und den weiteren Ausbau des Breitensports auf Kreisebene zu er­halten, installiert die Kreisverwaltung ein eigenes Sportreferat, das Landrat Dr. Norbert Heinen mit dem Kreisamtmann Lud­wig Heibel, einem sportlich engagierten Verwaltungsfachmann, besetzte. Heibel ist zur Zeit unter anderem damit beschäftigt, zusammen mit Fachinstituten den Sportstättenleitplan für den Großkreis zu konzipieren.

Beim Standesamt beurkundet

Personenstandsmeldungen für die Zeit vom 25.11.1974 bis 3.12.1974.

Geburten:

Choi, Michaela-Mikyung, Montabaur, Mons-Tabor-Str. 29 Hertling Sissy, Montabaur, Saarstr.

Nink Michaela, Großholbach, Südstr. 7a Ortseifen Dirk, Nentershausen, Koblenzer Str. 12 Best Caroline Beate, Neuhäusel , Höhenweg 19 Decker Dirk Franz, Oberelbert, Am Tor 12 Heller Sascha, Simmern, Hauptstr. 46

Sterbefälle:

Schmitt Paul, geb. 18.5.1902, Montabaur, Elgendorfer Str.32 Vogel Anton, geb. 12.2.1910, Gackenbach, Schulstr. 1 Noll Anna Margaretha, geb. 17.11.1898, Girod, Gartenstr.50 Metternich geb. Malm, Maria Lidwina, geb. 25.8.1908, Groß­holbach, Mittelstr. 9

Hamburger, Max Ferdinand, geb. 27.8.1895, Horbach, Al­tenheim