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Montabaur - 2

gerechnet.

Die Vorauszahlungsbescheide 1974, die bis zur Erteilung eines neuen Bescheides Gültigkeit haben, enthalten als Zahlungs­termine den 15.2., 15.5., 15.8. und 15.11.

Wir bitten, den aut' die bereits abgelaufenen Termine entfallen­den Betrag innerhalb eine-. Monats nach Bekanntgabe des Be­scheides sowie künftige Raten zu den I ülligkeitsterrninen z.u ent richten

543 Montabaur, den 6. Juni 1974

Verbandsgemeindeverwaltung

Mitteilung der Sozialstation Montabaur/Wallmerod

Seit unserer letzten Mitteilung wurden wieder einige Rufnum­mern geändert.

Schwester Bertrandia, Altenheim, Montabaur Neue Rufnummer: o26o2/2oll zuständig für Montabaur, Eschelbach, Eigendorf, Horressen, Wirzenborn, Reckenthal, Bladernheim, Tttersdorf.

Schwester Placidia, Altenheim, Montabaur Neue Rufnummer: o26o2/2ol 1 zuständig für Niederelbert, Oberelbert, Welschneudorf, Holler, Untershausen, Stahlhofen, Daubach, Horbach, Hübingen, C.ak- kenhach, (Dies, Kirchähr).

Neue Vorwahl für Nentershausen: o6485.

Aufruf 1974

De Gefahr durch den Feuerbrand ist nicht gebannt!

Bll AL ES LAGE:

Sogar im Trockenjahr 1 973 breitete sich der Erreger des Feuer­brandes in Schleswig-Holstein weiter aus.

Als Befallsgebiete gelten z.Zt. Dänemark, Fngland, das westliche Schleswig-Holstein, in Niedersachsen das Gebiet zwischen Cux­haven und Bremerhaven, in Frankreich die Region umCalais und I Xinkrichen, in Belgien der an Franreich angrenzende Küsten­streifen.

KR ANKHF1TSBILD:

Befall an Kernobst bäumen und anderen Wirtspflanzen äußert sich durch abgestorbene Zweige und Äste, an denen die braun bis schwarz gefärbten Blätter und Blüten hängen. Sofern noch Früchte gebildet wurden, sind diese gleichfalls dunkel gefärbt und mumienhaft eingetrocknet.

Bei keiner anderen Obstbaumkrankheit haften die wie ver­brannt aussehenden Blätter, Blüten und Früchte so fest an den toten Zweigen. Charakteristisch ist auch das U-förmige Krüm­men der jüngsten Teile befallener Triebspitzen.

BEKÄMPFUNG:

Chemische Pflanzenschutzmittel wirken nicht gegen den Erre­ger des Feuerbrands! Gegenwärtig kann nur sofortige und rest­lose Vernichtung befallener Pflanzen das Umsichgreifen dieser den Kernobstbau in Frage stellenden Seuche verhindern.

ANBAUSTOP UND RODUNG VON WFISS- UND ROTDORN: Weib- und Rotdorn (Crataegus-Arten) sind die Hauptwirtspflan­zen des Feuerbranderregers. Keine andere Pflanzengattung kann so leicht infiziert werden. In befallenen Crataegus-Pflan- zen vermehren sich die Bakterien so schnell, daß diese Pflanzen eine gefährliche Infektionsquelle darstellen . Nach dänischen und schleswig-holsteinischen Erfahrungen ist die Infektion der Kernobst bäume stets von benachbarten Weißdornhecken aus- gegangen. Daher keine Anpflanzung von Crataegus mehr! Keine (ibsianlagen in der Nähe von Weiß- oder Rotdornhecken erstel­len oder Wirtspflanzen vorher vernichten! Der Landespflanzen­

schutzdienst Rheinland-Pfalz empfiehlt, alle in a , Baumschulbeständen und wertvollen Kernobsta de Weiß- und Rotdornpflanzen z.u roden. ^

AUFRUF:

Die Bevölkerung wird erneut aufgerufen, aU fdasKr bild des Feuerbrands zu achten und Befall oder Befoii dacht sofort an die nächste Ortspolizeibehörde oder ^ zuständigen Pflanzenschutzdienststellen zu melden IF fonanschluß: ( 061 3 1 ) 34oo 1 ist Tag und Nacht ai reit.

: au tnalij

Beim Standesamt beurkund

Personenstandsmeldungen vom 5.6. bis I 0 . 6.1974

Geburten:

Hammerstein Jens, Montabaur, Lahnstr.

Nuss Anne Elisabeth, Eitelborn, Hauptstr. 32 Dauß Michaela, Neuhäusel, Haskenstr. 4 Klein Melanie Hilde, Neuhäusel, Hauptstr. 39 Fxposito Grana, Ignacio, Neuhäusel Henkes Michael, Ruppach-Goldhausen, Nordstr. 16 Schönberg Jens, Stahlhofen, Flaehsbruch 9 Eberth, Annette, Welschneudorf, Birkenweg 8

Eheschließungen

Fuß, Lambert, Eschweiler, Vennstr. 24 und Fußgeb.l Annemarie ('armen, Montabaur, Bahnhofstr. 27 Ortseifen Otmar, Heilberscheid, Tannenhof und Ortstj geb. Schröder , Eva Maria, Nomborn, Mittelstr. 68 Pennig, Rudolf Wilhelm, Montabaur, Roßbergstr. 5ae Pennig geb. Wirth, Maria Ottilie, Montabaur, Sauertal Wagner, Udo Richard, Montabaur, Bahnhofstr. 2o und geb. Rother, Ursula Margot, Montabaur, Bahnhofstr? Wilhelmi, Jürgen Heribert, Horbach, Hauptstr. 27 und mi geb. Korn, Gabriele Gertrud Maria, Koblenz, Ortq heim, Mühlental 5

- Sterbefälle siehe Nachtrag Seite 11 -

Arzt und Apotheke

Ärzte-Sonntagsdienst

Samstag/Sonntag, den 15./16.6.1974 I>. Salzmann, Montabaur, Koblenzer Str. 2o, Tel. ol§| 4961

WALLMEROD - MEUDT - NENTERSHAUSEN 16./17.6.1974

Dr. Gilles, Meudt, Tel. o6435/488

Zahnärzte-Sonntagsdienst

Samstag/Sonntag 15./16.6.1974 Peter, Wirges, Südstr. 1, Tel. o26o2/5848 ZA Franz Käfferbitz, Hillscheid, Franz-Schubert-Sti(j Tel. 02624/7694

Montag, 17.6.1974 ZA Rosenbauer, Nentershausen, Bergstr. 4, Tel. 06 . D\ Döhn, Höhr-Grenzhausen, Im Silbertal 15, Tel 1 7298

Apothekendienst ,

von Samstag, dem 15.6. bis Samstag, dein 22.6.19 J

Amts-Apotheke, Montabaur, Bahnhofstr., Tel. o26o|

Amtlich« Bekanntmachung«« von den Kammunalverwaltungen. Verontwortlldi fOr den Inhaiti Robert D«g«n. Herouig«b«rt Druck und Verlag 1 Verlag Drude llnu» Wlttlch, Weltenburg. POSTANSCHRIFT 1 5413 lendorf, Postfach 1305, Telefon

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