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Amtsblatt

(der Verbandsgemeinde Montabaur

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und der verbandsangehörigen Gemeinden Boden, Daubach, Eitelborn, Gackenbach, Girod, Görgeshausen, Großholbach, Heilberscheid, Heiligenroth, Holler, ^Horbach, Hübingen, Kadenbach, Montabaur, Nentershausen, Neuhäusel, Niederelbert, Niedererbach, Nomborn, Oberelbert, Ruppach-Goldhausen, Simmern, Stahlhofen, Untershausen, Welschneudorf

Jahrgang

Freitag, den 8. März 1974

Nummer : 1 o

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KENNEN SIE IHRE NÄHERE UMGEBUNG ?

Der Wald dient nicht der Holznutzung allein, sondern wurde in den letzten Jahren verstärkt der Bevölkerung als Erholungsgebiet erschlossen.

Neu angelegte Wanderwege, Grillplätze, Trimm-Dich-Pfade, Spielplätze u.ä. stellen den Erholungswert unseres Waldes heraus.

Eine Anregung für Ihren nächsten Spaziergang soll nachstehende Skizze ver­deutlichen.

Ausgangspunkt ist das Hallenbad der Stadt Montabaur am Rande der sogen. Ackeraufforstung. Dieser Begriff verdeutlicht, daß das heutige Waldgelän­de hinter dem Hallenbad früher landwirtschaftlich genutzt wurde. Schon da­mals hatte man das Bestreben den Wald näher an die Stadt heranzubringen ill o o ^ n /< \\ \V womit vor 45 Jahren begonnen wurde. Wir lassen bei unserem Spaziergang

das Hallenbad rechts von uns liegen und erreichen ein fest ausgebautes Wege­netz mit vielen Variationsmöglichkeiten.

Links des Weges sehen wir die heute 45jährigen Bestände aus Fichte, Lärche,

^ x x / Esche, Birke, Buche, während rechts des Weges die Lärchen und Fichten 22

Jahre alt sind.

Ein nicht alltägliches Waldbild sehen wir nach der ersten Rechtskurve des Weges. Unter den Schirm 45jähriger Lärchen ist die Thuja (Lebensbaum) un­terbaut, eine Versuchsfläche der forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen.

Hier wird einmal der Zuwachs der Lärche überwacht und zum andern das Wachstum des Lebensbaumes unter den örtlichen Verhältnissen untersucht. Weiter führt uns unser Weg parallel zur alten und neuen B 49 in westlicher Richtung.

Kurz vor Erreichen der Straße Horressen/Niederelbert sehen wir eine weitere waldbauliche Besonderheit, eine Versuchsfläche Lärche mit der unterbauten Abies veitchii (Veitchstanne). Diese in Deutschland selten vorkommende Tanne ist in Japan beheimatet und zwar fast ausschließlich auf der Insel Hondo.

Bald überqueren wir die Straße Horressen/Niederelbert und erreichen eine für den allgem. Verkehr gesperrte Teerstraße, die zum Munitionslager der Bun­deswehr Montabaur führt. Wir aber biegen den ersten befestigten Weg von der 14 Teerstraße rechts ab und erreichen nach 6oo m das Horressener Wasserwerk.

|<i Hier sehen wir bereits das Hinweisschild zum Grillplatz, der zum Schmoren

eines Aschenbratens einlädt. Unser Ziel aber soll der neu angelegte Waldkin­derspielplatz sein, den Sie nach loo m erreichen, wenn Sie rechts vom Was­serwerk Richtung Horressen wandern.

Nach knapp 3 km Wegestrecke, haben wir unser Ziel erreicht. Auf einem weiträumig (1,6 ha) angelegten Spielplatz finden die Kin­der ausreichend Gelegenheit, sich zu tummeln.

Rutschbahn, Schaukel, Wippe, Indianerzelte, Sandkasten, Seilbahn, Karussell, Torwand, Reckstangen, Indianerfort, Turnseile u.m finden wir hier vor. Alle Geräte sind aus Holz gefertigt. Die über loojährigen Buchen und Eichen, die als Schirm den Platz über­spannen, geben Schatten im heißen Sommer. Fast 7oo m befestigte Wege erschließen den Spielplatz, Bänke laden zum Verweilen ein. Der Bau einer Unterstellhütte ist für das nächste Jahr geplant.

Wollen wir bei unserem Rückweg nicht durch den Stadtteil Horressen gehen, wandern wir zunächst bis zur Straße Horressen/Nie­derelbert auf demselben Weg zurück. Von hier aber wählen wir den Weg entlang des Biebrichsbaches, der viele schöne Aussichts-

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