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Montabaur - 6

Lärmbelästigung und Zerstörung von Baugelände kann verhin­dert werden!

Nachdem die Pläne der Deutschen Bundesbahn über die ge­plante Schnellstrecke von Köln - Groß Gerau durch die Ver­bandsgemeindeverwaltung in einer Gemeinderatssitzung in Girod dem Gemeinderat vorgelegt wurden, war man sich einig, daß diesem Plan von der Gemeindevertretung aus nicht ohne weiteres zugestimmt werden konnte.

Die geplante Trasse führte genau mitten durch unser Baugelän­de, welches durch diese Maßnahme völlig zerstört worden wäre und die schon bestehenden Häuser zur Unbewohnbarkeit de- kradiert würden.

Auf Grund dessen wurde die Verbandsgemeindeverwaltung sowie die Parteien unverzüglich auf den Plan gerufen.

Um sich an Ort und Stelle von der Situation in der Gemeinde Girod zu überzeugen , wurde eine Ortsbegehung mit anschlie­ßender Versammlung am 17.1.1974 angesetzt. Anwesend waren Vertreter der Verbandsgemeindeverwaltung, Gemeindeverwal­tung sowie maßgebliche Herren der Deutschen Bundesbahn. Nach eingehender Beratung an Ort und Stelle war man über­zeugt, daß die Durchführung des ursprünglichen Planes der Wohnwert der Gemeinde, welcher schon von der westlichen Seite durch die Autobahn sehr stark herabgemindert ist, voll­kommen zerstört würde.Den Alternativplänen, die von der DB ausgearbeitet waren, konnte man schon eher, wenn auch mit einem weinenden Auge zustimmen. Nach dem jetzigen Vorschlag, welcher in der an die Ortsbesichtigung folgenden Bürgerversammlung zur Diskussion gestellt wurde, würde die Bahn um ca. 15o - 2oo m vom Ort weiter in Richtung Norden verlaufen. Somit würde unser Baugelände in baulicher Hinsicht nicht beschnitten. Da das Gelände in dem betreffen­den Gemarkungsgebiet in nördlicher Richtung steigt, würde die Bahn in einem ca. Io m Einschnitt verlaufen, welches die Lärmbelästigung erheblich herabmindem würde. Ein weiterer Vorschlag , wonach die Bahn vollkommen oberhalb der jetzi­gen bestehenden Eisenbahnstrecke verlaufen würde, wurde ebenfalls erwogen, mache aber ein erhebliches Ausholen nach beiden Richtungen erforderlich. Gedanken, die Bahn in west­licher Richtung an unserem Ort vorbeizuführen und die Auto­bahn südlich unseres Ortes mit einer mehrere loo Meter lan­gen Brücke zu kreuzen, wurde auf Grund des Lärms, welcher sich durch Fahrten über Brücken ergibt, da der Schall unbe­hindert austreten wird, nicht weiter diskutiert.

Hoffen wir auf die Festlegung auf einen der beiden nördlich verlaufenden Pläne, so könnte man in Girod wieder aufat- men, da der Wohnwert dann doch in etwa erhalten bliebe.

GROSSHOLBACH

Aufstellung von Bewerbern für den Wahlvorschlag der Liste Metternich

Zur Aufstellung von Bewerbern für einen Wahlvorschlag der nicht mitgliedschaftlich organisierten Wählergruppe Metter­nich zur Gemeinderatswahl am 17. März 1974 werden hier­mit gern. § 19 Abs. 1 des Kommunalwahlgesetzes in der Neu­fassung vom 13.12.1973, die Wahlberechtigten des Wahlbe­zirks Großholbach am Mittwoch, dem 3o. 1.1974 um 2o Uhr in das Gasthaus Meudt, Inh. Helga Krekel, Mittelstr. 2, ein­geladen.

gez. Metternich

NENTERSHAUSEN

Bericht aus der Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Nentershausen vom 14. Januar 1974

Der Gemeinderat hat dem Benutzungsvertrag für die Turnhal­le mit der Brauerei Busch KG, Limburg, zugestimmt.

Die neue Leichenhalle soll auf den Flurstücken 13o - 132 aus der Flur 6o vor dem Friedhof errichtet werden.

Die öffentliche Benutzung des Weges Gemarkung Nentershauj sen, Flur 3, Flurstück 52/63 und zwar von der Schulstraße bisl zum Beginn des Flurstückes 8o/2 wird aufgehoben und dieser| Wegeteil eingezogen.

Die Gemeindevertretung hat beschlossen, daß sich die Gemeinl Nentershausen an den Bau- und Personalkosten des unter der [ Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde Nentershausel zu errichtenden Erweiterungsbaues des Kindergartens in Nen-I tershausen beteiligt. Durch den Erweiterungsbau des KindergJ tens wird erreicht, daß neben den Kindern der Gemeinde Nenl tershausen auch die Kinder der Gemeinden Görgeshausen, Heil berscheid, Niedererbach und Nomborn in den bestehenden Ki| dergarten Nentershausen aufgenommen werden können.

Die Entwicklung der Geburtenzahlen und die Richtzahlen nacl dem Kindergartengesetz in den beteiligten Gemeinden begrün! den die Notwendigkeit der Erweiterung des bestehenden Kin [ dergartens in Nentershausen von 3 auf 5 Gruppen. Die Kath. Kirchengemeinde Nentershausen ist bereit, die Trägerschaft fil die Baumaßnahme die laufende Unterhaltung und des Kinder! gartens nach Fertigstellung zu übernehmen. Unter Beachtung der Vorschriften des Kindergartengesetzes über den Raum uni Personalbedarf eines Kindergartens mit 5 Gruppen wurde das[ Architektenbüro Reichwein in Elz im Aufträge der Kath. Kiicl gemeinde mit der Planung und Kostenberechnung beauftragt! Dem Ausbau des WanderwegesIm Dickenscheid wurde zugij stimmt.

SPD-Ortsverband Nentershausen

Am Montag, dem 28.1.1974 um 2o Uhr spricht in einer öffenll liehen Wahlversammlung in Nentershausen, im Gasthaus Ohlyl der langjährige parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fral tion und jetzige Vorsitzende des kulturpolitischen Ausschüsse] des Mainzer Landtages, C. Thorwirt, Mainz.

Die Bevölkerung aus Nentershausen und Umgebung ist zu dies| Versammlung eingeladen.

SPD-Ortsverband Nentershausen

Einladung der Vereinsvorsitzenden - Stellvertreter -

Die Vorsitzenden /Stellvertreter aller Ortsvereine die für die Benutzung der Turnhalle in Frage kommen, werden gebeten^ einem Informationsgespräch und Aushändigung des mit der Brauerei Busch KG , Limburg, abgeschlossenen BenutzungsveJ träges für die Turnhalle am Dienstag, dem 22.1.1974 um 2ol in das Rathaus zu kommen.

gez. Perne, Bürgermeister

NIEDERERBACH

Bericht aus der Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Niedererbach am 14.12.1973

Zu Beginn wird die verlesene Niederschrift der letzten Sitzung einstimmig genehmigt.

Vor einer Beschlußfassung über die Aufstellung von Mülicon-1 tainern sollen zunächst weitere Einzelheiten geklärt werden. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig, Herrn Joachiij Thome, Heilberscheid, Gelbachstraße, als Wildschadenschätzef und Herrn Erwin Czakert, Niedererbach, Gartenstr. Io, als de| sen Vertreter zu bestellen.

Bericht aus der Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Niedererbach vom 18.1.1974

Die Gemeindevertretung genehmigt den Hauungs- und Kultur! plan 1974 sowie den Sonderplan 1974 für den Gemeindewald| einstimmig.

Weiterhin beschließt die Gemeindevertretung einstimmig die I Gewährung eines gemeindlichen Zuschusses zu den Kosten de} Schullandheimaufenthaltes der Volksschulklasse im Jahre 191 in Höhe von 4,oo DM pro Kind und Tag und außerdem die Zl lung eines freiwilligen Zuschusses in Höhe von 25,oo DM prol