Montabaur - 2
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1 grün-weißer Damenpullover 1 silberne Damenarmbanduhr 1 Herrenfahrrad
Als verloren wurde gemeldet:
1 silberne Damen-Armbanduhr
Fortsetzung des Berichtes "Eröffnung der Sozialstation Montabaur/Wallmerod" in der Ausgabe l\lr. 22/48 vom 3o. 11.1973
SOZIALSTATION
(Aus der Schrift des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Sport Rheinland-Pfalz)
AUTGABENSTELLUNG
Krankenhäuser und Altenpflegeheime reichen trotz verstärkten Ausbaues für Kranken- und Altenpflege allein nicht aus. Sie müssen durch ambulante gesundheits- und sozialpflegerische Dienste ergänzt werden.
Die nicht organisierte Nachbarschaftshilfe ist rar geworden.
Mehr und mehr sind Altenpfleger zur Koordinierung und Intensivierung der offenen Altenhilfe gefragt. Finanzierungs- und Organisationsschwächen der Haus- und Familien pflege runden den Katalog der Hauptgründe für eine Neuorganisation der offenen Hilfen ab.
Mit der Errichtung von Sozialstationen wurde ein neuer Weg beschritten. Neu ist die Organisation der Betreuung der Mitbürger in der Familie, die sich in bestimmten, durch Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Vereinsamung bedingten Notlagen befinden.
Dabei bleiben dem Hilfesuchenden trotz der notwendigen Konzentration der Kräfte die Vorteile der Ortsnähe und die Betreuung durch “seine Schwester” und “seinen” Pfleger. Der kranke und pflegebedürftige Mitbürger erfährt die persönliche Zuwendung des fachkundigen Helfers, wie sie ihm im modernen Krankenhaus oder Altenheim schon aus betriebstechnischen Gründen häufig nicht gewährt werden kann.
Man muß sich die Sozialstation als eine Art zentrale Einsatzstelle dei ambulanten Kranken-, Alten-und Familienpflege für einen angemessenen Einzugsbereich vorstellen.
Nach dem Motto ”sie rufen uns - wir helfen ihnen” bieten die Fachkräfte der Sozialstation ihre Hilfe an und zwar jedermann. Jede Fachkraft erhält innerhalb des Einzugsbereiches der Sozialstation ein abgegrenztes Einsatzfeld. Dort führt sie täglich anfallende Aufgaben weitestgehend in eigener Verantwortung durch. Daneben ist ein ständiger Kontakt mit der Station gewährleistet.
Die Einrichtung von abgegrenzten Einsatzfeldern erleichtert vor allem auf dem Lande das Problem der oft größeren Entfernungen.
WANN SETZT DIE HILFE IM KONKRETEN FALL EIN?
Die Krankenschwestern sind täglich dort zur Stelle, wo durch Erkrankungen in den Familien selbst die Pflege nicht mehr sichergestellt werden kann. Auf Grund ärztlicher Anordnung leisten sie einzelne ärztliche Verrichtungen, geben Spritzen oder legen einen Verband an. Selbstverständlich führen sie auch die erforderliche Pflege wie Waschen, Umbetten oder Wundbehandlungen bei Patienten durch.
Der Altenpfleger kümmert sich ganz besonders um die Pflege und die spezifischen Probleme der alten Menschen. Dieser ambulante Einsatz bindet die älteren Mitbürger weiterhin in die Gesellschaft ein und verhindert, daß sie sozial isoliert werden, ln manchen Fällen ist für den alten und oftmals einsamen Menschen nicht die praktische Hilfe, sondern das Gespräch und die Beratung das Wichtigste.
NACHBARSCHAFTSHILFE
Eine sinnvolle Ergänzung der ambulanten pflegerischen Betreu
ung durch die hauptamtlichen Fachkräfte in der Sozialstation bietet die Nachbarschaftshilfe. Freiwillige Helfer können im Vorfeld des Aufgabenbereiches der Sozialstation, parallel zum Einsatz der Fachkräfte und in der Nachsorge wichtige Aufgaben erfüllen und die Pflegekräfte der Station entlasten. Nachbarschaftshilfe ist besonders dann angebracht, wenn Art und Schwere der Notlage des pflegebedürftigen Mitbürgers den Einsatz einer hauptamtlichen Pflegekraft nicht zwingend erfor dem. Die Tatsache, daß die Bürger überall dort, wo eine Sozial Station schon tätig ist, diese als “ihre” Einrichtung empfinden, hat dazu geführt, daß sie in immer stärkerem Umfange sich an der Nachbarschaftshilfe beteiligen.
"Der Räuber Hotzenplotz"
Das berühmte Kinder- und Jugendstück von O. Preussler in prächtiger Neu-Inszenierung mit dem Ensemble desKinder- und Jugendtheaters, als Bühnen-Sonder-Gastspiel am Sonntag, dem 16. Dezember 1973, Beginn 15 Uhr, im Festsaal der Jose Kehrein-Schule Montabaur endlich auch bei uns!
Wir empfehlen, sich rechtzeitig die Plätze im Vorverkauf-Rat haus, Zimmer 17 - zu sichern. Die Tageskasse ist ab 14 Uhrgti öffnet. 4
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Öffentl. Vortrag in der Josef-Kehrein-Schule, Montabaur
Mittwoch, den 12. Dezember 1973 um 2o Uhr Dr. med. H.L. Bischoff, Mainz “LEBENSTÜCHTIG AUCH MIT DIABETES”
Ursachen, Krankheitsentwicklung, Biochemie, diätetischeund| sonstige Behandlung des Diabetes einschl. vorbeugenden nahmen - Die vier Intensitätsgrade - Der Einfluß einer GewichJ reduktion auf Verlauf u. Prognose - Der Diabetiker im Beruhte ben - Sport und Diabetes Jedermann ist herzlich eingeladen!
Unkostenbeitrag: DM 2,oo Mitglieder: frei
Wer benötigt Birken-Kaminholz?
Für Ihren offenen Kamin wird aus dem Stadtwald Montabaur Birken-Kaminholz angeboten.
Auf besonderen Wunsch ist auch Lieferung frei Haus einschl, Kleinschneiden auf die gewünschte Länge möglich. Bestellungen bitte bei der Verbandsgemeindeverwaltung Mos! baur, Zimmer 25.
Weihnachtswunschzettel der Deutschen Bundespost
Das Postamt Montabaur bittet seine Kunden, bei der Einlkie| rung der Weihnachtspost folgende Schlußtermine zu beacht«
- Päckchen und Pakete in die DDR und nach Berlin (Ost)
8 . 12 .
- Päckchen, Pakete und Massendrucksachen innerhalb des Bundesgebiets mit Berlin (West)
14 . 12 .
- Briefe und Postkarten sowie Sendungen mit lebenden Tu
20.12.
Nutzen Sie die verkehrsschwacheren Schalterstunden und ai ten Sie auf richtige Anschrift und gute Verpackung.
Weihnachtsgruß an Westerwälder im Ausland
Der Leiter des Kreisverkehrsvereins, Josef Becker, beabsicht den neuen Farbprospekt für den Ober- und Unterwesterwal kreis an alle Westerwälder, die im Ausland wohnen, zu verschicken. Wie uns Josef Becker mitteilt, soll dieser Prospekt mit einem Schreiben als Weihnachtsgruß verschickt werderl der Hoffnung, daß die Westerwälder im Ausland für ihre Hs werben.
Familien im Ober- und Unterwesterwaldkreis, die Angehöii Ausland haben, werden gebeten, umgehend die Anschriftei||||
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Amtliche Bekanntmachungen von den Kommunalverwaltungen. Verantwortlich fOr den Inhaiti Robert Degen.
Herausgebers Druck und Verlags Verlag + Druck Linus Wittich, Weitersburg. POSTANSCHRIFTi 5413 Bendorf, Postfach 1205, Telefon (02622) 4055/56.

