Ausgabe 
7.12.1973
Seite
2794
 
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Montabaur - 2

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1 grün-weißer Damenpullover 1 silberne Damenarmbanduhr 1 Herrenfahrrad

Als verloren wurde gemeldet:

1 silberne Damen-Armbanduhr

Fortsetzung des Berichtes "Eröffnung der Sozialstation Monta­baur/Wallmerod" in der Ausgabe l\lr. 22/48 vom 3o. 11.1973

SOZIALSTATION

(Aus der Schrift des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Sport Rheinland-Pfalz)

AUTGABENSTELLUNG

Krankenhäuser und Altenpflegeheime reichen trotz verstärkten Ausbaues für Kranken- und Altenpflege allein nicht aus. Sie müssen durch ambulante gesundheits- und sozialpflegerische Dienste ergänzt werden.

Die nicht organisierte Nachbarschaftshilfe ist rar geworden.

Mehr und mehr sind Altenpfleger zur Koordinierung und Inten­sivierung der offenen Altenhilfe gefragt. Finanzierungs- und Or­ganisationsschwächen der Haus- und Familien pflege runden den Katalog der Hauptgründe für eine Neuorganisation der of­fenen Hilfen ab.

Mit der Errichtung von Sozialstationen wurde ein neuer Weg beschritten. Neu ist die Organisation der Betreuung der Mitbürger in der Familie, die sich in bestimmten, durch Krank­heit, Pflegebedürftigkeit oder Vereinsamung bedingten Notla­gen befinden.

Dabei bleiben dem Hilfesuchenden trotz der notwendigen Kon­zentration der Kräfte die Vorteile der Ortsnähe und die Be­treuung durchseine Schwester undseinen Pfleger. Der kranke und pflegebedürftige Mitbürger erfährt die persönliche Zuwendung des fachkundigen Helfers, wie sie ihm im modernen Krankenhaus oder Altenheim schon aus betriebstechnischen Gründen häufig nicht gewährt werden kann.

Man muß sich die Sozialstation als eine Art zentrale Einsatz­stelle dei ambulanten Kranken-, Alten-und Familienpflege für einen angemessenen Einzugsbereich vorstellen.

Nach dem Mottosie rufen uns - wir helfen ihnen bieten die Fachkräfte der Sozialstation ihre Hilfe an und zwar jedermann. Jede Fachkraft erhält innerhalb des Einzugsbereiches der Sozial­station ein abgegrenztes Einsatzfeld. Dort führt sie täglich anfal­lende Aufgaben weitestgehend in eigener Verantwortung durch. Daneben ist ein ständiger Kontakt mit der Station gewährlei­stet.

Die Einrichtung von abgegrenzten Einsatzfeldern erleichtert vor allem auf dem Lande das Problem der oft größeren Entfer­nungen.

WANN SETZT DIE HILFE IM KONKRETEN FALL EIN?

Die Krankenschwestern sind täglich dort zur Stelle, wo durch Erkrankungen in den Familien selbst die Pflege nicht mehr si­chergestellt werden kann. Auf Grund ärztlicher Anordnung leisten sie einzelne ärztliche Verrichtungen, geben Spritzen oder legen einen Verband an. Selbstverständlich führen sie auch die erforderliche Pflege wie Waschen, Umbetten oder Wundbe­handlungen bei Patienten durch.

Der Altenpfleger kümmert sich ganz besonders um die Pflege und die spezifischen Probleme der alten Menschen. Dieser ambulante Einsatz bindet die älteren Mitbürger weiterhin in die Gesellschaft ein und verhindert, daß sie sozial isoliert werden, ln manchen Fällen ist für den alten und oftmals einsamen Men­schen nicht die praktische Hilfe, sondern das Gespräch und die Beratung das Wichtigste.

NACHBARSCHAFTSHILFE

Eine sinnvolle Ergänzung der ambulanten pflegerischen Betreu­

ung durch die hauptamtlichen Fachkräfte in der Sozialstation bietet die Nachbarschaftshilfe. Freiwillige Helfer können im Vorfeld des Aufgabenbereiches der Sozialstation, parallel zum Einsatz der Fachkräfte und in der Nachsorge wichtige Aufgaben erfüllen und die Pflegekräfte der Station entlasten. Nachbarschaftshilfe ist besonders dann angebracht, wenn Art und Schwere der Notlage des pflegebedürftigen Mitbürgers den Einsatz einer hauptamtlichen Pflegekraft nicht zwingend erfor dem. Die Tatsache, daß die Bürger überall dort, wo eine Sozial Station schon tätig ist, diese alsihre Einrichtung empfinden, hat dazu geführt, daß sie in immer stärkerem Umfange sich an der Nachbarschaftshilfe beteiligen.

"Der Räuber Hotzenplotz"

Das berühmte Kinder- und Jugendstück von O. Preussler in prächtiger Neu-Inszenierung mit dem Ensemble desKinder- und Jugendtheaters, als Bühnen-Sonder-Gastspiel am Sonntag, dem 16. Dezember 1973, Beginn 15 Uhr, im Festsaal der Jose Kehrein-Schule Montabaur endlich auch bei uns!

Wir empfehlen, sich rechtzeitig die Plätze im Vorverkauf-Rat haus, Zimmer 17 - zu sichern. Die Tageskasse ist ab 14 Uhrgti öffnet. 4

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Öffentl. Vortrag in der Josef-Kehrein-Schule, Montabaur

Mittwoch, den 12. Dezember 1973 um 2o Uhr Dr. med. H.L. Bischoff, Mainz LEBENSTÜCHTIG AUCH MIT DIABETES

Ursachen, Krankheitsentwicklung, Biochemie, diätetischeund| sonstige Behandlung des Diabetes einschl. vorbeugenden nahmen - Die vier Intensitätsgrade - Der Einfluß einer GewichJ reduktion auf Verlauf u. Prognose - Der Diabetiker im Beruhte ben - Sport und Diabetes Jedermann ist herzlich eingeladen!

Unkostenbeitrag: DM 2,oo Mitglieder: frei

Wer benötigt Birken-Kaminholz?

Für Ihren offenen Kamin wird aus dem Stadtwald Montabaur Birken-Kaminholz angeboten.

Auf besonderen Wunsch ist auch Lieferung frei Haus einschl, Kleinschneiden auf die gewünschte Länge möglich. Bestellungen bitte bei der Verbandsgemeindeverwaltung Mos! baur, Zimmer 25.

Weihnachtswunschzettel der Deutschen Bundespost

Das Postamt Montabaur bittet seine Kunden, bei der Einlkie| rung der Weihnachtspost folgende Schlußtermine zu beacht«

- Päckchen und Pakete in die DDR und nach Berlin (Ost)

8 . 12 .

- Päckchen, Pakete und Massendrucksachen innerhalb des Bundesgebiets mit Berlin (West)

14 . 12 .

- Briefe und Postkarten sowie Sendungen mit lebenden Tu

20.12.

Nutzen Sie die verkehrsschwacheren Schalterstunden und ai ten Sie auf richtige Anschrift und gute Verpackung.

Weihnachtsgruß an Westerwälder im Ausland

Der Leiter des Kreisverkehrsvereins, Josef Becker, beabsicht den neuen Farbprospekt für den Ober- und Unterwesterwal kreis an alle Westerwälder, die im Ausland wohnen, zu ver­schicken. Wie uns Josef Becker mitteilt, soll dieser Prospekt mit einem Schreiben als Weihnachtsgruß verschickt werderl der Hoffnung, daß die Westerwälder im Ausland für ihre Hs werben.

Familien im Ober- und Unterwesterwaldkreis, die Angehöii Ausland haben, werden gebeten, umgehend die Anschriftei||||

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Amtliche Bekanntmachungen von den Kommunalverwaltungen. Verantwortlich fOr den Inhaiti Robert Degen.

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