Ausgabe 
2.11.1973
Seite
2697
 
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Montabaur - 5 verheiratet, 2 Kinder

Ausbildung: Volksschule, Gymnasium, mittl. Reife, Landwirtschaftsschule in Montabaur 1947 und Worms 1948 2 Jahre Fremd lehre mit abschl. Gehilfenprüfung in Rheinhes­sen 1949 Besuch der Höheren Landbauschule in Bad Kreuz­nach 1951/52 - Staatsexamen als staatl. geprüfter Landwirt Nach Aufbaulehrgängen 1971 in Bad Kreuznach Externenprü- fung zum Ing. grad. abgelegt.

Politische Tätigkeiten:

Seit 1963 Mitglied der SPD u. im Vorstand des Ortsvereins Welschneudorf.

Gemeinderatsmilglied seit 1964 Kreistagsmitglied seit 1964

Kreisvorstandsmitglied der Sll) von 1963 bis 1973 Mitglied der Verbandsversammlung und des -ausschusses des Müllbeseitigungsverbandes Westerwald.

Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses der Verbandsge­meinde.

Mitglied des Ausschusses für Fremdenverkehr und Umwelt­schutz der Verbandsgemeinde.

Beiratsmitglied derWesterwaldtouristik -

Vereins- und Verbandszugehörigkeiten:

Sportverein Welschneudorf, Spvgg. Kemmenau, VfL Bad Fms MännergesangvereinEintracht Welschneudorf Fremdenverkehrsverein Uww.

Pferdezuchtverband Rheinland-Pfalz-Saar Rassegeflügelzuchtverein Horressen und Umgebung Steckenpferde: Pferdezucht, Geflügelzucht, Volksläufe mit Familie

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MONTABAUR

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Bericht aus der Stadtratssitzung

1. Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde die Verwaltung beauf­tragt, im Namen der Stadt Montabaur bei der Bezirksregierung Koblenz zu beantragen, die Ablagerung von Bauschutt und Erd­aushub sowie Gartenabfällen bis auf weiteres auf den bisheri­gen Müll- und Schuttabladeplätzen der Stadtteile zu genehmigen.

2. Der Stadtrat faßte einstimmig den Beschluß, den Bürgermei­stern der ehemaligen Gemeinden Bladernheim, Ettersdorf, Wir­zenborn für die Jahre 1969 - 1972 und Horressen von 1966 - 1971 gern. § 113 Abs. 1 und 2 GO Entlastung zu erteilen.

3. Die Änderung des BebauungsplanesGroße Alberthöhe III wurde im Sinne des § lo BBauG vom 23.6.196o als Satzung beschlossen.

4. Für den Bereich des IndustriegebietesAlter Galgen wurde die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschlossen.

5. Der Stadtrat beschloß die Löschung der Wohnplatzbezeich- nungStunzemühle gern. § 4 DVO - GO, weil diese Mühle aufgrund der baulichen Entwicklung zur Ortslage gehört.

6. Der Stadtrat genehmigte über- und außerplanmäßige Ausgaben der Stadt Montabaur im Gesamtbetrag von 32.575,oo DM für das Rechnungsjahr 1973. Die Mittel sind, soweit sie nicht durch Mehreinnahmen gedeckt sind, im Nachtragshaushaltsplan 1973 bereitzustellen.

7. Dem Konzessionsvertrag mit der Kevag sowie den Straßenbe­leuchtungsverträgen der eingemeindeten Stadtteile erteilte der Stadtrat nunmehr seine Zustimmung.

8. Unter dem TagesordnungspunktVerschiedenes, Bekannt­gaben, Anfragen stellten die Ratsmitglieder folgende Anträge bzw. Anfragen.

Ratsmitglied Straub (CDU-Fraktion) fragte an, ob der Stra­ßenbelag der Hospitalstraße, der nach der Verlegung der Gas­leitung nur in Rauhschicht wieder aufgebracht wurde, noch vor Anbruch des Winters mit einem Feinschichtbelag fertig­gestellt wird.

Die Verwaltung teilte hierzu mit, daß die Feinschicht noch nicht angebracht worden ist, weil durch die KEVAG noch Kabelverlegungsarbeiten durchgeführt werden sollen. Nach Erledigung dieser Arbeiten wild der Straßenbelag endgültig fertiggestellt.

Ralsmitglied Schweizer (FDP-Fraktion) bat um Auskunft über den Erdrutsch an der Sauertalstraße und dessen Vermeidbar- . keit.

Fis wurde vereinbart, daß die ausführenden Architekten in der nächsten Sitzung vor dem Stadtrat über diesen Sachverhalt Bericht erstatten sollen.

Ratsmitglied Straub (CDU-Eraktion) teilt mit, daß die Straßen­decke der Fasanenallee (Verbindungsweg zwischen Stadtteil Horressen und Hallenbad) nach Kabelverlegungsarbeiten durch die Post teilweise nicht wieder instandgesetzt worden ist. Zusammen mit Vertretern der Post soll das Bauamt eine Ortsbesichtigung vornehmen um die Schäden festzustellen und deren Beseitigung zu veranlassen.

Ratsmitglied Kochern (FDP-Fraktion) beanstandete den durch die Anbringung einer Absperrung an der Einfahrt zum Kath. Pfarrhaus entstandenen Verkehrsengpaß und beantragte durch ein Gespräch mit dem Kath. Pfarrer zu klären, daß die Absper­rung entsprechend zurückversetzt wird.

Die Verwaltung berichtete über den Stand der Wasserbohrun­gen im Stadtwald. Von den vier bisher durchgeführten Boh­rungen ist bisher eine Bohrung erfolgreich gewesen. Eine fünf­te Bohrung ist inzwischen in einer Tiefe von 44 m angelangt. Ratsmitglied Schmidt (CDU-Fraktion) bat die Verwaltung, durch entsprechende Verhandlungen mit der Bundespost zu klären, daß zwischen den Stadtteilen Montabaur-Elgendorf- Horressen in der Zeit zwischen 9 und 12 Uhr eine zusätzliche Buslinie eingerichtet wird. Inzwischen seitens der Verwaltung mit der Post durchgeführte Verhandlungen haben ergeben, daß bis zur nächsten Fanrplanänderung im Mai 1974 die Einschie­bung einer weiteren Busfahrt nicht möglich sei. Die Verwal­tung wird dieserhalb bei der Post einen offiziellen Antrag stel­len.

Ratsmitglied Witte (SPD-Fvaktion) beanstandete, daß die Ein­fahrt zur Weserstraße von der Elgendorfer Straße noch nicht verbreitert worden ist. Die Verwaltung teilte hierzu mit, daß ein entsprechender Auftrag an eine Straßenbaufirma inzwi­schen schon erteilt wurde.

Ratsmitglied Plüschke (SPD-Fraktion) bat um Mitteilung, was seitens der Stadt zum Parkplatzproblem bei der E inkaufs­zentrale Gilles unternommen worden sei.

Das Bauamt der Verbandsgemeindeverwaltung soll in diesem Bereich eine Ortsbesichtigung vornehmen, da offensichtlich Bürgersteige und Bordsteine beschädigt sind.

Ratsmitglied Straub (CDU-Fraktion) beantragte die Absperr­vorrichtung am Beginn des Promenadenweges (AlbertStraße) wieder anzubringen, weil der Promenadenweg zur Zeit von verschiedenen Kraftfahrern als Parkfläche benutzt wird, Die Verwaltung wird den Begrenzungspfahl wieder anbringen las­sen.

Ratsmitglied Plüschke (SPD-Fraktion) fragte an, zu welchem Zweck die von der Bundeswehr in der Gemarkung Niedere! bert erworbenen Grundstücke und Grundstücksteile gebraucht werden. Bürgermeister Mangels teilte mit^ diese Grundstücke Teil des Truppenübungsplatzes seien.

Anlieger des Fürstenweges und der Albertstraße haben sich