Ausgabe 
26.10.1973
Seite
2685
 
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Montabaur - 15

11.15 Uhr Lebendiger Rosenkranz

13.30 Uhr Armenseelenbund, auch f. Gef. u. Verm.

14 Uhr Frauen, links d. Hauptstr.

15 Uhr Frauen, rechts d. Hauptstr.

16 Uhr Stille Anbetung

16.3o : Uhr Betstunde d. Fam. mit Kindern bis 2. Schuljahr einschl.

17 Uhr Jugend

17.30 Uhr Männer

18 Uhr Feierliche Schlußandacht

Montag 8 Uhr Hl. Messe z.Eliren d. Muttergottes n.Meinung

19 Uhr Rosenkranzandacht

Dienstag 19.3o Uhr Abendmesse: Amt f. Fr Maria Rommers­hausen

Mittwoch 8 Uhr Amt f. verst. Margarete Hannappel u. gef.

Peter Normann

Donnerstag Allerheiligen

7.3b Uhr Frühmesse als Amt f.d. Pfarrgemeinde

9.3o : Uhr Jahramt f. Adam Isbert

14 Uhr Allefheiligen-Andacht u. Prozession z.Friedhof

Freitag Allerseelen

7.30 Uhr Hl. Messe f.d. verst. Seelsorger d. Gemeinde

8.30 Uhr Amt f. Heinrich u. Theo Läufer

19 Uhr Abendmesse: Jahramt f. Ehel. Johann u. Marg. Sanner Samstag 19 Uhr Sonntagsmesse

Sonntag 8.3o Uhr Amt f. Fr. Kaspar Schaaf u. Sohn Edmund Kollekte am nächsten Sonntag f.d. Borromäusverein Der Allerseelen-Ablaß kann v. Mittag d. 1.' Nov. bis zum Abend d. 2. : Nbv. einmal gewonnen werden.

Die Bedingungen sind die gleichen wie beim Portiunkula-Ablaß.

Gottesdienstordnung Eigendorf

3o. So. i. Jähreskreis - 28.1o. bis 4.11.1973

Sonntag 7.3o Uhr Frühmesse als Amt f. Ewald Piroth (B.)

9.30 Uhr Amt f. Johann Meurer Kollekte f. unsere neue Kirche

Tag d. Ewigen Gebetes in Horressen Montag 7.45 Uhr HL Messe z. immerwährenden Hilfe (B.) Dienstag 7.45 Uhr Hl. Messe f. Ehel. Nikolaus Schmidt u. Angeh. (B.)

Mittwoch 19 Uhr Rosenkranz i.d. Anliegen d. Kirche

lüg,

#1

1971-1975 insgesamt 36 Mrd.DM

7T

Der Preis für den Umweltschutz

Pliiii

Luftreinhaltung

Erforderliche Ausgaben 1971-1975 inMrd.DM

(Schätzung)

Abfall­beseitigung

I

Naturschutz u.Landschafts- pflege X

Lärmminderung

Sonstiges

ki

fT7~m

Abwasser­

beseitigung

20,2

♦in Preisen von 1970

Der Preis für den Umweltschutz

Wir haben es schon längst bemerkt: Die Luft ist unreiner, das Wasser schmutziger und die Lärmbelästigung stärker geworden. Hier Abhilfe zu schaffen ist das erklärte Ziel des Umweltprogramms der Bundesregierung. Dieses Programm hat erstmals die Grundlage für eine Umweltpoiitik auf lange Sicht geschaffen. Denn es kommt heute nicht mehr nur darauf an, auf bereits eingetretene Umweltschä­den zu reagieren, sondern durch Vorsorge und Planung zu verhindern, daß in Zukunft Schäden überhaupt entstehen. Das Umweltprogramm wird nach Ansicht der Bundesregierung allerdings erst dann voll verwirklicht werden können, wenn die Kompetenzen für den Wasserhaushalt, für Naturschutz- und Landschafts­pflege, für Luftreinhaltung, Lärmbekämpfung und Abfallbeseitigung in einer Hand liegen, also auf den Bund übertragen werden. Freilich, eine lebensfreundlichere und gesündere Umwelt gibt es nicht gratis. Wir alle müssen den Preis dafür bezahlen, wollen wir nicht im eigenen Schmutz ersticken. Wie hoch der Preis ist, läßt ein Gutachten erkennen, das die finanziellen Konsequenzen aus dem Um­weltprogramm für 1971 bis 1975 auf Insgesamt rund 36 Milliarden DM schätzt. Davon schlagen knapp 55 Prozent beim Staat, also bei Bund, Ländern und Ge­meinden, zu Buche; den Rest hat die private Wirtschaft Industrie und Verbrau­cher zu tragen. Denn ohne Unterstützung durch die Allgemeinheit stünde der Staat auf verlorenem Posten. Eine bessere Umwelt ist nur dann zu erreichen, wenn alle Gruppen unserer Gesellschaft Opfer bringen.