Montabaur - 15
11.15 Uhr Lebendiger Rosenkranz
13.30 Uhr Armenseelenbund, auch f. Gef. u. Verm.
14 Uhr Frauen, links d. Hauptstr.
15 Uhr Frauen, rechts d. Hauptstr.
16 Uhr Stille Anbetung
16.3o : Uhr Betstunde d. Fam. mit Kindern bis 2. Schuljahr einschl.
17 Uhr Jugend
17.30 Uhr Männer
18 Uhr Feierliche Schlußandacht
Montag 8 Uhr Hl. Messe z.Eliren d. Muttergottes n.Meinung
19 Uhr Rosenkranzandacht
Dienstag 19.3o Uhr Abendmesse: Amt f. Fr Maria Rommershausen
Mittwoch 8 Uhr Amt f. verst. Margarete Hannappel u. gef.
Peter Normann
Donnerstag Allerheiligen
7.3b Uhr Frühmesse als Amt f.d. Pfarrgemeinde
9.3o : Uhr Jahramt f. Adam Isbert
14 Uhr Allefheiligen-Andacht u. Prozession z.Friedhof
Freitag Allerseelen
7.30 Uhr Hl. Messe f.d. verst. Seelsorger d. Gemeinde
8.30 Uhr Amt f. Heinrich u. Theo Läufer
19 Uhr Abendmesse: Jahramt f. Ehel. Johann u. Marg. Sanner Samstag 19 Uhr Sonntagsmesse
Sonntag 8.3o Uhr Amt f. Fr. Kaspar Schaaf u. Sohn Edmund Kollekte am nächsten Sonntag f.d. Borromäusverein Der Allerseelen-Ablaß kann v. Mittag d. 1.' Nov. bis zum Abend d. 2. : Nbv. einmal gewonnen werden.
Die Bedingungen sind die gleichen wie beim Portiunkula-Ablaß.
Gottesdienstordnung Eigendorf
3o. So. i. Jähreskreis - 28.1o. bis 4.11.1973
Sonntag 7.3o Uhr Frühmesse als Amt f. Ewald Piroth (B.)
9.30 Uhr Amt f. Johann Meurer Kollekte f. unsere neue Kirche
Tag d. Ewigen Gebetes in Horressen Montag 7.45 Uhr HL Messe z. immerwährenden Hilfe (B.) Dienstag 7.45 Uhr Hl. Messe f. Ehel. Nikolaus Schmidt u. Angeh. (B.)
Mittwoch 19 Uhr Rosenkranz i.d. Anliegen d. Kirche
lüg,
#1
1971-1975 insgesamt 36 Mrd.DM
7T
Der Preis für den Umweltschutz
Pliiii
Luftreinhaltung
Erforderliche Ausgaben 1971-1975 inMrd.DM
(Schätzung)
Abfallbeseitigung
I
Naturschutz u.Landschafts- pflege X
Lärmminderung
Sonstiges
ki
fT7~m
Abwasser
beseitigung
20,2
♦in Preisen von 1970
Der Preis für den Umweltschutz
Wir haben es schon längst bemerkt: Die Luft ist unreiner, das Wasser schmutziger und die Lärmbelästigung stärker geworden. Hier Abhilfe zu schaffen ist das erklärte Ziel des Umweltprogramms der Bundesregierung. Dieses Programm hat erstmals die Grundlage für eine Umweltpoiitik auf lange Sicht geschaffen. Denn es kommt heute nicht mehr nur darauf an, auf bereits eingetretene Umweltschäden zu reagieren, sondern durch Vorsorge und Planung zu verhindern, daß in Zukunft Schäden überhaupt entstehen. Das Umweltprogramm wird nach Ansicht der Bundesregierung allerdings erst dann voll verwirklicht werden können, wenn die Kompetenzen für den Wasserhaushalt, für Naturschutz- und Landschaftspflege, für Luftreinhaltung, Lärmbekämpfung und Abfallbeseitigung in einer Hand liegen, also auf den Bund übertragen werden. Freilich, eine lebensfreundlichere und gesündere Umwelt gibt es nicht gratis. Wir alle müssen den Preis dafür bezahlen, wollen wir nicht im eigenen Schmutz ersticken. Wie hoch der Preis ist, läßt ein Gutachten erkennen, das die finanziellen Konsequenzen aus dem Umweltprogramm für 1971 bis 1975 auf Insgesamt rund 36 Milliarden DM schätzt. Davon schlagen knapp 55 Prozent beim Staat, also bei Bund, Ländern und Gemeinden, zu Buche; den Rest hat die private Wirtschaft — Industrie und Verbraucher — zu tragen. Denn ohne Unterstützung durch die Allgemeinheit stünde der Staat auf verlorenem Posten. Eine bessere Umwelt ist nur dann zu erreichen, wenn alle Gruppen unserer Gesellschaft Opfer bringen.

