Ausgabe 
5.10.1973
Seite
2609
 
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Montabaur - 15 - Donnerstag, den 11. Io. 1973

g oo Uhr Gern. Messe der Frauen, Amt z. Ehren d. Rosen­kranzkönigin, v. d. Mariennamensträgerinnen

Freitag, den 12. Io. 1973

7,30 Uhr Amt f. d. Verst. d. Farn. Marx - Ehinger

Samstag, den 13. Io. 1973 8 .oo Uhr Amt f. Eduard Knopp I 8.00 Uhr Vorabendmesse , 3. Amt f. Karl Marx

Rosenkranzandachten Dienstag 19.3oUhr

Freitag 16. oo Uhr

Samstag 17.oo Uhr

Beichtgelegenheiten: Samstag 16. 3o Uhr , tägl. v.der Hl. Messe

Altenfahrt der Gemeinde Eitelborn

Am Sonntag, den 7.lo,1973 findet der diesjährige Gemein­schaftstag unserer älteren Mitbürger statt. Alle Mitbürger der Gemeinde Eitelborn die das 7o. Lebensjahr erreicht ha­ben, sind dazu herzlich eingeladen. Die Abfahrt mit dem Bus ist um 13,oo Uhr von der Trift. Nach der Rückkehr ist im Pfarrj ugendheim noch ein gemütliches Beisammensein.

Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und die Frauen der Caritashelferinnengruppe haben alles vorbereitet und wür­den sich über eine gute Beteiligung freuen.

Pfarrer Morschheuser verläßt Oberelbert

Nach nur gut 4 Jahren muß Pfarrer Morschheuser seine seel­sorgliche Tätigkeit als Pfarrer der Pfarrei Oberelbert- Welsch­neudorf infolge seines angegriffenen Gesundheitszustandes aufgeben. Er, der schon bei seiner Amtsübernahme wegen seiner hundertprozentigen, aus dem Kriege herrührenden Schwerbeschädigteneigenschaft an sich schon vorzeitig in den Ruhestand getreten war, wollte sich mit dieser Tatsa­che nicht abfinden und stellte sich dem Bischof wieder als Seelsorger zur Verfügung. Nur wenige wußten, wie schwer diese Aufgabe für Pfarrer Morschheuser mit Rück­sicht auf seinen Gesundheitszustand war. Er ließ es selbst auch nur wenig erkennen und vielleicht haben die heute recht, die, um seine Krankheit wissend ihn von Anfang an baten, seine ihm gebliebenen gesundheitlichen Kräfte zu schonen. Aber das paßte nicht zum Bild von Pfarrer Morschheuser, der, wenn er erst die Aufgabe übernommen hat, nicht bereit war sich in der Erfüllung seiner Aufgabe zurückzuhalten.

So ist nun schneller der Zeitpunkt gekommen, da das Ur­teil der Ärzte ihn zur Aufgabe seines Amtes hier in Ober­elbert - Welschneudorf zwingen.

In diesen 4 Jahren ist es Pfarrer Morschheuser gelungen, sich das Vertrauen aller Bevölkerungskreise zu erwerben. Auf­geschlossen einer modernen Entwicklung , aber auch, wenn notwendig, als richtig erkannte Grundsätze zu bewahren,

hat er durch seelsorgliche Tätigkeit ganz wesentlich das Gesicht der Pfarrgemeinde, d. ja die beiden Zivilgemein­den Oberelbert und Welschneudorf umschließt, geprägt.

Im kirchlichen Raum stand er der Einführung von Bußan­dachten und Kommunionhelfern, um nur 2 Dinge zu nen­nen, genauso positiv gegenüber, wie etwa der modernen Al­tenarbeit und der Erwachsenenbildung. Die vom Pfarrge- meinerat vorgeschlagenen neuen Wege bzw. Maßnahmen wurden von ihm nachhaltig unterstüzt, wie überhaupt ein gutes Einvernehmen zwischen ihm und den übrigen Laien­helfern aus Kirchenvorstand, Kapellenvorstand und Pfarr- gemeinderat bestand. Seiner besonderen Sorge galt auch der gemeinsame Kindergarten in Welschneudorf, dessen Träger die kath. Pfarrgemeinde ist. Eine stattliche Ministranten­

schar zeugt ebenfalls von seiner Fürsorge um die Jugend.

In dem Augenblick, da er seine bisherige Wirkungsstätte verlassen muß, hat Herr Pfarrer Morschheuser die Aufträge erteilt, um in beiden Gotteshäusern dringend notwendige Verbesserungen ausführen zu lassen.

Er bleibt also bis zum Schluß seiner Tätigkeit ein aktiver _ Seelsorger seiner Gemeinde.

So werden alle Bürger in den beiden Gemeinden das vor­zeitige Ausscheiden von Herrn Pfarrer Morschheuser außer­ordentlich bedauern. Das gilt sicher auch für die protestan­tischen Mitbürger, denen er sich im Geiste einer echten Ökumene aufgeschlossen zeigte und sicherlich für den einen oder anderen ein priesterlicher Ratgeber gewesen ist. Wir können heute unserem scheidenden Pfarrer nur ein herzliches "Dankeschön" sagen und ihm von Herzen wün­schen, daß ihm noch eine Reihe von Lebensjahren in weniger anstrengender Wirkungsstätte vergönnt sein mögen. Insge­heim hoffen wir auf ein gelegentliches Wiedersehen bei einem seiner Abstecher mit schnellem Auto in den Wester- w ald.

Für den Pfarrgemeinderat

gez. Sawade, 1. Vorsitzender

Danksagung!

Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme die uns durch Wort, Schrift, Kranz- u. Blumen­spenden beim Heimgang meines lieben Mannes, unseres guten Vaters

HERMANN

SAUER

zuteil wurden und allen, die dem Verstorbenen das letzte Geleit gaben, sagen wir auf diesem Wege unseren aufrichtigsten Dank

Die trauernden Angehörigen BARBARA SAUER und Kinder

JMNfiSAGUNB

Für die herzliche Anteilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen

Herrn Josef Haas

sagen wir hiermit unseren herzlichen Dank.

Die Angehörigen

Kadenbach

Achtung! Für die nächste Ausgabe ist der

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