Ausgabe 
21.9.1973
Seite
2541
 
Einzelbild herunterladen

Montabaur - 9 -

k

BUCHFINKENLAND

GACKENBACH Parkwärterdienst am 23.9.1973

Vormittags: Erich Haberstock

Nachmittags: Berthold u. Franz Josef Hassenteufel

Herr Johann Kutzki, Dies, wird am 25.9.1973 76 Jahre alt. Die Gemeinde gratuliert ihm herzlich und wünscht ihm für sei­nen weiteren Lebensabend alles Gute.

Der Müllplatz wurde inzwischen einplaniert. Wir weisen noch­mals darauf hin, daß das Abladen von Müll auf diesem Platz verboten ist. Erdmassen und Bauschutt dürfen dort nur noch nach vorheriger Anmeldung bei der Gemeindeverwaltung gela­gert werden.

WUSSTEN SIE SCHON ....

.daß im Jahre 1924 auf dem Gelände des Altersheimes ein

Fußballplatz eingerichtet werden sollte ?

.daß dieser Plan von der Gemeindevertretung zurückgestellt

wurde, weil an dieser Stelle eine Backsteinbrennerei er­richtet werden sollte ?

.daß dieses Gelände bis zur Flurbereinigung in Horbach im

Jahre 1938 zur Gemeinde Gackenbach gehörte und dann im Austausch für anderes Land der Gemeinde Horbach zugeschlagen wurde ?

.daß in dem Steinbruch am Stuhl früher die Ortseinwohner

den cbm-Bruchsteine für 40 Rpfg. und Auswärtige den cbm für 70 Rpfg. brechen durften ?

.daß der Gemeinderat im Jahre 1924 einen monatlichen Zu­schuß von 5,- DM für die Postbuslinie Laurenburg - Mon­tabaur bewilligte ?

Hirschbrunft im Hochwildschutzpark Gackenbach

Eines der eindrucksvollsten Naturereignisse ist die Hirschbrunft Während in freier Wildbahn nur wenige das Glück haben früh morgens oder spät abends die Hirschbrunft mitzuerleben, so haben die Besucher des Hochwildschutzparkes Westerwald in Gackenbach ganztägig und aus unmittelbarer Entfernung die Möglichkeit, die Hirschbrunft einer vielköpfigen Hochzeitsge­sellschaft zu erleben. Bis vor wenigen Tagen waren die Kolben­hirsche noch friedlich im Rudel vereint. Der Platzhirsch ist jetzt Herrscher aller Reußen Ab und zu versuchen die Bei­

hirsche ihn zu verdrängen, und es kommt auch oft zu Kämpfen auf Leben und Tod. So wurde vor drei Jahren der stärkste Platz­hirsch von einem Rivalen besiegt und er verendete.

Wohl die stolzesten Szenen bietet der Platzhirsch beim Aussche­ren eines Tieres oder beim Dirigieren des Rudels, das er anfäng­lich nur mit großer Mühe zusammenhält. Später bedarf es nur eines Mienenspiels, um jedes Stück zum Gehorchen zu zwingen. (Hirsch müßte man sein).

Immer wieder aber ist es das Röhren, das der Brunftzeit den Zauber verleiht. Es ist ein reizvolles Unterfangen, sich in die Klänge und ihre Variationen einzufühlen. Denn nichts ist gleich- tönig und ohne Ausdruck, sei es das gelassene Knören des sitzen­den Hirsches, der erregte Kampfschrei des bewachenden Hir­sches, der Sprengruft des vertreibenden Hirsches oder das Tren­sen des treibenden Hirsches. Röhrt der Hirsch in unmittelbarer Nähe, so wird dem Auge des Beobachters die weitgeöffnete so­genannte Tränengrube nicht entgehen, die sonst nur als weniger auffallende Hautfalte unterhalb der Lichter zu sehen ist.

Ein Besuch im Park lohnt sich. Im übrigen kann man fast ganz­tägig die drei Monate alten Elchzwillinge im Hochwildschutzpark bewundern.

STAHLHOFEN

Einladung

Die nächste Sitzung des Gemeinderates findet

am Freitag, 28. September 1973 um 20.00 Uhr im Bürgermeisteramt statt.

Tagesordnung

I. Öffentliche Sitzung

1. Erlaß einer Gebühren- u. Beitragssatzung zur Satzung der Gemeinde Stahlhofen vom 18.6.1971 über die Entwässerung der Grundstücke und den Anschluß an die gemeindliche Abwas­seranlage

2. Beschlußfassung über die Abgrenzung von Forstämtern und Forstrevieren

3. Beratung und Beschlußfassung über den Hauungs- und Kultur­plan 1974

4. Beschlußfassung über den Beitritt der Gemeinde zum Kreis­verkehrsverein

5. Verschiedenes

II. Nichtöffentliche Sitzung

gez. Pehl, Bürgermeister

Wer wird der 500 Einwohner ?

Die Gemeinde Stahlhofen, zur Zeit 499 Seelen zählend, erwar­tet in kürzester Zeit ihren 500. Einwohner.