Montabaur - 5
Kirmes in Montabaur
4. bis 7.8.1973
Freunde der Musik kommen auf ihre Kosten.
Musikalische Leckerbissen
Neben dem Tanz- und Showquintett "Die Finken", der weit über den Westerwald hinaus bekannten und beliebten Tanzkapelle, die an allen Kirmestagen in Montabaur im Festzelt die Tanzlustigen erfreuen wird, sind am Kirmessamstag zum Auftakt auch der Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Monta - baur - mit neuer, moderner Instrumentalbesetzung - und der bereits zu großen Erfolgen gekommene Musikverein Holler, mit von der Partie.
Ein ganz besonderer musikalischer Leckerbissen aber ist am Kirmesdienstag zum Ausklang im Festzelt zu erwarten. In dankenswerter Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung ist es dem Veranstalter gelungen, für diesen Tag die beste Militärkapelle der U.S. Armee in Europa, das Musikkorps von T A S C O M 76. ARMY BAND (U.S. Landstreitkräfte Europa) vom amerikanischen Hauptquartier in Worms, nach Montabaur einzuladen.
Als Botschafter der Musik reist das TASCOM Musikkorps jedes Jahr tausende von Kilometern. Von den ca. vierzig Musikern haben viele ein abgeschlossenes Studium der Musik. Andere sind professionelle Solisten oder Arrangeure. Einige unter ihnen waren früher Mitglied bekannter "Big Bands".
,Das Repertoire der 76. Army Band umfasst mehr als looo Mu- ikstücke und wird jedem musikalischen Geschmack gerecht.
Das TASCOM Musikkorps ist nicht nur in Amerika, sondern auch in den westlichen Staaten Europas bestens bekannt.
Der Dirigent der 76. Army Band ist Chief Warrant Officer JOSEPH W. STEVENSON. Er hat eine 25jährige Karriere als Mili- tärmusiker hinter sich und versteht es, den Ehrgeiz der Musiker zu wecken und sie zu höchstepi Können und Bestleistungen anzuspornen. Auf diese Weise erreicht er es, den Ruf des TASCOM Musikkorps als beste Militärkapelle der U. S. Armee in Europa zu erhalten.
Zu hören ist das Musikkorps um 15.3o Uhr bei einem Platzkonzert vor dem Rathaus und um 2o. oo Uhr beim großen Kirmes- ausklang im Festzelt.
Übrigens, der Zutritt ist zu allen Veranstaltungen frei.
Joseph-Kehrein-Schule Montabaur
(Grund- und Hauptschule)
Am Mittwoch, dem 8. August, ist letzter Ferientag. Unterrichtsbeginn im neuen Schuljahr 1973/74 ist für die Klassen V-9 am Donnerstag, dem 9. August, um 8.oo Uhr mit Eröffnungsgottesdiensten für beide Konfessionen.
< m abgelaufenen Schuljahr 72/73 wurden 7o Mädchen und ungen aus der Hauptschule entlassen. Demgegenüber werden am Freitag, dem lo. August, 165 Schulneulinge in 5 Klassen aufgenommen. Für die Schulneulinge und deren Eltern aus Eschelbach und dem Gelbachtal besteht an diesem Tage selbstverständlich Fahrgelegenheit mit dem Schulbus ab der jeweiligen Schulbushaltestelle:
ab Eschelbach: 9.5o Uhr
ab Ettersdorf: 9.3oUhr
ab Bladernheim: 9.35 Uhr
ab ReckenthaL 9.4o Uhr
ab Wirzenborn: 9.45 Uhr
Rückfahrt in beiden Richtungen ab Montabaur/Schulbushaltestelle: 12.3o Uhr
Im neuen Schuljahr 1973 /74 wächst die Zahl der Klassen auf 17 Grundschul- und lo Hauptschulklassen. Der steigende Raumbedarf kann zur Zeit noch dadurch abgefangen werden, daß im früheren Realschulgebäude in der Gelbachstraße 7 Klassenräu- me eingerichtet worden.
Damit die Schulneulinge sich in die neue Schulatmosphäre ohne Hektik einleben können, wurde für 5 Aufnahmeklassen im ehemaligen Realschulgebäude ein eigener Bereich geschaffen. Der Schulhof wurde während der Sommerferien dafür eigens mit einer neuen Teerdecke versehen.
Mit Beginn des neuen Schuljahres wird in der Hauptschule eine neue Stundentafel eingeführt, nachdem im letzten Schuljahr die Joseph-Kehrein-Schule in Form eines Schulversuchs danach unterrichtet hat. Das Angebot der Fächer wird in den Klassen 7-9 erweitert. Neben den Pflichtfächern werden zusätzlich folgende Wahlpflichtfächer angeboten:
1. Wirtschaftslehre/Technisches Werken:
Wirtschaftslehre, Werken, Techniklehre, Berufskunde
2. Wirtschaftslehre/Familienhauswesen:
Wirtschaftslehre, Haushaltslehre, Textilarbeit, Berufskunde
3. Deutsche Sprache:
Literarische Angebote aus der Arbeits- und Wirtschaftswelt. Umgang mit Sach- und Fachsprache, Schriftverkehr und Geschäftsverkehr.
4. Naturwissenschaften
Technische, technologische, physikalische, chemische und biologische Fragestellungen zur Erhellung der modernen Arbeitswelt, Fragen der Umwelt
z. B. Rationalisierungsmaßnahmen der Landwirtschaft, die Müllbeseitigung in der modernen Konsumgesellschaft, Nahrungsmittel und gesunde Ernährung.
Für eines dieser 4 Bereiche muß sich der Schüler mit Beginn des 7. Schuljahres entscheiden. Alle 4 Wahlpflichtbereiche sind auf den künftigen beruflichen Weg des Schülers angelegt und haben darum die moderne Wirtschafts- und Arbeitswelt als verbindende Grundlage gemeinsam. Zu einer zeitgemäßen Bildung gehört naturgemäß das Verständnis der modernen Arbeitswelt. Die Bildungsinhalte sind jedoch allgemein gehalten, also nicht unmittelbar berufsbezogen. Für den Schüler/die Schülerin fällt daher in keiner Weise eine Vorentscheidung für einen künftigen Beruf, gez. Eiser, Rektor
Verbandsschule Horressen - Eigendorf
Abfahrtzeiten des Schulbusses im neuen Schuljahr zur Verbandsschule Horressen-Elgendorf:
Hübingen 7.2o Uhr
Gackenbach 7.22 Uhr
Horbach 7.25 Uhr
Daubach 7.33 Uhr
Stahlhofen 7.38 Uhr
Untershausen 7.41 Uhr
Ankunft der Kinder an der Schule in Montabaur-Horressen um 7.55 Uhr.
gez. Greif, Schulleiter
Bekanntmachung
Am Dienstag, dem 14.8.1973 findet um 14. oo Uhr in Montabaur, Gesundheitsamt, Fürstenweg 16, Erdgeschoß, Mütterberatung statt.
Untersuchung der Kleinkinder, die in der Zeit vom 1.7.1968 bis 3o. 6.1969 geboren sind, findet ebenfalls in Montabaur, Gesundheitsamt am Freitag, dem 17.8.1973 für die Jungen, und Freitag, dem 24,8.1973 für die Mädchen statt. Damit lange Wartezeiten vermieden werden, wird empfohlen, die Kinder, deren Familiennamen mit A bis L beginnt, in der Zeit von 14.3o bis 15.3o Uhr, deren Name mit M bis Z beginnt von 15.3o bis 16.3o Uhr vorzustellen.
Mit der Untersuchung ist ein wichtiger Hör- und Sehtest verbunden.
Gesundheitsamt Montabaur
VdK-Kreisverband Unterwesterwald
Der "Dank des Vaterlandes" muß ebenso in den USA wie in der Bundesrepublik, immer wieder aufs neue erkämpft werden, denn die Kriegsopfer in aller Welt spüren allzu leicht, daß sie und ihr Opfer rasch in Vergessenheit geraten, während man von ihnen immer und überall verlangt, als Soldaten aufopfernd "ihre Pflicht" zu tun. In diesem Zusammenhang mag auch die Stimme eines schwerbeschädigten amerikanischen Offiziers von Bedeutung sein, der in Vietnam schwer verwundet wurde. Die-

