Montabaur - 12 -
bei diesen Baumaßnahmen mit zu verlegen. Dieses ist auch teilweise geschehen.
Am Montag, dem 2. Juli 1973, hat ein Bautrupp der Bundespost, ohne die Gemeinde vorher in Kenntnis zu setzen, eine neugeteerte Ortsstraße aufgebrochen um einen Telefonanschluß zu verlegen. Erst am 6. Juli 1973 erreichte uns über die Verbandsgemeinde Montabaur ein Schreiben des Fernmeldebaubezirks Bad Ems, welches auf kleinere Erweiterungsarbeiten am Fernmeldenetz in unserer Gemeinde hinwies.
In diesem Schreiben wurde weiter ausgeführt, daß der zuständige Bauführer sich noch vor Beginn der Bauarbeiten mit uns in Verbindung setzen wird. Dieses ist jedoch nicht geschehen. Wir finden ein solches Verhalten der Deutschen Bundespost für unverschämt und unmöglich.
Wegen dieser Angelegenheit werden wir weitere Schritte unternehmen. Um derartige Dinge für die Zukunft abzustellen, werden unsere Bürger gebeten, bei Auftreten der Bautrupps der Bundespost zwecks Verlegung von weiteren Anschlüssen, sich von dem zuständigen Bauführer das Genehmigungsschreiben der Gemeindeverwaltung vorzeigen zu lassen.
Kann er dieser Aufforderung nicht nachkommen, ist er aufzufordern, die Arbeiten sofort einzustellen. Notfalls ist die Polizei zu verständigen. Über die gemeindeeigenen Straßen ist keine andere Behörde verfügungsberechtigt, auch nicht die Bundespost.
Ich bitte um Kenntnisnahme und Beachtung.
Weyand, Bürgermeister
Die Gemeindeverwaltung Oberelbert informiert ihre Bürger Grundsteuerbegünstigtes Bauen
Landauf und landab wird gebaut. Wer grundsteuerbegünstigt baut, der sollte um eine Bezugsfertigkeit vor (!) dem 31. Dezember 1973 bemüht sein. Bekanntlich erstarrt der Grundsteuermeßbetrag für die Dauer von 10 Jahren, der vor (!) der Errichtung des grundsteuerbegünstigten Wohnungsbaus maßgebend war. Dieser Meßbetrag spurt im Jahre 1973 letztmalig noch zum alten Einheitswert vom 1.1.1935. Bei den ab 1. Januar 1974 bezugsfertigen Bauten gilt der Meßbetrag für den Grund und Boden jedoch vom neuen Einheitswert und macht davon 8,54 bis 26,25 v. H. je nach Gemeindegröße und Einheitswertart. Was heißt nun bezugsfertig? Das hat mit der baupolizeilichen Abnahme nichts zu tun. Auch nichts mit dem Einzug ins neue Haus. Im Steuerlatein ist ein Wohnhaus bezugsfertig, wenn die wesentlichen Maler- und Tapezierarbeiten ausgeführt, das Heizen und Kochen möglich und die Wohnungsräume ohne Gefahr zugänglich sind, wenn also für einen Mieter das Bewohnen zumutbar ist. Wann tatsächlich eingezogen wird, ist nicht maßgebend.
Weyand, Bürgermeister
Mitteilung des Pfarrgemeinderates Oberelbert AlteiMind Rentnergemeinschaft Oberelbert
Der Pfarrgemeinderat beabsichtigt am Dienstag, den 17.7.1973, ein kleines Sommerfest für die Alten und Rentnergemeinschaft zu veranstalten. Wir wollen eine kleine Wanderung zum Forellenhof machen. Dort wollen wir bei Kaffee und Kuchen einige schöne Stunden mit Musik und Gesang verbringen. Bei Einbruch der Dunkelheit sollen uns dann die Dia-Bilder von unserer schönen Allgäufahrt gezeigt werden.
Teilnehmer, die schlecht zu Fuß sind, werden mit dem Auto gefahren. Um die Bestellung von Kaffee und Kuchen rechtzeitig vornehmen zu können, erbitten wir die Anmeldung zur Teilnahme bis Sonntag morgen, den 15.7.1973, bei Erwin Ferdinand, Oberelbert, Südstrasse 9, Telefon 832.
Ihr Pfarrgemeinderat
Kath. Kirchengemeinde Oberelbert ■ Welschneudorf
OBERELBERT Sonntag, den 15.7.1973
10.30 Uhr LJahramt f.Kath. Merz geb. Dommermuth Mittwoch, den 18.7.1973
19.oo Uhr I. Jahramt f. Georg Schmidt Samstag, den 21.7.1973 14 3o Uhr Brautamt Balmert-Schnee 19.oo Uhr I. Jahramt f. Elisabeth Klees, geb. Merfels WELSCHNEUDORF Samstag, den 14.7.1973 19.oo Uhr I. Jahramt f. Rudolf Benzing Sonntag, den 15.7.1973 8.oo Uhr Amt f.d. Verst. d. Farn. Epping Samstag, den 21.7.1973
13.30 Uhr Brautamt Lehmler - Adler
WELSCHNEUOORF
Bericht aus der Gemeinderatssitzung am 2o.6.1973
Herr Erwin Müller, Welschneudorf und Herr Gottfried Jung, Oberelbert wurden zum Schiedsmann bzw. zum stellvertretenden Schiedsmann des gemeinsamen Schiedsmannsbezirks Oberelbert /W elschneudorf gewählt.
Der Gemeinderat beschließt den Ankauf von 11 Galauniformen für die Freiw. Feuerwehr Welschneudorf. Die Kosten übernimmt die Gemeinde. Die Gemeinde wird in Verbindung mit der Verbandsgemeindeverwaltung die einzuholenden Zuschüsse beantragen.
Die Straße zum Dielkopf soll nicht als Spielstraße ausgewiesen werden.
Folgende Herren wurden in den Kindergartenausschuß gewählt :
c Edgar Billaudelle Karl Theis Hermann, Fetz
Sitzung des Gemeinderates
Die nächste Sitzung des Gemeinderates findet um 2o.l 5 Uhr am 16. Juli 1973,im Sitzungszimmer des Rathauses statt. Hierzu lade ich Sie höflich ein.
Tagesordnung
I. Öffentliche Sitzung
1. Beratung der Haushaltssatzung und des Haushaltsplanes für das Rechnungsjahr 1973
2. Abgrenzung von Forstämtern und Forstrevieren
3. Änderung der Hauptsatzung Form der öffentl. Bekanntmachungen
4. Verschiedenes
II. Nichtöffentliche Sitzung
Stahlhofen, Bürgermeister
Spiel ohne Grenzen
D.Pfarrgemeinderat beabsichtigt, anläßlich der Oberelberter- Kirmes mit Beteiligung der Gemeinden Niederelbert, Oberelbert und Welschneudorf ein Turnier zu veranstalten.
Nähere Einzelheiten werden während einer Zusammenkunft am Dienstag, den 17.7.1973 - 2o,15 Uhr im Westerwälderhof bekanntgegeben.
Für alle Interessierten besteht die Möglichkeit des Mitmachens Mindestalter 16 Jahre.
L. Stahlhofen, Bürgermeister
An alle Hundebesilzer
In der letzten Zeit werden des öfteren Klagen darüber geführt, daß frei herumlaufende Hunde Passanten belästigen od.sogar gefährden. Ich richte daher die Bitte an alle Hundebesitzer, ihre Hunde in einer Verschlossenen Umzäunung zu halten.

