Ausgabe 
13.7.1973
Seite
2266
 
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Montabaur - 12 -

bei diesen Baumaßnahmen mit zu verlegen. Dieses ist auch teil­weise geschehen.

Am Montag, dem 2. Juli 1973, hat ein Bautrupp der Bundes­post, ohne die Gemeinde vorher in Kenntnis zu setzen, eine neugeteerte Ortsstraße aufgebrochen um einen Telefonanschluß zu verlegen. Erst am 6. Juli 1973 erreichte uns über die Ver­bandsgemeinde Montabaur ein Schreiben des Fernmeldebau­bezirks Bad Ems, welches auf kleinere Erweiterungsarbeiten am Fernmeldenetz in unserer Gemeinde hinwies.

In diesem Schreiben wurde weiter ausgeführt, daß der zustän­dige Bauführer sich noch vor Beginn der Bauarbeiten mit uns in Verbindung setzen wird. Dieses ist jedoch nicht geschehen. Wir finden ein solches Verhalten der Deutschen Bundespost für unverschämt und unmöglich.

Wegen dieser Angelegenheit werden wir weitere Schritte unter­nehmen. Um derartige Dinge für die Zukunft abzustellen, wer­den unsere Bürger gebeten, bei Auftreten der Bautrupps der Bundespost zwecks Verlegung von weiteren Anschlüssen, sich von dem zuständigen Bauführer das Genehmigungsschreiben der Gemeindeverwaltung vorzeigen zu lassen.

Kann er dieser Aufforderung nicht nachkommen, ist er aufzu­fordern, die Arbeiten sofort einzustellen. Notfalls ist die Poli­zei zu verständigen. Über die gemeindeeigenen Straßen ist kei­ne andere Behörde verfügungsberechtigt, auch nicht die Bun­despost.

Ich bitte um Kenntnisnahme und Beachtung.

Weyand, Bürgermeister

Die Gemeindeverwaltung Oberelbert informiert ihre Bürger Grundsteuerbegünstigtes Bauen

Landauf und landab wird gebaut. Wer grundsteuerbegünstigt baut, der sollte um eine Bezugsfertigkeit vor (!) dem 31. Dezem­ber 1973 bemüht sein. Bekanntlich erstarrt der Grundsteuer­meßbetrag für die Dauer von 10 Jahren, der vor (!) der Errich­tung des grundsteuerbegünstigten Wohnungsbaus maßgebend war. Dieser Meßbetrag spurt im Jahre 1973 letztmalig noch zum alten Einheitswert vom 1.1.1935. Bei den ab 1. Januar 1974 bezugsfertigen Bauten gilt der Meßbetrag für den Grund und Boden jedoch vom neuen Einheitswert und macht davon 8,54 bis 26,25 v. H. je nach Gemeindegröße und Einheitswert­art. Was heißt nun bezugsfertig? Das hat mit der baupolizei­lichen Abnahme nichts zu tun. Auch nichts mit dem Einzug ins neue Haus. Im Steuerlatein ist ein Wohnhaus bezugsfertig, wenn die wesentlichen Maler- und Tapezierarbeiten ausgeführt, das Heizen und Kochen möglich und die Wohnungsräume ohne Gefahr zugänglich sind, wenn also für einen Mieter das Bewoh­nen zumutbar ist. Wann tatsächlich eingezogen wird, ist nicht maßgebend.

Weyand, Bürgermeister

Mitteilung des Pfarrgemeinderates Oberelbert AlteiMind Rentnergemeinschaft Oberelbert

Der Pfarrgemeinderat beabsichtigt am Dienstag, den 17.7.1973, ein kleines Sommerfest für die Alten und Rentnergemeinschaft zu veranstalten. Wir wollen eine kleine Wanderung zum Forel­lenhof machen. Dort wollen wir bei Kaffee und Kuchen eini­ge schöne Stunden mit Musik und Gesang verbringen. Bei Ein­bruch der Dunkelheit sollen uns dann die Dia-Bilder von unse­rer schönen Allgäufahrt gezeigt werden.

Teilnehmer, die schlecht zu Fuß sind, werden mit dem Auto gefahren. Um die Bestellung von Kaffee und Kuchen rechtzei­tig vornehmen zu können, erbitten wir die Anmeldung zur Teil­nahme bis Sonntag morgen, den 15.7.1973, bei Erwin Ferdi­nand, Oberelbert, Südstrasse 9, Telefon 832.

Ihr Pfarrgemeinderat

Kath. Kirchengemeinde Oberelbert Welschneudorf

OBERELBERT Sonntag, den 15.7.1973

10.30 Uhr LJahramt f.Kath. Merz geb. Dommermuth Mittwoch, den 18.7.1973

19.oo Uhr I. Jahramt f. Georg Schmidt Samstag, den 21.7.1973 14 3o Uhr Brautamt Balmert-Schnee 19.oo Uhr I. Jahramt f. Elisabeth Klees, geb. Merfels WELSCHNEUDORF Samstag, den 14.7.1973 19.oo Uhr I. Jahramt f. Rudolf Benzing Sonntag, den 15.7.1973 8.oo Uhr Amt f.d. Verst. d. Farn. Epping Samstag, den 21.7.1973

13.30 Uhr Brautamt Lehmler - Adler

WELSCHNEUOORF

Bericht aus der Gemeinderatssitzung am 2o.6.1973

Herr Erwin Müller, Welschneudorf und Herr Gottfried Jung, Oberelbert wurden zum Schiedsmann bzw. zum stellvertre­tenden Schiedsmann des gemeinsamen Schiedsmannsbezirks Oberelbert /W elschneudorf gewählt.

Der Gemeinderat beschließt den Ankauf von 11 Galaunifor­men für die Freiw. Feuerwehr Welschneudorf. Die Kosten übernimmt die Gemeinde. Die Gemeinde wird in Verbindung mit der Verbandsgemeindeverwaltung die einzuholenden Zu­schüsse beantragen.

Die Straße zum Dielkopf soll nicht als Spielstraße ausgewie­sen werden.

Folgende Herren wurden in den Kindergartenausschuß ge­wählt :

c Edgar Billaudelle Karl Theis Hermann, Fetz

Sitzung des Gemeinderates

Die nächste Sitzung des Gemeinderates findet um 2o.l 5 Uhr am 16. Juli 1973,im Sitzungszimmer des Rathauses statt. Hierzu lade ich Sie höflich ein.

Tagesordnung

I. Öffentliche Sitzung

1. Beratung der Haushaltssatzung und des Haushaltsplanes für das Rechnungsjahr 1973

2. Abgrenzung von Forstämtern und Forstrevieren

3. Änderung der Hauptsatzung Form der öffentl. Bekanntmachungen

4. Verschiedenes

II. Nichtöffentliche Sitzung

Stahlhofen, Bürgermeister

Spiel ohne Grenzen

D.Pfarrgemeinderat beabsichtigt, anläßlich der Oberelberter- Kirmes mit Beteiligung der Gemeinden Niederelbert, Oberel­bert und Welschneudorf ein Turnier zu veranstalten.

Nähere Einzelheiten werden während einer Zusammenkunft am Dienstag, den 17.7.1973 - 2o,15 Uhr im Westerwälderhof bekanntgegeben.

Für alle Interessierten besteht die Möglichkeit des Mitmachens Mindestalter 16 Jahre.

L. Stahlhofen, Bürgermeister

An alle Hundebesilzer

In der letzten Zeit werden des öfteren Klagen darüber geführt, daß frei herumlaufende Hunde Passanten belästigen od.sogar gefährden. Ich richte daher die Bitte an alle Hundebesitzer, ihre Hunde in einer Verschlossenen Umzäunung zu halten.