Ausgabe 
13.4.1973
Seite
2125
 
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Montabaur - 9 -

Karfreitag, 20.4.1973 (Fast- und Abstinenztag)

15. oo Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben des Herrn Kollekte für das Hl. Grab in Jerusalem

Karsamstag, 21.4.1973 (Grabesruhe des Herrn)

I 6.00 - 16.3o Uhr Beichte

2 o.oo Uhr Osternachtfeier mit Auferstehungsamt für Nikolaus Thewald Ostersonntag, 22.4.1973 (Kollekte an Ostern für unsere Pfarrkirche)

8 . oo Uhr Frühmesse

lo. oo Uhr Hochamt als Jahramt für Toni Balmert 14.oo Uhr Osterand acht

Ostermontag,. 23.4.1973

8 .oo Uhr Frühmesse als Amt für Frau Maria Schlosser lo. oo Uhr Hochamt für Margarete Stahlhofen und ++Angehörige

AUS VEREINEN UND VERBÄNDEN

TSV Eigendorf

- Tischtennis-Abteilung -

TSV Eigendorf II brennt auf Revanche

Tischtennis-Vorschau

Am kommenden Samstag, dem 14.4.1973, 19. oo Uhr, bestreitet die 2. Mannschaft des TSV ihr letztes Meister­schaftsspiel (Saison 72/73) in der Bezirksklasse gegen die hoch eingeschätzte I. Garnitur der TG Osterspai.

Da man das Vorrundenspiel in Osterspai mit 6 : 9 verlor, will man auf heimischen Tischen die Rechnung egalisieren. Beide Teams sind mit 24 : lo Punkten Tabellennachbarn (3. TSV, 4. TG Osterspai), was ein spannungsgeladenes Match verspricht. Sicherlich werden die zahlreichen Zu­schauer das TSV-Team II derartig beflügeln, daß den "Vorstädtern der 3. Tabellenrang endgültig gesichert ist.

Fanfarenzug der Freiw. Feuerwehr

Wer möchte aktives Mitglied werden ?

Der Fanfarenzug der Freiw. Feuerwehr Montabaur nimmt noch einige Jugendliche auf, die Lust und Liebe haben, ein Ventil-Instument (Fanfare, Bariton-Horn) zu erlernen. Die Ausbildung erfolgt kostenlos.

Das Mindestalter von Interessenten soll mindestens lo Jahre sein.

Ein neuer Ausbildungslehrgang beginnt am Mittwoch, dem 11.4.1973, abends 19. 3o Uhr, im Schulungsraum des F euerwehrgerätehauses.

Anmeldungen nimmt jederzeit entgegen:

Vorsitzender Otto Franz

543 Montabaur, Fröschpfortstr. 12 Tel. : 3577

und,

Stabführer Helmut Groß

543 Montabaur, Vorderer Rebstock 2o Tel.: 3658

sowie alle aktiven Mitglieder des Fanfarenzuges.

Können Männer nicht plauschen? f 15/1973 Männer können nicht plauschen, wird in einem Beitrag in der neuesten Ausgabe derBEK-Brücke der Barmer Ersatzkasse behauptet. Der Mann, der nicht plauschen könne, es aber auch nicht zugeben wolle, verstecke dies hinter dem Feigenblatt be­ruflicher Überbeanspruchung und degradiere das zügige und zündende Geplauder der Frauen zum Klatsch. Aus lauter Ver­legenheit hätten die Männer schließlich das Wettergespräch er­funden, wird in der Zeitschrift der Barmer Ersatzkasse (BEK) glossiert, und das Fachgespräch in Gang gebracht, das mit Recht als Simpelei bezeichnet werde.

Firmenfahrer haften selten F 20/1973

Zu recht unerfreulichen Auseinandersetzungen pflegt es zu kom­men, wenn ein Firmenfahrer mit dem ihm anvertrauten Wagen einen Unfall baut. Der Arbeitgeber ist rasch geneigt, heißt es in der neuesten Ausgabe derBEK-Brücke der Barmer Ersatzkas­se, den Fahrer dafür im vollen Umfang haftpflichtig zu machen. Tatsächlich, schreibt Dr.jur. Otto Gritschneder, kann der Unter­nehmer solche Forderungen nur selten durchdrücken. Denn: wer in abhängiger Stellung gefahrengeneigte Arbeit leistet (dazu gehört das Autofahren), haftet für leichtes Versehen überhaupt nicht. Nur bei grober Fahrlässigkeit kann voller Schadenersatz verlangt werden, bei "normaler Fahrlässigkeit höchstens ein Teil der Kosten.

Wenn Bello beißt. F 21/1973

Wenn Bello beißt, muß das kein Zeichen von Bösartigkeit sein. Manche Bißverletzungen entstehen völlig unbeabsichtigt beim Spielen oder sind Ausfluß einer Schreckreaktion beim Tier, schreibt Dr. med. Peter Kilian in der neuesten Ausgabe derBEK- Brückeder Barmer Ersatzkasse. Verletzungen durch Tierbisse sollten nach Möglichkeit ärztlich versorgt werden. Vor allem, weil stets eine Infektion mit Tetanusbazillen (Wundstarrkrampf) zu befürchten ist. Kinder leiden oft mehr unter dem Schock als unter der Verletzung. Nach der Wundversorgung sollte man sie deshalb recht bald an den Umgang mit dem betreffenden Tier gewöhnen, heißt es in der BEK-Zeitschrift, bevor sich eine un­überwindliche Angst festgesetzt hat. Sie könnte das Zusammen­leben mit Tieren für immer erschweren.

Schlechte Haltung ist ein Warnzeichen f 22/1973 Ein krummer Rücken oder durchgedrückte Beine können äuße­res Anzeichen organischer Leiden bei Kindern sein. Daher sollte man Schulkinder mit schlechter Haltung regelmäßig untersuchen lassen, heißt es in einem Beitrag in der neuesten Ausgabe der BEK-Brücke. In einem schlappen Gang, in hängenden Schul­tern kann sich auch mangelndes Selbstbewußtsein ausdrücken. Eltern sollten sich in solchen Fällen ehrlich fragen, ob sie dem Kind genügend Möglichkeiten zur freien Entfaltung und Ent­wicklung bieten oder ob sie seine kleine Persönlichkeit auch da unterdrücken, wo sie sich nur in ihrer Bequemlichkeit gestört fühlen.Ein Kind geht so, wie es ihm geht, zitiert die Barmer Ersatzkasse (BEK). Neben den psychischen Ursachen gibt es eine Reihe von Krankheiten, aber auch angeborene Schwächen. Ihnen abzuhelfen, ist Sache des Arztes.

Schielen frühzeitig behandeln f 23/1973

Viele Säuglinge "schielen im ersten Lebensjahr. Das scheint je­doch meist nur so, in Wirklichkeit handelt es sich um vorüberge­hende Begleiterscheinungen beim Wachstumsprozess des Sehappa­rates, berichtet die Barmer Ersatzkasse in der neuesten Ausgabe ihrerBEK-Brücke. Wenn das Schielen jedoch auch über das erste Lebensjahr hinaus anhält oder nach dem ersten Geburtstag wieder beginnt, sollte man den Gang zum Augenarzt nicht lange aufschieben. Denn Schielen ist mehr als nur ein Schönheitsfehler, es ist eine funktionell belastende Anomalie, aus der sich bei un­genügender und insbesondere zu später Behandlung fast immer auch eine Schwachsichtigkeit entwickelt. Eine rechtzeitige Be­handlung verhindert Sehschäden. Reicht die "Abdecktherapie nicht aus, kann eine operative Korrektur der zu langen Muskeln abhelfen, die für die fehlerhaften Augenbewegungen verant­wortlich sind, schreibt die Barmer. Als günstigster Zeitpunkt für diesen Eingriff wird ein Alter zwischen drei und fünf Jahren an­gesehen.