Ausgabe 
23.12.1972 (24.12.1972)
Seite
1974
 
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Montabaur - 6 -

11. 3o Uhr: Amt Lina Manns geb. Eve v.Jahrg.

1899 bestellt.

I 8.00 Uhr: Sonntagabendmesse in Verbindung mit der

Jahresschlußandacht

Stift. Amt Melchior Eberz 11. Marg. geb. Hannappel-

MCNTAG, 1. Januar Neujahr 9. 3o Uhr: Hochamt - Amt Ehel. Adolf und Paula

Weiter v. Verwandten bestellt.

11. 3o Uhr: Amt Elisabeth Graeff, v. d. Nachbarschaft

bestellt.

ein für allemal unter uns getreten ist und auch dir nahe ist.

Die Weihnachtsbotschaft meint also alle Menschen aller Zeiten, auch dich.

3. ZUR ADVEN1AT-K0LLEKTE

brauche ich nichts zu sagen. Ich weiß, daß ich mich auf meine Pfarrangehörigen verlassen kann und mich nie­mand enttäuschen wird. Geben ist seliger als nehmen.

MUSIK AN WEIHNACHTEN

Unter den Türmen von St. Peter

Pfarrer und Kaplan wünschen allen Gemeinde mitgliedern ein gnadenreiches Weihnachts­fest und viel Glück und Segen im Neuen Jahr.

1. ZUR BESINNUNG:

Unser Nikolaus- und Adventdichter J. C. Schneider schreibt in diesem Jahr dem Kirchenchor St. Cacilia und den älteren Gemeindemitgliedern:

Doch einen gibt es, der dich schuf: es ist der Herr, und dessen Ruf gilt auch den Menschen dieser Zeit, daß sie zu guter Tat bereit, daß leere Hand kein Argument, wenn man die Not der Menschheit kennt, daß nur die Liebe, vorgelebt, die Welt noch aus den Angeln hebt! Die Liebe ist's, die Frieden gründet, nur sie alleine überwin­det das Mißtraun, das in dieser Welt sich trennend zwi­schen Menschen stellt. Die Liebe erst macht wirklich reich, ist Demut und ist Macht zugleich. Sie kennt ein Nehmen und ein Geben, wer Liebe sagt, der meint das Leben, das pulsend zwischen Menschen schwingt und Sinn erst in ihr Dasein bringt. Erfüll die Dir bemeßne Zeit mit guter Tat. Sei hilfsbereit. Wer selbst entzündet sich ein Licht, der sieht die Sterne Gottes nicht! Wer lärmt, muß sich auch selber stören, der kann den Ruf des Herrn nicht hören!Der Weg zu ihm will ganz allein mit guter Tat gepflastert sein!

Ihr Ruf ergeht an dich als Christ, - zeig, daß Du wirk­lich einer bist !

1. Christmette: Gemeinde, Kirchenchor und Schola gestalteten die Mette. Wir singen im Wechsel unsere schönen alten Weihnachtslieder.

2. HCCHAMT: am ersten Feiertag lateinische Liturgie. Messe in C von Josef Rheinberger mit Orchester. Transeamus v. Jos. Schnabel,

Tantum ergo von W. A. Mozart.

3. Hochamt am 2. Feiertag: Gemeinde und Chor singen abwechselnd Weihnachtslieder.

Beicht- und Gottesdienstordnung vom 22.12. bis 31. 12. 1972

A. Beichtgelegenheit: Pfarrkirche Montabaur

FREITAG, den 22.12.1972

lo. oo - 12.oo Uhr, 14. oo Uhr in der Sakristei

15.oo - 18. 3o Uhr und nach 2o, 3o Uhr.

SAMSTAG, den 23.12. 1972

lo.oo - 12.oo Uhr, 15. oo - 18. 3o Uhr und nach 2o. 3o Uhr.

Filialkirche Eschelbach, Mittwoch, den 2o. 12.1972,

TT So' ühr-

Wirzenborn und Bladernheim Dienstag den 19,12.72 19. 3o Uhr Bladernheim, 2o. 45 Ühr Wirzenborn

Reckenthal, Dienstag, den 19.12.72 um 18. 3o Uhr.

2. DIE WEIHNACHTSBOTSCHAFT MEINT DICH.

Im Jahre 1967 ging ein Film mit großem Erfolg durch unse­re Lichtspielhäuser. Der Titel hieß: Alle Jahre wieder. Der Form nach war er eine Parodie auf die deutsche Art, Weihnachten zu feiern, ln Wirklichkeit aber wollte dieser Streifen eine nüchterne Feststellung machen. Wir alle verpassen die Chance von Weihnachten. Alle Hauptakteure dieses Filmes möchten auf ihre Art das Fest feiern, aber keiner wird von der Weihnachtsbotschaft erfaßt. Sie alle verschanzen sich hinter ein wenig Flitter und Bratenduft.

Was aber das Erschreckende an diesem Film ist:

Die Personen, die hier auftreten, sind nicht irgendwelche Leute, sondern wir, du und ich. Was mag der Grund sein, so müssen wir uns fragen, daß die frohe Botschaft von der Geburt des Herrn ohne bleibende Wirkung an uns vorbeirauscht? Ganz sicher trägt nicht der Inhalt der Bot­schaft, d.h. das, was in der ersten Hl. Nacht geschah, die Schuld daran. Was der Evangelist Lukas in wenigen Sätzen schildert, will mehr sein als nur der Bericht einer historischen Tatsache, mehr als nur Erinnerungen an das, was sich um die Zeitenwende in Bethlehem ereignet hat.

Er will vor allem sagen:

Weihnachten ereignet sich stets, seit Christus in die Welt eingetreten ist. Weihnachten will überall neu werden, wo Menschen sind, die Gott suchen, die aus ihrer körperli­chen und seelischen Not nach einem Retter rufen. Und unter ihnen sind es vor allem die Sünder, die Armen, die Verachteten, die Einsamen, denen das Heil zuerst ;

widerfährt. Nicht ohne Grund erwähnt der hl. Schriftsteller, daß den Hirten als den ersten die weihnachtliche Botschaft verkündet wurde. Heute ist euch der Heiland geboren.

GOTTESDIENSTE PFARRKIRCHE MONTABAUR Hochheiliges Weihnachtsfest Heiliger Abend 21. oo Uhr Christmette 1. Feier tag:

7. oo Uhr 9. 3o Uhr 11. 3o 14. oo 18.15

Uhr

Uhr

Uhr

Hirtenmesse Feierliches Hochamt Hl. Messe Weihnachtsandacht Abendmesse

2. Feiertag: Fest des Hl. Stephanus

Alle Gottesdienste wie an Sonntagen Donnerstag, den 28.12. 72

14.oo Uhr:

15.oo Uhr:

Krippenfeier der Kinder (Strohhälmchen mitbringen) Segnung der Kleinkinder

SILVESTER:

I 8.00 Uhr: Jahresschlußandacht mit anschl.

sonntägl. Abendmesse oder Vorabend messe für Neujahr.

FILIALKIRCHEN:

Eschelbach:

Bladernheim:

Am 1. Feiertag um 9. 15 Uhr Hl. Messe

Am 2. Feiertag 8 . oo Uhr Heilige Messe

Heiliger Abend um 22. oo Uhr Christ mette, sonst kein Gottesdienst.

Du mußt dir also deiner Sündhaftigkeit, deiner Armut Wirzenborn:

und inneren Einsamkeit bewußt werden, du mußt spüren,

daß du bei. allem Reich- und Sattsein ein Nichts bist in

den Augen Gottes, daß du in Erkenntnis all deiner Grenzen

Gott brauchst, der dich über alle Grenzen hinaushebt. Reckenthal:

Dann wird wahr, daß heute auch dir der Heiland geboren

ist, daß in einem Menschenkind Jesus von Nazareth Gott

1. Feiertag um 8 . oo Uhr Hochamt an allen anderen Sonn- und Feier­tagen um 9.15 Uhr.

2. Feiertag um lo. 15 Uhr Hochamt