Ausgabe 
15.9.1972
Seite
1787
 
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Montabaur -3-

KEUL_

VERSICHERUNGEN FINANZIERUNGEN IMMOBILIEN -4

MONTABAURFM TtRSTORSTR 7 TH. 30 8 0 i K Q k.

Anna Martha Basler geb. Heidusch, Möllingen, Altenheim, 84 Jahre,

Aloysius Hehl, Arnshöfen, Hauptstr. 7, 43 Jahre,

Katnarina Hisgen, Montabaur, Dillstr. (Altenheim) 86 J. Johann Burkara, Girod, Vor den Gärten Nr. 69, 85 J.

Anna Helene Kleckers geb. Ropertz, Krefeld, Kaiserstr.

2b, 58 J.

Wilhelm Vohl, Montabaur, FUrstenweg 2, 7o Jahre, Elisabeth Margareta Gertrud Hedwig Reinhold, Höhr- Grenzhausen, 98 Jahre,

Reinhold Max Mieglitz, Montabaur, Stadtteil Eschelbach, 79 Jahre,

Heinz Egon Kilb, Wittgert, Hauptstr. 2, 3o Jahre,

Satzung

Uber die förmliche Festlegung "Altstadt I" in der Stadt Mon

des Sanierungsgebietes ontabaur vom 6. Sept. 1972

Aufgrund des § 24 der Gemeindeordnung (Selbstverwaltungs­gesetz Rheinland-Pfalz in der Fassung vom 25.9.1964 (GVB1. S. 145) und des § 5 des Gesetzes über städtebau­liche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen in den Ge­meinden -Städtebauförderungsgesetz - vom 27.Juli 1971 (BGBl. I S. 1125) hat der Stadtrat am 16.12.1971 folgen­de Satzung beschlossen:

§ 1

FÖRMLICHE FESTLEGUNG DES SANIERUNGSGEBIETES

(1) In der Stadt Montabaur wird das Gebiet, das umgrenzt wird

im Osten von der Hospitalstraße (in Verlängerung durch eine Verbindungslinie, die bis zur Seitenstraße des Steinweges führt);

im Süden von den südlich an der Färberbachstraße an­grenzenden Grundstücken;

im Westen von dem unteren Teil des Verbindungsweges (Lahnstraße - Wolfsturm);

im Norden im westlichen Teil von der Lahnstraße bzw.

Steinweg, im östlichen Teil durch eine Ver­bindungslinie die von den privaten Gund- stücksflächen südlich des Steinweges verläuft und sich an der Seitenstraße des Steinweges mit der östlichen Begrenzungslinie des Sanie­rungsgebietes verbindet

(zeichnerisch dargestellt im vorliegenden Plan) förmlich als Sanierungsgebiet festgelegt.

(2) Das Sanierungsgebiet erhält die Bezeichnung "Altstadt I"

§ 2

GRUNDSTÜCKE DES SANIERUNGSGEBIETES Das Sanierungsgebiet umfaßt folgende Grundstücke:

Gemarkung Montabaur

* r lur 17, Flurstücke: 3219/2, 3224, 3225, 57ol, lo2/3234, 3235, 3236/1, 3238, 3239, 324o, 5648/2, 3o56* 139/3o61, 138/3o61, 3o6o/l, 3o6o/2, 3o6o/3, 5663/1, 48/3o59, 61/3o58, 3o57, 5647/3,5652, 5649/5, 99/32o9, 144/321o, 145/321o, 146/321o 3213, 3215, lol/3217, 3218, 82/32o7, 3214, 322o, 3223, 3228/1, 47/3227, 57o3/2 mit ca. 9o qm, 5651/1 mit ca. 9oo qm,

2991, 83/32o7 mit ca. 6o qm, 5653/2,

3219/3, 2981/1, 2981/2, 2982/1, 2982/5,

5646 mit ca. loo qm, 5 648 /4 , 5 649/2,

5649/3, 5649/4;

Flur 18,

WS "M; Ä. 5669/2 -

36/3115, 5673, mit ca. 53 qm, 35/3113, 3114, 3o68/4, 3o68/5, 242/3o68, 174/3o72, 175/3o72,

5666, 5669/1, 3o69/2 (teilweise), 235/3o7o (teilweise) 176/3o72 (teilweise), 245/3o73 (teilweise)

Flur 51:

Flurstücke: 124, 126/1 mit ca. 25 qm, 128, 132/1, 133 imit ca. 15 qm, 134 mit ca. 18o qm.

§ 3

INKRAFTTRETEN

Diese Satzung tritt mit ihrer Bekanntmachung in Kraft. Montabaur, den 6. Sept. 1972

gez. Mangels, Bürgermeister.

BEZIRKSREGIERUNG KOBLENZ Az.: 429-oo

Koblenz, den 24.7.1972

Die vom Stadtrat der Stadt Montabaur in der Sitzung am 16.12.1971 aufgrund der §§ 3 und 5 des Städtebau- förderungsgesetzes in Verbindung mit § 24 der Ge- meindeordnung (Selbstverwaltungsgesetz für Rheinland- Pfalz, Teil A) beschlossene Satzung für das in § 2 der Satzung näher bezeichnete Sanierungsgebiet wird hiermit gemäß § 5 Abs. 2 in Verbindung mit § 93 Abs. 2 des Städtebauförderungsgesetzes vom 27. Juli 1971 (BGBl. I S. 1125) unter der Auflage genehmigt, bis zum 15. Ok­tober 1972 einen Bericht über die Grundsätze des Sozial­planes (§ 4 Abs. 2 Satz 2), die Stellungnahme der Trä-

f ;er öffentlicher Belange (§ 4 Abs. 4) sowie eine Stel- ungnahme der oberen Flurbereinigungsbehörde (§ 64 Abs. 2) vorzulegen.

Außerdem bitten wir uns zum oben angegebenen Ter­min eine Flurkarte vorzulegen, aus der sämtliche Parzellen« und Flurstücksnummern innerhalb des markierten Sanie­rungsgebietes "Altstadt I" einwandfrei zu erkennen sind.

gez. Dr. Gauly

Der Wortlaut der vorstehenden Satzung sti mt de Ratsbeschluß vom 16 12.1971 überein. Es 'Urdt, nach den Vorschriften der Hauptsatzung der Stadt Montabaur vom 15.8.1972 verfahren.

Montabaur, den 6. Sept. 1972

gez. Mangels, Bürgerm.

Die vorstehende Satzung und die dazu vom Regierungs­präsidenten in Koblenz mit Verfügung vom 24. Juli 1972 erteilte Genehmigung werden hiermit bekanntgemacht.

Die öffentliche Bekanntmachung erfolgt am 13. Sept.

1972 durch Einrücken in der Westerwälder-Zeitung Nr.

212 .

Auf die Vorschriften der §§ 15, 17, 18 8nd 23 des Städtebauförderungsgesetzes wird hingewiesen. Diese Vorschriften haben folgenden Wortlaut:

§ 15

GENEHMIGUNGSPFLICHTIGE VORHABEN UND RECHTS­VORGÄNGE

(1) Im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Genehmigung

die rechtsgeschäftliche Veräußerung eines i Stücks und die Bestellung und Veräußerung Erbbaurechts;

eines Grund- eines

die Bestellung eines das Grundstück belastenden Rechts; dies gilt nicht für die Bestellung eines Rechts, das mit der Durchführung von Baumaßnah­men im Sinne des § 12 Abs. 1 Nr. 2 in Zusammen­hang steht;