Ausgabe 
14.7.1972
Seite
1711
 
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Ärztlicher Sonntagsdienst

für Sonntag, den 16. Juli 1972

D r . Franz Noll, Montabaur, Bahnhofstr. 37 Tel. 3232

Zahnärztlicher Sonntagsdienst

für Sonntag, den 16. 7. 1972

. Dmoch, Hundsangen, Obererbacher Str. 2 Tel. 319 . Schreder, Höhr-Grenzhausen, Rathausstr. 26 Tel. 421

Apotheke ndie nst

von Samstag dem 15. 7. - Samstag, den 22. 7. 1972 Amts-Apotheke, Montabaur, Bahnhofsstraße Tel. 4206

Krankenwagen

am Samstag/Sonntag, dem 15./16. Juli 1972

Transportstelle Montabaur Tel. 02602-3777

Transportstelle Herschbach Tel. 02626-5166

Transportstelle Höhr-Grenzhausen Tel. 02 624-7010

Kirchliche Nachrichten

Evang. Kirchengemeinde

16. Jois 23. Juli 1972

16. Juli, 7. Sonntag nach Trinitatis :

führ Gottesdienst Lutherkirche ( = neue Kirche)

10.30 Uhr Gottesdienst Pauluskirche (mit Taufe)

( keine Kindergottesdienste während der Schulferien)

Während der Ferien keine Wochenveranstaltungen, nur

Donnerstag, 20, Juli:

20 Uhr im Gemeindehaus: Bibelstunde

Pfr. Borck ist bis zum 22. 7. in Urlaub. Pfr. Sunnus, Koblenzer- str. 5, hat die Vertretung.

Es sind immer noch Zwei - und Dreibettzimmer für die Sommer- freizeit in Südtirol frei, vom 19. 8. bis 2. 9.

Näheres bei Pfr. Sunnus, Koblenzerstr. 5, Tel. 3420.

23. Juli, 8. Sonntag nach dem Dreieinigkeitsfest:

9~0hr Gottesdienst Lutherkirche

10.30 Uhr Gottesdienst Pauluskirche

Pfr. Borck ist ab 23. 7. wieder im Dienst

Kath. Pfarrkirche "St. Peter in Ketten" Montabaur

GOTTESDIENSTORDNUNG - WOCHE VOM 16.7. - 22. 7.1972 Sonnta_g, 16. 7. 72

Sa~18 ."375' 'Vöratoendmesse - J. A. Alfons Michels- So. 7.00 Stift. -Messe Eheleute Wilhelm und Helene Kotunski

9.30 Hochamt -Stift. -Amt Frau Christine Noll

11.30 Letzte Vormittagsmesse - Amt Bernhard Kochern, v.

Bek. bestellt 14. 00 Andacht

18.15 Sonntagabendmesse -Hl. Messe Gretel Glückmann, v. Bek. bestellt

M ontag - 17.7,72-

-Amt Geschwister Susanna und Anna Eufinger u.

++ Angeh. -

Die nstag - 18.7.72 - 'Oo~~Arnt Maria Müller

Mittwoch - 19. 7. 72- ' J. A. Franz Helm

Freitag - 21. 7. 72-

7."Xmt"Karl WTndeck

Samstag - 22. 7, 72

7.10 Amt Geschwister Helene und Maria Braun 14.00 Brautamt m. Trg. Brautpaar Seyffert - Diel 15. 00 Brautamt m. Trg. Brautpaar Henkes - Scheu­genpflug

17.00 Salve Andacht

18.30 Vorabendmesse -J. A. Ehel. Jakob Lieser und

+ + Kinder

Son ntag - 23. 7. 72 ^

77755 Stift. -Amt Frl. Anna Sack

9.30 Hochamt - Amt Elisabeth. Gräf, v. Bekannten bestellt-

11.30 Amt Alois Wirth, v. Bekannten bestellt- 18.15 Sonntagabendmesse - Amt zu Ehren d. Hl.

Herzens Jesu

Beichtgelegenheit : Samstag v. 16.00 - 18.3 0 Uhr

So schützt man sich vor Einbrechern

1. ) Jeder Einbrecher versucht, das Risiko bei seiner

kriminellen Tätigkeit möglichst klein zu halten. Darum wird er für seine Diebereien immer Häu­ser oder Wohnungen bevorzugen, wo er schnell, unauffällig und geräuschlos arbeiten kann.

2. ) Eingangstüren müssen stabil und massiv sein.

Keine Sperrholzfüllungen, kein Fensterglas!

Denn : 42 Prozent aller Einbrecher überwanden solche Haustüren.

3. ) 19 Prozent aller Einbrecher schlugen die Glas­

füllungen der rückwärtigen Türen ein. Darum sind Glastüren nur dann zu empfehlen, wenn die Glasfüllung aus 8 bis 16 Millimeter starkem Ver­bundsicherheitsglas besteht.

4. ) Alle Türen, die ins Haus hineinführen, stets gut

verschliessen! Vor allem während der Fernseh­zeit, die bei Einbrechern sehr beliebt ist.

5. ) Im Haus oder in der Wohnung selbst inöglichst

keine Zimmer oder Schränke verschliessen. Auch im Urlaub nicht! Ist der Dieb erst einmal herein­gekommen, drückt er erfahrungsgemäss alle ver­schlossenen Türen einfach ein. Der Sachschaden erhöht sich dadurch beträchtlich.

6. ) 12 Prozent aller Einbrecher brachen die rückwär­

tige Tür mit Stemmeisen auf. 10 Prozent verschaff­ten sich durch eingeschlagene Seitenfenster Einjass. Rolläden aus Holz, Aluminium oder Kunststoff an Parterrefenstern, Balkon - und Terrassentüren können das verhindern. Sie sind aber nur sinnvoll, wenn man sie von innen verriegeln kann. Solche Sperren sollten möglichst im oberen Drittel der Rolläden angebrac-ht werden, damit die Läden nicht von unten hochgeschoben werden können.

7. ) Klappläden müssen gegen mögliches Aushängen

gesichert werden. Empfehlenswert : Winkel, die an der Innenseite der Läden in Höhe des oberen waagerechten Fenstersockelteils befestigt sind.

8. ) Der sicherste Schutz ist aber im Parterre eine sta­

bile Vergitterung der Seitenfenster,

9. ) 8 Prozent aller Einbrecher stiegen durch offenste -

hende Fenster- und Balkontüren ein. Darum Fen­ster, Balkon - und Terrassentüren mit abschliess- baren Beschlägen von innen sichern.

10. )Ausserdem kann man Fenster und Türen durch auf­

gesetzte elenuische Kontakte gegen Einschlagen und Öffnen schützen.

11. ) 5 Prozent aller Einbrecher stiegen durch Keller­

fenster ein. Freiliegende Kellerfenster müssen stabil vergittert sein.

12. ) Prüfen Sie, wie stabil ihre Lichtschächte abgedeckt

sind. Eisenroste dürfen sich nicht mühelos von aussen hochheben lassen. Am besten sichert man sie mit einem Flacheisen tief im Schacht.

13. ) Einbrecher kommen am liebsten nachts zwischen

21 und 3 Uhr. Wenn das Telefon im Schlafzimmer steht, kann schnell Hilfe angefordert werden.

14. ) Telefonleitungen sollten nicht an der Aussenfront

eines Hauses entlanglaufen. Der Dieb schneidet sie durch. Am besten ist ein Erdkabel im Keller.

_ _--~ g - 20. 7. 72

9 '57T).A. Hildegard Filzek

75 Gemeinschaftsmesse d. Frauen u. Mütter m. Ansprache