Ausgabe 
28.4.1972
Seite
1601
 
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Seel - Schmidt 1:2, Decker - Terhardt 1:2, Born - Müller 1:2, Seel - Klages 1:2, Schardt - Schmidt 1:2.

Peter Born stoppte nun mit einem 2:1 Erfolg gegen Ter­hardt die Niederlagenserie und Horst Decker erkämpfte mit einem Dreisatzsieg gegen Müller den 4. Punkt.

Mit der Belastung eines 4:6 Rückstandes ging der TSV II in die entscheidenden Schlußdoppel, wozu jetzt unge­ahnte Kräfte mobilisiert wurden. Seel/Born schlugen Müller/Born mit 2:o und brachten den TSV an 5:6 heran. Schardt/Decker hatten nun die unangenehme Aufgabe, gegen das Kreismeisterpaar Klag es/Schmidt zu bestehen; den 1. Satz gewannen die Elgendorfer, während der 2.

Satz abgegeben wurde.

Im alles entscheidenden 3. Satz lagen Schardt/Decker mit 17: 2o fast aussichtslos zurück, doch gelang ihnen noch das Kunststück in der Verlängerung mit 22:2o sieg­reich zu bleiben. Dieses schwer erkämpfte 6:6 Unent­schieden zu mitternächtlicher Zeit ist der Erfolg einer hervorragenden Kampfmoral der 2. Mannschaft, die somit seit dem 5.12.1971 ungeschlagen blieb. Mit 34:6 Punkten erreichte das aufgestiegene TSV-Team II in der Besetzung Raimund Seel, Jürgen Schardt, Peter Born, Horst Decker und Klaus Müller sowie "Seelenmasseur" Jupp Müller die Vizemeisterschaft (hinter TTG Augst I mit 36:4 Punkten) in der Kreisliga. Dieser Erfolg basiert auf gutem Trai- ningseifer, Teamgeist sowie Mannschaftsmanagements.

Sehr wahrscheinlich wird die 2. Mannschaft in den Genuß kommen, zum zweitenmal hintereinander aufzusteigen und in der Saison 1972/73 in der Bezirksklasse mitmischen.

TSV Eigendorf

Abt. Tischtennis

Die letzten Punktspiele brachten folgende Ergebnisse:

TTG Herdorf-Dermbach - Eigendorf Damen 5:5.

Beide Mannschaften trennten sich mit dem gleichen Re­sultat wie in der Vorrunde. Beste Spielerin bei Eigen- dorf war wieder E. Wolf mit 2 Einzelsiegen. L. Westphal und I. Gerz gewannen je einmal, während das Doppel Wolf/Gerz das Unentschieden sicherte.

Bundeswehr u. Bezirksverkehrswacht

im gemeinsamen Kampf gegen das Chaos des Straßenver­kehrs.

Die Bezirksverkehrswacht Montabaur veranstaltet in Zu­sammenarbeit mit der Bundeswehr am 3. Mai 1972,

14.oo Uhr in der Westerwaldkaserne Montabaur eine Lehr­schau von Großfahrzeugen.

Verkehrsjuristen, Offiziere und Polizeioberbeamte sollen durch praktische Übungen mit der Handhabung dieser Fahrzeuge bekannt und vertraut gemacht werden.

Rechtsanwalt Rainer Hessel von der Bundesverkehrswacht Bonn wird in einer Diskussionsansprache den Sektor "Bundes­wehr" im heutigen Straßenverkehr erörtern. Dank der Initiative von Herrn Oberstleutnant Kachner, Komman­dant des Rak. Art. Batl. 35o Montabaur, wird es möglich sein, auch gepanzerte Fahrzeuge vorzuführen.

Sämtliche Verkehrsfachleute des Bezirks erhalten auf Wunsch die Möglichkeit, die Fahreigenschaften dieser Fahrzeuge selbst zu erproben.

Nur von der Praxis her ist der Kern des Übels zu erfas­sen. Daher muß diesen Gemeinschaftsveranstaltungen der Verkehrswacht eine umfassende Bedeutung zugemessen werden, erklärt Vorstandsmitglied Kurt Feilen bei der Befragung über Ziel und Zweck dieses Vorhabens.

Dem Tod auf der Straße kann nur durch einheitliches Zusammenwirken aller Fachkräfte Einhalt geboten werden.

Kritisches Abendgespräch

Das 5. Kritische Abendgespräch findet mit allen Interes­senten aus dem Unter- und Oberwesterwald

am 11. Mai 1972 um 16.oo Uhr in Alsbach im Ev. Gemeindehaus statt. ( 4 km von Höhr-Grenzhausen).

SV Seenplatte II - Eigendorf III 7:2

Die Dritte wehrte sich gegen den starken Gegner tapfer, konnte aber die klare Niederlage nicht verhindern. Ledig­lich Höber sorgte mit 2 Einzelsiegen für die Gegen­punkte.

Elgendorf IV - SV Hundsangen I 3:7

Zum Abschluß bot die Vierte eine enttäuschende Partie [und verlor gegen einen Gegner, den sie in der Vor­runde noch hoch geschlagen hatte.

|Das Spiel der 1. Mannschaft mußte ausfallen, da der IGegner aus Bergnassau-Scheuern kurzfristig absagte.

|Am 6. Mai beginnen die Kreispokalspiele, die mit 3er- IMannschaften im KO-System ausgetragen werden. Der ITSV beteiligt sich mit allen 4 Seniorenmannschaften.

JEine Auslosung ist noch nicht erfolgt; es ist jedoch be­gannt, daß an den ersten beiden Spieltagen nur Kreis- Iklassenmannschaften untereinander spielen und die (Mannschaften der höheren Klassen erst in der 3. Runde leingreifen.

Kriminalpolizei rät:

VORBEUGEN

3oo.ooo Einbrüche im Jahr ! - Sie brauchen trotzdem nicht im Safe zu wohnen, um sicherer zu leben!

Fragen Sie Ihre

Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle !

Thema:

Das ungeduldige Warten auf Veränderung und die notwendige Revolution - DOM HELDER CAMARA, Die Leidenschaft des Friedensstifters

Film - Diskussion - Kommunikation.

Jugendliche aus dem Westerwald werden dieses 5. Kriti­sche Abendgespräch -Himmelfahrtstreffen - gestalten.

Kolpingwerk

Größere Initiativen in der Bildungsarbeit Diözesanversammlung des Kolpingwerkes in Frankfurt.

Seine jährliche Beschlußkonferenz führte der Diözesan- verband Limburg des Kolpingwerkes in Frankfurt durch.

125 Delegierte aus den örtlichen Kolpingfamilien und Bezirken nahmen daran teil. Großen Anklang fand auch das Rahmenprogramm, das am Freitagabend begann. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer beteiligten sich an dem Theaterbesuch und der Besichtigung des Theaters am darauffolgenden Vormittag.

Die Diözesanversammlung begann mit der Verabschiedung des neuen Diözesanstatuts. Interessante Zahlen wurden im Jahresbericht vorgelegt. Danach hat der Diözesanverband derzeit in 79 Kolpingfamilien ca. 4. 8oo Mitglieder, davon 4oo Mädchen und Frauen. In den letzten Monaten konnte die Mitgliederzahl um etwa loo erhöht werden.

Nur 15, 8 % der Mitglieder sind 1945 und früher aufgenom­men worden; 51,4 % wurden in den Jahren 196o und spä­ter neu in die Kolpingfamilie aufgenommen. Bei Tagun­gen des Diözesan- bzw. des Landesverbandes waren aus der Diözese Limburg 729 Teilnehmer anwesend.

Am Samstagabend wurde eine breite Information über den derzeitigen Stand der politischen Situation der Er­wachsenenbildung gegeben. Leider mußte dazu festge­stellt werden, daß nur sehr geringe Fortschritte für ein Erwachsenenbildungsgesetz in Hessen gemacht werden konnten. Forts, folgt !