Ausgabe 
21.4.1972
Seite
1586
 
Einzelbild herunterladen

- 6 -

sagte die Staatssekretäiin eingangs.

Als Beispiele für notwendig erkannter und beherzt ange­packter Reformen seien die Verwaltungs- und die Schulreform in diesem Lande zu nennen. In wenigen Tagen sei es soweit, daß die. Neubildung von Verbands - gemeinden überall abgeschlossen sei und somit auch in Montabaur eine Verwaltung entstehen könne, die der wachsenden öffentlichen Aufgaben gerecht werde. Die vor l5o Jahren geschaffener Verwaltungsstrukturen reichten nicht mehr aus, die vielfältigen Probleme zu bewältigen. Das habe die CDU in Rheinland-Pfalz * als eines der ersten Bundesländer erkannt und die notwendigen Reform­maßnahmen durchgeführt. Die Bildung der Verbandsge­meinde sei der Schlußstein der großen Territorialreform, die mit der Neuordnung der Regierungsbezirke und Land­kreise ihren Anfang genommen habe. Es war eigentlich selbstverständlich, daß Staatssekretärin Dr. Laurien, die maßgeblichen Anteile an der Schulentwicklung in Rhein­land-Pfalz hat, vor allen auch in der Diskussion die Re­form auf dem Schulsektor skizzierte. Gerade auf diesem Gebiet kursierten die tollsten Pläne und Vorstellungen. Wenn man aber ihre "Erfinder" nach Wegen zur prak­tische Durchführung, vor allem der Finanzierung frage, so erhalt- man keine Antwort. Man könne keine Schul­typen vorschlagen, die alle Züge eines praktisch und pädag isch utopischen trage, denn das gefährde den Wille der Reformen in der Gegenwart. "Wir können nicht warten mit der Reform, bis im Jahre 2 ooo eine neue Schulform eingeführt ist. Die Kinder des Jahres 1973 brauchen und verdienen eine reformierte Schule, betonte die Staatssekretärin eindringlich.

Gemeindeverbandsvorsitzender, Josef Becker dankte tFrau Dr. Laurien herzlich für ihre Ausführungen. - 'er

AUS VEREINEN UND VERBÄNDEN

Der TuS Montabaur berichtet:

Fußball

Niedererbach/Dreikirchen I - Montabaur I 1:3 (o:2)

Taktische Gründe veranlaßten die Gastgeber das für die "Städter" wichtige Spiel auf dem alten Sportplatz austragen zu lassen, was jedoch nicht zum erhofften Er­folg führte.

Montabaur siegte trotz Ersatzgestellung für G.Schmidt durch Tore von B. Rüter - 2o.Min., H. Lettermann 3o. Min., und J.Klemmer 85. Min. bei einem Gegen­treffer der Gastgeber in der 5o. Min. verdient und stellte damit seine derzeitige Kampfkraft unter Beweis, wurden doch von den letzten 4 Spielen 2 gewonnen und 2 unentschieden gestaltet.

Diese Kampfkraft wird im Kampf gegen den Abstieg auch in den letzten 3 Heimspielen (Saynbachtal, Neuwied, Asbach) und 1 Auswärtsspiel (Raubach) weiterhin, wie die nachstehende Tabelle zeigt, erforderlich sein.

Linz 22 Spiele

Saynbachtal 23 Spiele Raubach 22 Spiele

Thalhausen 21 Spiele Asbach 22 Spiele

Wied/Niederbieb. 23 Spiele Feldkirchen 21 Spiele Glas/Chemie II 22 Spiele Güllesheim 23 Spiele Maischeid 21 Spiele

Neuwied 22 Spiele

Hundsangen 22 Spiele Montabaur 22 Spiele

Niedererbach/Dreik.

2o Spiele

Glas/Chemie III - N

33:11 Punkte 3o:16 Punkte 29:15 Punkte 27:15 Punkte 26:18 Punkte 22:24 Punkte 21:21 Punkte 21:23 Punkte 2o:26 Punkte 19:23 Punkte 19:25 Punkte 19:25 Punkte 19:25 Punkte

1:39 Punkte

ontabaur II 4:o (2:o)

Montabaur mußte B.Piwowarsky - Verletzung am Vor mittag beim Volkslauf in Höhr/Grenzhausen - und G. Paul ersetzen und hatte gegen die Gastgeber :

keine Chance.

Das Endergebnis stand bereits nach einer Stunde Spiel­zeit fest, als D. Becker, der. auch am Volkslauf teilgenommen hatte, wegen Überanstrengung gegen den am Vorsonntag verletzten W. Foerster ausgetauscht wurde. Als B. Kunoth sich in der 7o. Min. selbst ver­letzte und ausschied, hatte man mit lo Spielern keine Möglichkeit, wenigstens einen Ehrentreffer zu erzielen.

Verscheid A - Jgd. - Montabaur A - Jgd. 3:o (l:o) Po­kalspiel

Vorschau für den 23.4.72:

Montabaur A - Jgd. - Hachenburg/Gehlert A -Jgd.

10.30 Uhr.

Montabaur II - Eschelbach I 12.15 Uhr

Montabaur I - Saynbachtal I 15. oo Uhr

Der TuS bittet um zahlreichen Besuch.

Leichtathletik

Auf zum Volkslauf, Volksgehen und Volkswandern nach Montabaur !

Startbeginn: Samstag, den 22.4.1972,

15.30 Uhr = Volkslauf und Volkswandern

Sonntag, den 23.4.72, lo.oo Uhr Volksgehen und Volkswandern.

Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Start­kartenausgabe samstags ab 14. oo Uhr, sonntags ab 9 Uhr Ein Sportfest füralle-jeder kann mitmachen!

AF

TuS Montabaur

Die Jahreshauptversammlung des Vereins zum Geschäfts­jahr 1971/72 findet am Sonnabend, dem 6 . Mai 1972, I 6.00 Uhr im Kolpinghaus statt. Alle Vereinsmitglieder werden zu dieser Versammlung herzlich eingeladen.

Die Tagesordnung enthält folgende Punkte:

1) Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden

2) Totenehrung

3) Berichte des Vorstandes einschl. Kassenbericht und Prüfungsbericht der Kassenprüfer.

4) Entlastung des Vorstandes

5) Mitglieder-Ehrungen

6 ) Beschlußfassung über die neue Vereinssatzung

7) Neuwahl des Vorstandes

8 ) Beschlußfassung über vorliegende Anträge gern.

§ 8 Abs. 8 der Satzung

9) Festsetzung der Mitgliederbeiträge und der Sonder- beitrage

10) Verschiedenes.

Die Tagesordnung enthält einige wichtige Punkte, über die die Mitglieder Beschluß fassen sollen und die für die künftige Entwicklung im Verein von großer Wichtigkeit s.ein können. Deshalb die herzliche und zugleich dringen' de Bitte an alle Mitglieder, ihr Interesse am Vereins­geschehen durch den Besuch der Jahreshauptversammlung zu bekunden.

FOERSTER SCHLOSSER

1. Vorsitzender 1. Geschäftsführer.

Ni

m<

mi

dit

bii

An

ge

bei

Es

Ve

(c

um

Der

am

ern<

Star

Es ] Atti

bei

Ege:

Die:

shov

Am

Prüf

klar

Aus CDU-Frühschoppengespräche

Mit Schaffung der Verbandsgemeinde werden in Zukunft die verantwortlichen Politiker stärker als bisher vor der Frage stehen, ob zentrale Einrichtungen der Sitzgemein® oder Einrichtungen der Umlandgemeinden vorrangig g e ' fördert werden sollen. f

Die:

artij

Bis

Zu diesem Problem äußerte sich in mehreren CDU-Frilh Schoppengesprächen und Abendveranstaltungen der stellt tretende Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Wolfg an i Müller

Nach seiner Meinung ist es eine der wichtigsten Aufg a der Verbandsgemeindevertretung und Verbandsgemeinde Verwaltung, diese an sich gegenläufigen Aufgabenbere lC sinnvoll in Einklang zu bringen.