Ausgabe 
5.2.1972
Seite
1466
 
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RUND UM MONTABAUR erscheint freitags jeder Woche,

Herausgeber: DRUCK UND VERLAG: Linus Wittich,

5411 Weiters bürg, Hauptstraße 9, Tel.: o2622-4o55/56. Postanschrift: 5413 Bendorf, Postfach l5o.

Verantwortlich für den Inhalt:

GERHARD WOLF, 5411 Alsbach, Hauptstr. 38 REDAKTIONSSCHLUSS: dienstags 17. oo Uhr, Anzeigen-Annahmeschluß: dienstags 8.oo Uhr beim Verlag.

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

Allgemeine Brandverhütungs­und Feuerstättenschau

Gemäß Landespolizeiverordnung vom 29. 5.1951, beginnt in den nächsten Tagen die "Allgemeine Brandverhütungs­und Feuerstättenschau" in verschiedenen Straßen der Stadt Montabaur.

Sie erstreckt sich im Jahr 1972 auf:

Kirchstraße, Steinweg, Albertstraße, Dillstraße, Water­loostraße, Freiherr-vom-Stein-Straße, Wallstraße,

Ph. -Gehling-Straße, Herzog-Adolf-Straße, Rheinstraße, Tiergartenstraße, Peterstorstraße, Kaiserstraße, Gerichts- straße, Klosterstraße, Hospital-Straße, Biergasse, Kol- pingstraße, Obere- und Untere Plötzgasse, Karl-Siebert- Straße, Jak. -Hannappel-Straße, Kantstraße, Kurfürst-Diet- rich-Straße, Von-Bodelswingh-Straße und Hohe Straße.

Dabei ist dem Bez. -Schornsteinfegermeister der Zutritt zu allen Räumen zu gestatten und möglich zu machen. Schlüssel von verschlossenen Räumen sind bereitzuhalten.

Baupolizeiliche Genehmigungen über neuerstellte Heizungs- und Feuerungsanlagen, sowie über Heizöl­lagerräume sind auf Verlangen vorzulegen.

Es ist zweckmäßig, daß der Hauseigentümer oder eine von ihm bestimmte Person an der Brandverhütungsschau teilnimmt, um eventuell Vorgefundene Mängel an Ort und Stelle zu besprechen.

Montabaur, den 1. Februar 1972

gez. Mangels (Bürgermeister)

BEREITSCHAFTSDI ENSTE

Ärzte Sonntagsdienst

Sonntag, den 6.2.1972

Dr. Hans HEUSTER, Montabaur, Koblenzer Str. Io, Telefon: 3 14 1

Zahnärztlicher Sonntagsdienst

Sonntag, den 6.2.1972

Dr. PÖLLER, Dernbach, Rheinstr. 5,

Telefon: 3 8 9 3

ZA. DECKER, Herschbach, Schloßstraße,

Telefon: 5 4 6

Apothekendienst

von Samstag, dem 5.2. , 13. oo Uhr, bis Samstag, den 12.2.1972, 13.00 Uhr:

MARIEN-Apotheke, Montabaur, Kirchstraße 19, Telefon: 4 2 9 o

Krankentransporte

Samstag/Sonntag, den 5. /6. 2.1972

Transportstelle Montabaur Tel. : o26o2 - 3 7 7 7

Transportstelle Herschbach Tel. : o2626 - 5 1 6 6

SCHULNACHRICHTEN_ k

Joseph-Kehrein-Schule Montabaur

25 Jahre Pädagoge

Montabaur. Auf eine 25-jährige Lehrertätigkeit konnte in diesen Tagen Konrektor Heinz Hahn, Montabaur, zurück­blicken. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde in Anwesen-' heit des gesamten Kollegiums der Grund- und Hauptschule überreichte Frau Schulrätin Eiffler die Dankurkunde des Ministerpräsidenten.

Konrektor Hahn, Jahrgang 1927, unterrichtet schon seit 1949 an der Joseph-Kehrein-Schule und hat nach fast 23-jähriger Tätigkeit viele ehemalige Schüler in der Stadt. So sprach Schulrätin Eiffler in ihrer kurzen Ansprache nicht nur den Dank der Schulbehörde aus, sondern sicher­lich auch den weiter Kreise der Stadtbevölkerung.

Kreis und Land sichern Gymnasialzug

Landrat Dr. Heinen vor der Verbandsgemeindevertretung.

Der rechtzeitige Baubeginn des gymnasialen Aufbauzuges in Höhr-Grenznausen ist gesichert. Landrat Dr. Heinen trug der Verbandsgemeinaevertretung Höhr-Grenzhausen das Ergebnis seiner Besprechungen mit dem Kultusministe­rium in Mainz vor. Danach kann voraussichtlich noch im Jahre 1972 mit dem Bau der 6 Gymnasialklassen und der 6 Erweiterungsklassen der Realschule begonnen werden.

Mit Rücksicht auf die Zusage von Kultusminister Dr. Vogel, daß die die Realschule im Jahre 1974 verlassenden Schüler in Höhr-Grenzhausen eine gymnasiale Oberstufe besuchen können, ist das Kultusministerium bereit, gemeinsam mit dem Landkreis die baulichen Voraussetzungen rechtzeitig zu schaffen. Mit Genugtuung und zur Freude der Verbands­gemeindevertretung konnte Landrat Dr. Heinen feststellen, daß das Kultusministerium Wort gehalten habe. Zwar be­stünden noch Schwierigkeiten mit dem Finanzministerium, da eine Zusage dieses Ressorts seinerzeit nicht gegeben worden sei. Um aber sein Versprechen einzulösen, sei das Kultusministerium nunmehr bereit, besondere Zuschüsse für den Bau des Aufbauzuges zu bewilligen, für den der Kreis zunächst als Bauträger auftritt.

Landrat Dr. Heinen war erfreut darüber, daß bei dieser Gelegenheit gleichzeitig die erforderliche Erweiterung der Realschule um 6 Klassen vorgenommen werden kann und das Kultusministerium die Zuschußfähigkeit dieser Maß­nahme gleichzeitig mit dem Bau der Gymnasialklassen anerkannt hat.

Der Stadt sei zu danken, daß sie schon vor mehr als 1 Jahr dafür gesorgt habe, daß die planerischen Voraussetzungen für den rechtzeitigen Baubeginn gegeben seien. Es gehe jetzt darum, in Gemeinsamkeit zwischen Kreis und Ver­bandsgemeinde das Projekt Realschulerweiterung und Auf­bauzug zusammen mit dem Hauptschulbau durchzuziehen. Schon seine nächsten Gespräche, so erklärte der Landrat, beim Kultusministerium würden der Sicherung der Finan­zierung und eines frühen Baubeginns des Hauptschulvorha­bens dienen.

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Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß dieses Projekt ein Bei- spiel der von ihm immer angestrebten Kooperation zwischen Kreis und Verbandsgemeinde werde. Zu den Schülerzahlen, so fügte der Landrat hinzu, sei festzustellen, daß auch das l i Kultusministerium über das starke Interesse an dem Besuch weiterführender Schulen im Unterwesterwaldkreis er- staunt sei, daß dadurch aber ein besonderer Bedarf für Sr|

solche Schulen auch anerkannt werde, 5jj

Was den Kreisanteil an der Finanzierung sowohl des Gym- « nasialzuges und der Realschule, sowie auch der Haupt- schule angehe, so habe er, erklärte der Landrat, die ent- S sprechenden Beträge in den Verwaltungsentwurf des Haus- halts 1972 aufgenommen. I