Ausgabe 
5.1.1972
Seite
1417
 
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Montabaur - 7 -

83 Streichquartette - einem von ihnen wurde später die Melodie des Deutschlandliedes entnommen - und andere Kammermusik sowie die Oratorien "Die Schöpfung" und "Die Jahreszeiten".

Die letztgenannten Oratorien schrieb Haydn 7o-jährig in England, nachdem er die Oratorien Handels kennengelernt hatte.

In dem Buche von Herzfeld "Du und die Musik" sind Werk und Komponist kurz so charakterisiert: "Besonders in der "Schöpfung" lebte sich Haydns naives Musikantentum aus. Mit spürbarer Lust schildert er, wie sich die Schlange am Boden ringelt, wie der Hirsch brüllt, die Pferde wiehern .. All dieses war von der Freude am weltlichen Spiel ein­gegeben. Wenn er bei den Worten "Und es ward Licht" nur einen brausenden C-Dur-Akkord erklingen ließ, so lebt dahinter der Jubel seiner Geborgenheit und der Dank für das Glück des Daseins. "

Die "Schöpfung" wird am 14. Januar nachmittags 15. oo Uhr in der Pfarrkirche in Diez aufgeführt und abends um 2o. oo Uhr in Steinefrenz in der Pfarrkirche.

Der gemeinsame Klangkörper nimmt im Chor der Kirche Aufstellung. Es sei daher der Hinweis gestattet, daß bei einem Konzert die besten Plätze in der Nähe des Klang­körpers sind. Man nehme daher so weit vorne Platz wie es eben möglich ist.

Da viel motorisierter Verkehr von allen Zufahrtstraßen erwartet wird, hat die Freiw. Feuerwehr Steinefrenz die Einweisungen übernommen. Es ist zu beachten, daß jeweils nur auf einer Straßenseite geparkt werden soll.

Die Aufführung Haydns "Schöpfung" erfolgt anläßlich des 25-jährigen Bestehens des Kirchenchores. Wegen der außerordentlichen finanziellen Kosten, die die Aufführung eines solch grandiosen Werkes erfordert, wäre den Sänge­rinnen und Sängern von Diez und Steinefrenz/Weroth ein volles Gotteshaus zu wünschen. Eintrittskarten sind bei allen Mitgliedern der Chöre zu bekommen. Hat der Himmel ein Einsehen, so wäre auch das Verkehrsproblem mitten im Winter zu lösen.

Die Aufführung des deutschsprachigen Oratoriums wird für jeden Teilnehmer ein lebenslanges unvergeßliches Erlebnis sein und bleiben.

Müllbeseitigungsverband

bittet um rechtzeitige Besorgung der Müllgefäße

In diesen Tagen lieferten Beauftragte des Müllbeseitigungs­verbandes Westerwald, der am 1.1.1973 seine Arbeit aufgenommen hat, in den einzelnen Gemeinden und Städten des Unter- und Oberwesterwaldes 5o Liter Müllgefäße aus. Dabei wird davon ausgegangen, daß jede Wohngemein­schaft von mindestens zwei Personen, in bestimmten Fäl­len auch Einzelpersonen, ein 5o Litergefäß Vorhalten müssen. Daneben sind die am 1.1.1973 vorhandenen 35 Litergefäße für eine Übergangszeit zulässig.

Da einzelne Gemeinden ihren Bedarf an Mülltonnen noch nicht angemeldet haben, wird den Haushalten und Bür­gern im Falle des Nichtbesitzes eines 35 1 oder 5o 1 Müllgefäßes empfohlen, sich bei ihrem Bürgermeister nach der Möglichkeit des Erwerbs eines Müllgefäßes zu er­kundigen oder es gegebenenfalls direkt beim Müllbeseiti­gungsverband, Montabaur, Kreishaus, zum Selbstkosten­preis von 24. -- DM zu erwerben.

Der Verband weist im Interesse der Müllentsorgung der Bevölkerung darauf hin, daß aus technischen Gründen nur die zugelassenen 5o 1 und 35 1 Gefäße abgefahren werden können.

Diamantene Hochzeit in Nordhofen

Die Eheleute Albert Hofmann und Rosa geb. Scheyer, wohnhaft in Nordhofen, Hauptstraße 34, feiern am 4. Ja­nuar 1973, das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit.

Der Ehemann ist am 4.4.1887, die Ehefrau am 26. 3.1889 geboren. Sie besitzen beide die deutsche Staatsangehörig­

keit und haben von jeher ihren ständigen Wohnsitz in Rhein­land-Pfalz. Aus ihrer Ehe sind 2 Kinder (ein Sohn und eine Tochter) hervorgegangen, die beide mit ihren Eltern in Nord­hofen leben.

Der Jubilar ist von Beruf Grubenmeister und war bis zur Vollendung seines 65. Lebensjahres ftn Tonbergbau tätig.

Die Eheleute Hofmann fuhren heute im wohlverdienten Ruhestand mit ihrer Tochter einen gemeinsamen Haushalt, der einen Teil ihres Lebensabends ausfüllt.

Der erste Kreisdeputierte Ludwig Steinebach wird in Ver­tretung von dem in Urlaub befindlichen Landrat Dr. Heinen den Eheleuten Hofmann als Präsent des Herrn Ministerpräsi­denten Dr. Helmut Kohl lo Flaschen Wein überreichen. Gleichzeitig wird er die Glückwünsche des Regierungs­präsidenten Dr. Leibmann in Koblenz übermitteln und na­mens des Unterwesterwaldkreises ein Geschenk zum 6o-jäh­rigen Ehejubiläum mit einem persönlichen Anschreiben von Landrat Dr. Heinen überreichen.

Neue Prüftage des TÜV Koblenz

an der Prüfstelle in Montabaur

Wie uns das Landratsamt in Montabaur mitteilt, ist der Technische Überwachungsverein Rheinland e. V. in Kob­lenz gehalten, aus organisatorischen Gründen seine Prüf­tage an der Prüfstelle in Montabaur, Eichwiese, ab dem 2. Januar 1973 neu festzulegen.

Statt der bisherigen Prüftage Mittwoch, Donnerstag und Freitag werden ab dem 2. Januar 1973 die Prüftage in Montabaur wöchentlich auf dienstags, mittwochs und donnerstags verlegt.

Der bislang freitags stattfindende Sondertermin zur Abnahme von Fahrzeugen gemäß §§ 19 und 21 der StVZO wird auf den Mittwocn abgeändert, beginnend am Mittwoch, dem 3. Januar 1973.

Zur Vermeidung unnützer Anfahrten bittet das Landratsamt insbesondere die Fahrzeughalter und die Kfz. -Werkstätten um Beachtung dieser Termine.

ELGENDORF Kath. Pfarrei Eigendorf

GOTTESDIENSTORDNUNG:

Fest der Taufe des Herrn - 7. - 14.1.1973)

Samstag - Erscheinung des Herrn 9. oo Uhr Amt für Josef Hasdenteufel (B.)

Sonntag:

7. 3o Uhr Frühmesse als Amt für Ehel. Peter Heibel I (B.) 9. 3o Uhr Amt für Frieda Kauz, best. v. d. Nachbarschaft Kollekte f. d. Afrikanischen Missionen

Montag:

7.45 Uhr Hl. Messe zur immerw. Hilfe (B.) Pfarrgemeinderatssitzung

Dienstag;

7.45 Unr Hl. Messe für Ehel. Adam Höher (B.)

Mittwoch:

19. oo Uhr Rosenkranz i. d. Anliegen der Kirche 19. 3o Uhr Abendmesse: Gestift. Jahresmesse f. d. Verst. d. Farn. Kurt Nöller

Donnerstag:

7.45 Uhr Hl. Messe für Frau Margarete Roos (B.)

(K. M.)

Freitag:

7.45 Uhr Hl. Messe für Alois Haas (B.)

Samstag:

9. oo Uhr Dankamt für Ehel. Hehl (B.)