Montabaur - 6 -
Sogar Sächsisch und Oberschlesich erklang dabei und wurde ökumenisch gleich bejubelt. Weihnachtslieder und das frisch geschmetterte Westerwaldlied streckten in etwa den Rahmen des Inhalts und der Stimmung ab, die ganz wesentlich von dem erlesenen Wein gehoben wurde.
Hier hat die Volks bank Montabaur und Wallmerod einen Akzent gesetzt, wie man es machen muß, um sich bei alten und neuen Kunden beliebt zu machen.
- W.M. -
Landesbühne Rhld.-Pfalz Neuwied
3. Tag, 19.4.: Besichtigung von Florenz, Mittagessen,
nachmittags Weiterfahrt nach Rom; dort Übernachtung und Mahlzeiten im 4-Sterne-Hotel Michel- Angelo in unmittelbarer Nähe des Vaticans.
4. Tag, 2o. 4. : Ganztägige Stadtrundfahrt
5. Tag, 21.4. : Vormittags Besichtigung der Vatican-Museen,
nachmittags frei zur persönl. Gestaltung
6. Tag, 22.4. : Vormittags Teilnahme an der Papstmesse auf dem Petersplatz (Ostersonntag!), nachmittags Besuch der Domitilla-Katakomben.
Intendant Conrad Dahlke !
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Die Landesbühne bringt am Donnerstag, dem 11. Januar 1973, im Festsaal der J os e ph - K ehr e i nj- Schule, Montabaur, Beginn 2o.oo Uhr
"DER FLOH IM OHR"
Schwank in drei Akten von Georges Feydeau
Georges Feydeau, nach Moli^re einer der größten französischen Komödiendichter wurde am 8. Dezember 1862 in Paris geboren. Er starb unerwartet am 5. Juni 1921.
Das Stück basiert auf der uralten Verwechslungstechnik der Posse; es wird immer einer für einen anderen gehalten als der, der er ist. Der Doppelgänger des Versicherungsdirektors etwa, seines Zeichens Faktotum im Hotel "Zum galanten Kater", nur ein Beispiel. Die permanente Personenverwechslung; das Doppelgängertum; die Schwerenöter-Eitelkeit und ihr negatives Pendant, die Eifersuchtsraserei ! ! !
Auch die Damen haben einen Floh im Ohr. Sie sind charmant, unbeständig und ein wenig närrisch. Sie sind als Geliebte despotisch und als Ehefrauen wenig empfehlenswert.
Das Vergnügen an der Kunstfertigkeit, mit der Feydeau die Weichen seiner aberwitzigen Handlung stellt, ist ebenso groß wie jenes über die Zusammenstöße, die unfehlbar dabei herauskommen und - eine dramaturgische Rarität ersten Ranges - im dritten Akt ein Katastrophen- Furioso herbei führen.
Zu seinen wichtigsten Werken gehören:
"Die Dame vom Maxim”, "Einer muß der Dumme sein",
"Die Katze im Sack".
Mitwirkende:
Inszenierung: Conrad Dahlke
Bühnenbild: Hasso Klein
Viktor Emanuel Chandebise) Michael Osilvie
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Camille Chandebise, sein
Neffe Gudo Hoegel
Roman Tournel Ralph Cordan
Dr. Finache Michael Sarrach
Carlos Homenides de Histangua Jürgen Johanns Augustin Ferraillon Karl Wittmann
Etienne, Kammerdiener Hermann Hummel
Rugby Hellmuth Haupt
Baptistin Rolf Hartmann
Raymonde Chandebise Imogen-Maria Coupke
Lucienne Homenides de Histangua Heidi M. Glössner Olympe Ferraillon Linde Strube
Antoinette, Etiennes Frau Sonja Bückle
Eugenie, Zimmermädchen Beatrice Kessler
Kartenvorverkauf: Städt. Verkehrsamt, Rathaus,
Zimmer 17.
Ostern in Rom !
Zu Ostern 1973 wird wieder eine Studienfahrt durchgeführt, und zwar diesmal nach Rom, in der Zeit vom 17. - 26. April 1973.
PROGRAMM:
1. Tag, 17.4. : Abfahrt 6 Uhr in Montabaur, über Basel-
daselbst Mittagessen und den St. Gotthardt nach Lugano, Übernachtung im Hotel Meister in Lugano-Paradiso
2. Tag, 18.4. : Weiterfahrt nach Italien, Mittagessen bei
Piacenza, Übernachtung in Prato bei Florenz.
7. Tag, 23.4. : Fahrt nach Neapel und Pompeji, Besuch der
antiken Ausgrabungen, abends wieder in Rom.
In Rom stehen die Abende zur freien Verfügung. Selbstredend ist die Teilnahme an den Veranstaltungen in Rom jedem freigestellt!
8. Tag, 24.4.: Fahrt durch den Apennin an die Adria,
Mittagessen in Pesaro, abends in Venedig
9. Tag, 25.4. : Fahrt durch die Dolomiten nach Bozen im
Eisacktal/Südtirol, dort Mittagessen im Hotel Greif, Weiterfahrt über die Brennerhochstraße (Europa- Brücke) nach Innsbruck, dort Übernachtung im "Roten Adler"
10. Tag, 26.4. : Heimreise über Seefeld-Mittenwald nach
Montabaur.
Gesamtpreis: DM81o.--
Leistungen: Fa hrt im modernen Reisebus mit Liegesitzen;
Vollpension vom Abend des 1. Tages bis zum Frühstück des lo. Tages; Übernachtung in erstklassigen Hotels mit Dusche und WC (Einzelzimmer pro Nacht 5.-- DM Zuschlag), sonst nur Doppelzimmer!
Führung in Rom, Eintritt in alle staatl. Institute, Museen etc. , Kosten für Durchfahrt durch den St. Gotthard, für Reiseausfallkostenversicherung und Gepäckversicherung.
1. Vorbesprechung bereits am Dienstag, dem 9. Januar 1973 im Hotel SCHLEMMER (Höhn) um 2o.oo Uhr.
Anmeldungen bald erbeten beim Leiter der Studienfahrt, Oberstudienrat Dr. Jos. Wenzel, Montabaur, Fürstenweg 27 (Tel. 4521) oder beim Reisedienst SELKER, Montabaur (Tel. 3548).
Mit der Anmeldung ist eine Anzahlung von DM loo. -- auf das Konto Nr. 5o5297 (Dr. Wenzel) bei der Kreissparkasse Montabaur zu leisten.
"Die Schöpfung"
von Josef Haydn.
Unter Mitwirkung des Stabsmusikkorps der Bundeswehr, Siegburg, führen die Kirchenchöre von Diez und Steinefrenz/ Weroth am 14. Januar, abends 2o. oo Uhr, in der geräumigen Pfarrkirche in Steinefrenz das Oratorium "Die Schöpfung” von Josef Haydn auf.
Die beiden genannten Chöre sind schon hinlänglich bekannt, indem sie schon mehrmals bei größeren kirchenmusikalischen Veranstaltungen gemeinsam in Erscheinung getreten sind.
Das Stabsmusikkorps der Bundeswehr aus Siegburg dürfte im Raume Lahn-Westerwald nur von Funk und Fernsehen her bekannt sein, indem es bei besonderen Ereignisse in der Bundeshauptstadt Bonn den musikalischen Rahmen gab. Ohne Übertreibung kann man sagen, ein solches Orchester in unserer Gegend noch nicht gesehen oder gehört zu haben.
Über den Meister-Komponisten ist in einem Lexikon folgendes zu lesen:
"Josef Haydn wurde 1732 als das zweite Kind einer armen Handwerkerfamilie geboren. Er war Sängerknabe am Stephansdom in Wien, dann Tanzgeiger und später jahrzehntelang Kapellmeister in Ungarn. Berühmt und geehrt starb er 18o9 in Wien.
Er gab der Sinfonie und Sonate ihre noch heute gültige Form. Von ihm stammen 118 Sinfonien,

