Ausgabe 
24.12.1971
Seite
1403
 
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-JO-

§ 3 - Einmaliger Anschlußbeitrag

Grundstück mit 1 Wohnung 300, --

für jede weitere Wohnung 100,

bei gewerblicher Nutzung von Räumen 15o, --

§4 - Laufende Benutzungsgebühr

je cbm Wasser 25 °]o d. Wassergeldes

Grundgebühr je angeschlossenes Grundstück jährlich lo, --

Einsichtnahme kann während der allgemeinen Sprechstunden im Bürgermeisteramt vorgenommen werden.

Statistik- Einwohne rmeldewesen

In diesen Tagen wird in jede Familie ein Vordruck ausge­tragen, der der Erfassung der Einwohner und der damit ver­bundenen Daten dient. Diese Daten sollen für die EDV- Anlage (Computer) dienen, um künftig mühseelische manu­elle Listenerstellungen zu ersparen, sie dienen auch der maschinellen Ausschreibung der Lohnsteuerkarten (um nur 1 Beispiel herauszugreifen). Ich bitte daher, dieses Blatt sofort auszufüllen und ins Bürgermeisteramt zu bringen. Dort kann ggf. das eine oder andere noch ergänzt werden.

Ich wäre dankbar, wenn dies ohne Schwierigkeiten durchge­führt werden könnte.

TSV Eigendorf

Abteilung Tischtennis

Zum Ausklang der Vorrunde gab es noch einige positive Er­gebnisse für den TSV. Leider aber wieder nicht für die erste Mannschaft, die trotz guter Leistungen beim Tabellenvier­ten Bergnassau-Braubacn II mit 6 : 9 unterlag. Entscheidend waren wieder einmal die schwachen IDoppel, die nicht einen Punkt gewannen. Stark spielten in den Einzelnen Görg und Schmidt, die ohne Niederlage blieben, während Meuer und Gerz je einen Punkt holten. Damit bleibt die Mannschaft auf dem vorletzten Platz und muß nun in der Rückrunde alles daran setzen, dem drohenden Abstieg doch noch zu entgehen.

Die Damenmannschaft kam in ihren letzten beiden Spielen zu zwei doppelten Punktgewi nnen und weist jetzt ein Punkte - konto von 9 : 13 auf. Damit dürfte sie gut im Mittelfeld plaziert sein.

Gegen die zweite Mannschaft des TTC Wirges gab es einen 6 : 2 Sieg, die Gegnerinnen aus Herkersdorf wurden sogar mit 6 : 0 geschlagen. Beste Punktesammlerin war Lydia Westphal mit 4 Einzelslegen und 2 mit ihrer Schwester Cnarlotte ge­wonnenen Doppeln, E. Wolf und I. Gerz gewannen je 3 Ein­zel.

Auch die Jugend bot in ihrem letzten Spiel eine erfreuliche Leistung und schlug den TuF Flacht mit 7 : 0. Nach der Vor­runde belegt sie mit 10 : 8 Punkten den 5. Platz. Das ist mehr, als man erwartet hatte, denn zwei Spieler nehmen zum erstenmal an Punktspielen teil.

Allen aktiven Tisch'tennisspielerinnen und -Spielern sowie allen, die an unserem Sport interessiert sind, wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 1972.

HORRESSEN

Bekanntmachungen

2. Nachtragshaushaltssatzung 1971

Nach Genehmigung der durch den Gemeinderat beschlossenen 2. Nachtragshaushaltssatzung durch die Aufsichtsbehörde liegt der 2. Nachtragshaushaltsplan eine Woche lang und zwar vom 23.12.1971 bis einschl. 3o. 12.1971 während der Dienst­stunden auf dem Bürgermeisteramt zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.

Der Plan schließt mit ll.ooo, -- DM Mehreinnahmen und -ausgaben im außerordentlichen Teil ab. Die Mittel sind vorgesehen zum Erwerb von Grundvermögen.

Sperrmüllabfuhr

Die nächste Sperrmüllabfuhr findet am Mittwoch, den 5. Januar 1972 ab 7 Uhr morgens in der gewohnten Reihen­folge statt.

gez. Merz, Bgm.

Liebe Mitbürger !

Weihnachten ist ein Fest der Besinnung. In diesen Tagen ge­hen unsere Gedanken noch einmal zurück in unsere eigenen Kindertage, an das Weihnachtsfest im Elternhaus, das uns alle als ein Erlebnis besonderer Art durch das ganze Lebai begleitet. Aber unsere Gedanken gehen auch zurück in jene schweren und harten Kriegsjahre, in denen unser größter Weihnachtswünsch war, die Schrecken des Krieges zu über­leben, in die sorgenvollen Jahre der Nachkriegszeit, wo wir uns wünschten, daß wir einmal nicht mehr zu frieren und zu hungern brauchten. Und deshalb wird es uns in einer solchen Stunde bewußt, daß wir in der Not und in all den kleinen und großen Sorgen des Lebens nicht alleine stehen. Möge dieses Bewußtsein doch ein kleiner Trost sein für al le die, die in Gegenwart und Zukunft all das erleben müssen, was für unser Volk Gott sei Dank Vergangenheit ist und hoffentlich auch bleiben wird.

Denn Weihnachten ist das Fest der Liebe, der Gemeinschaft und der herzlichen Verbundenheit, das uns immer wieder deutlich werden läßt, daß die unsichtbaren Gaben des Herzens, die in den kleinen und großen Geschenken des Weihnachts - festes zum Ausdruck kommen, doch unvergleichlich wert­voller sind als all die materiellen Dinge des Lebens.

Diese Gaben der Weihnachtsbotschaft erfüllen uns alle,, die, die auf der Sonnenseite des Lebens stehen, unsere Brüder und Schwestern im anderen Teil Deutschlands und die Ver­einsamten und Verzweifelten mit neuer Hoffnung und neuem Glauben an das Gute im Menschen, die unsere Arbeit im Dienste der Allgemeinheit bestimmen und uns mit all denen verbinden, die guten Willens sind.

Freilich fällt es schwer, in der Hetze und Rastlosigkeit unserer Tage, im vorweihnachtlichen Rummel, ganz besonders aber in den kriegerischen Auseinandersetzungen unserer Zeit noch etwas von dem Geist dieses Festes zu erkennen. Gerade des­halb aber appelliert Gott ständig an den guten Willen der Menschen. Und darin können wir die tiefe und über alle Zeiten hinweg wirkende Bedeutung, die Aktualität des Weihnachtsfestes, aber auch die Mahnung erkennen, daß eben der Frieden nur mit allseits gutem Willen zu gewinnen und zu wahren ist.

Weihnachten erinnert aber auch in unseren Breiten daran, daß der Zeiger der Zeit wieder ein Stück vorgerückt ist und daß damit der Augenblick gekommen ist, um Rechen­schaft abzulegen für ein Jahr, das nun bald der Vergangen­heit angehört.

Ich möchte e« mir schenken, hier an dieser Stelle mit nackten Zahlen zu operieren . Das abgelaufene Jahr hat nicht alle unsere großen und kleinen Wünsche erfüllen können, weder im persönlichen noch im kommunalen Leben. Trotzdem war dieses Jahr für unsere Gemeinde ein Jahr erfolgreicher Arbeit.

Es war uns vergönnt, die Aufbauarbeit der letzten Jahre mit I Initiative und Tatkraft fortzuführen. Auch in diesem Jahr ist I unsere Gemeinde schöner und moderner geworden. Neue I Häuser sind entstanden, neue Wohnungen wurden bezogen, I gewaltige Anstrengungen wurden auf dem Sektor "Straßenbau" j gemacht und überall war das Werk fleißiger Hände zu erkenne! Wenn ich noch eirmal auf das kommunale Leben im Ablauf I dieses Jahres zurückblicke, dürfen 4 Höhepunkte unseres örtli-1 chen Lebens nicht unerwähnt bleiben. |

So konnten wir Ende April den neuen Kinderspielplatz im ge* I planten Dorfzentrum seiner Bestimmung übergeben. Die An- | strengüngen zur Dorfverschönerung wurden mit dem 2. Platz | in der Sonderklasse des Wettbewerbs "Unser Dorf soll schöner I werden" belohnt. Nach dem angewandten Punktsystem ist I Horressen die 4. schönste Gemeinde des Kreises und nur L ganze 6 Punkte trennen uns vom Gesamtsidger Nordhofen. [

Daneben ist das 10jährige Jubiläum unseres Fanfarenzuges | zu erwähnen, das zu einem wahren Festtag für die große I Familie unserer Gemeindebürger geworden ist. K