Ausgabe 
12.11.1971
Seite
1317
 
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Nickels, wie gefährlich er noch ist, wenn er eine seiner gefürchteten Schleuder ansetzt. Nickels mußte nach 5 Mi­nuten ihm Sieg und Punkte überlassen.

Im Schwergewicht erkämpfte sich Müller gegen Schramm einen 21 : 1 Punktsieg.

Im abschließenden Superschwergewichtskampf brauchte Adenau, der zum ersten Mal wieder mit in der Mann­schaft stand, nur 12 Sekunden, um seinen Gegner Anton auf beide Schultern zu legen.

Mattenleiter Thome, der kein leichles Amt hatte, leitete sicher.

Am kommenden Samstag, den 13. November 1971, findet der Kampf Boden - KG Kreuznach-Waldböckelheim statt. Dies ist eine Terminänderung, weil die Gäste Saal­schwierigkeiten haben. Der Kampf beginnt wie immer um 2o.3o Uhr im Saal Keller, Boden.

DAUBACH

Diesen Samstag Konzertabend

Am Samstag, dem 13. November, ist abends um 2o.3o Uhr im Saale Gerwien ein großer Konzertabend der Blas­kapelle des DRK Daubach. Es wirken mit: der Musikver­ein Holler, der Mandolinenclub Untershausen und der Schülerchor der Verbandsschule Horressen-Elgendorf. Eintritt: 2,5o DM. Auch Sie sind herzlich willkommen!

ELGENDORF

Einladung

Die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung findet am kommenden Freitag, dem 12.11.1971, abends um 2o Uhr im Bürgermeisteramt mit folgender Tagesordnung statt:

1) Protokolle

2) Beratung und Beschluß zu den überzogenen Haus­

haltsstellen

3) Beratung und Beschluß über den Ankauf und das Versetzen der Wasseruhren

4) Beratung und Beschluß zur Gebühren- und Beitrags­satzung über die Entwässerung der Grundstücke und Anschluß an die gemeindliche Abwasseranlage.

5) Beschluß zum Nachtrags-Plan und Rechnung über die Aufforstung von Ödland flächen.

6) Antrag auf Erweiterung des Bauausschusses.

7) Verschiedenes.

Nichtöffentlich:

Grundstücks- und Personal-Angelegenheiten.

Winkenbach, Bürgerm.

Elternabend der

Verbandsschule Horressen/Elgendorf

Am 2o.lo.l971 waren alle Fitem und Lehrer des 5. bis 9. Schuljahres zu einem Informationsabend über die Pro­blematik der Berufsberatung für den späteren Beruf und der Berufsfindung eingeladen.

Im Namen der zahlreich erschienenen Eltern konnte der Rektor der Schule, Herr Greif, den Leiter der Berufsbera­tungsstelle in Montabaur, Herrn Mast, als Referenten des Abends begrüßen.

Zunächst wurde ein Farb-Ton-Film gezeigt der an einer Episode die Schwierigkeiten richtiger Berufsfindung aufzeig­te.

Im nun folgenden Referat ging Herr Mast auf die heutige problematische Situation der Berufswahl und - findung ein.

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Ein halbes Jahr vor der Schulentlassung sei ein Drittel der Schüler noch berufsunentschlossen. Bei 13- bis 14-jähri­gen beruhe diese Unentschlossenheit meistens auf dem entwicklungsbedingten Mangel, sich selbst richtig einzu­schätzen. Bedauerlich sei deshalb, daß zwar 85$ bis 95%

der Schulentlassenen die Berufsberatung aufsuchten, daß sich aber nur 6o% der Eltern hieran beteiligten. Be­dauerlich sei dies auch deshalb, weil die Berufsberatung die Eigenverantwortlichkeit von Eltern und Schülern nicht aufhebe. Aufgabe der Berufsberatung sei es nur, zu bera­ten und zu informieren, aber n i c n t zu entscheiden.

Berufsteste und Eignungsuntersuchungen könnten hier zusätz­lich mithelfen, die richtige Entscheidung zu treffen.Es sei nämlich zu unterscheiden zwischen echten und unech­ten Motiven, die bei der Berufsentscheidung der Kinder mitspielten.

Ein besonderes Problem käme noch durch die Berufswahl von Mädchen und Frauen hinzu; denn 28% aller Berufstä­tigen seien heute schon Frauen.

Zum Schluß seiner Ausführungen informierte Herr Mast noch über die heute sich wandelnden Ausbildungsmöglich­keiten.

In einer sich anschließenden Aussprache wurden das Pro­blem mangelnder Berufsreife, die Bedeutung des Haupt­schulabschlusses und die berufliche Situation in unserem Heimatgebiet angesprochen.

Herbstkonzert 1971

im Gemeindesaal von Eigendorf

Der Männergesangverein "Freundschaft" hatte auch in die­sem Jahre zu einem Herbstkonzert alle Freunde und Gönner des Vereines und alle Liebhaber des deutschen Liedes ein­geladen.

Am Samstag, dem 6. Nov. 1971, konnte der 1. Vorsitzen­de, Herr Nikolaus Müller - Ehrengäste und ein vollbesetz­tes Haus begrüßen.

Sein besonderer Gruß galt den mitgestaltenden Chören aus Wirges und Obererbach. Das reichhaltige, künstlerisch-wert­volle Programm brachte im 1. Teil ernste Chöre, die zur Besinnung über den Sinn des Lebens mahnten, während nach der Pause die Liedvorträge eine Überleitung zum "leicht beschwingt" brachten.

Wer wollte heute nach einem solchen Kunstgenuß von den Einzelleistungen sprechen ? Die Sängervereinigung "Froh­sinn" Wirges trat mit einem sehr stark besetzten Männer­chor unter der Leitung von Chordirektor Willi Schuh auf.

In diesen Reihen war fast kein Jugendlicher zu sehen - nur ausgereifte Stimmen kamen zum Vortrag.

Der große MännerchorIi ederkranz Obererbäch stellte sich unter der Stabführung von Chorleiter Alois Sucke vor. Hier sah man einen echten Querschnitt vom Schulentlasse­nen bis zum Mann der 7oer Jahre. Auch hier wurden ge­konnte Chöre vorgetragen.

Bei unserem Männergesangverein "Freundschaft ist der Auftritt ein gewohntes Bild und wir freuen uns, daß auch bei uns vor allem in der Jugend Interesse für den Gesang und die hohe Kunst des Liedes vorhanden ist. Der "Zu­wachs aus der Nachbargemeinde Horressen verdient beson­dere Beachtung, zumal hier sicher nicht nur der Gedanke an ein gutes Vereinsleben die Männer nach Eigendorf führt, sondern sichtlich die Liebe zum Männerchor und die Freude am Gesang Triebfeder für die zusätzlichen Opfer und Mühen ist.

Und wenn diese vorbildliche Harmonie eine solche Anzie­hungskraft unter Beweis stellt, so ist dies nicht nur dem Chorgeist, sondern vor allem dem unermüdlichen Schwung der "Verantwortlichen" des MGV, ganz besonders aber dem Chorleiter - Herrn Günter Pörtner - zu verdanken. Er hat unseren Männergesangverein - wie es auch der 1. Vorsitzen­de Müller betonte - zur heutigen Blüte verholfen.

Daher sei an dieser Stelle ihm besonderer Dank und An­erkennung gezollt.

Das Publikum wußte sicherlich, die "Schönheiten" der Liedvorträge zu schätzen, denn man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Und diese begeisterten Zuschauer und Zuhörer freuen sich schon heute auf das Herbstkonzert 1972 und auf den dann zu erwartenden Kunstgenuß. Mit Fug und Recht kann man behaupten:

"Aus Tradition einmalig ".