Ausgabe 
3.9.1971
Seite
1176
 
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fi einem Besuch von Chablis,

Noyers (auszusprechen wie "Noyerre")

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2 o km entfernt von Tonnerre, an der Straße von Avalion, jst ebenfalls eine der anziehendsten Städte der Region.

Durch die Nordpforte in die Stadt eindringen heißt in ein anderes Zeitalter kommen, in das sich jedoch das jeelle Tagesgeschehen eingliedert.

Die Stadt liegt an der Schleife des Baches "le Serein.

Sie war früher von einem starken Wall mit Türmen um­geben, auf der Seite des Baches sind noch einige Reste erhalten. Gewisse Teile der Stadt sind seit Jahrhunderten nicht verändert worden. Schöne alte Fachwerkhäuser drücken der Stadt ihren Stempel auf, besonders typisch ist der Platz vor dem Rathaus mit seinen Arkaden und seinen fröhlichen Farben. Das bemerkenswerteste der Häu­ser ist das des Arztes aus dem XVI Jh. Die an der Tür zu lesende griechische Devise "Kamato'"(durch Anstrengung scheint die Lebensdevise des Erbauers gewesen zu sein.

Zu bewundern sind noch eine Kirche aus dem XV und XVI Jh mit liebenswürdigen Details an der Außenseite, eleganten Ornamenten an den Türen und im Innern ein in nüchternter Beredsamkeit gehaltenes Kirchen­schiff. Zwei Stadttore untersrreichen den mittelalterlichen Charakter des Ortes.

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wird fortgesetzt.

:i Übersetzung aus dem Französischen von Frau Frieda Hoff- i mann, Montabaur.

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Erhöhte Schulkostenbeiträge

des Unterwesterwaldkreises für das Staatliche Gymnasium in Montabaur.

Während bei der Aufstellung des Haushaltsplanes des Unterwesterwaldkreises für das Jahr 1971 noch von einem Schulkostenbeitrag für das Staatliche Gymnasium in Montabaur in Höhe von öoo.ooo, - DM ausgegangen worden war, beläuft sich der dem Unterwesterwaldkreis nunmehr vom Innenministerium für das Jahr 1971 in Rechnung gestellte Schulkostenbeitrag tatsächlich auf 6o8.2oo, DM. Mit diesem umfangreichen Schulkosten­beitrag leistet der Landkreis neben seinen vielfältigen Verpflichtungen als Baulastträger des Gymnasiums einen erheblichen Beitrag zu den Personal- und sonstigen Sach­kosten des zur Zeit von 1.25o Schülern besuchten Staat­lichen Gymnasiums in Montabaur.

Die erhebliche finanzielle Belastung des Landkreises mit diesen Schulkostenbeiträgen, die die Spitzenorganisation der Kreise, der Landkreistag, erst jüngst als nicht mehr zeitgerecht und auch systemwidrig gekennzeichnet hat, engt die finanziellen Möglichkeiten des Unterwesterwald­kreises bei der finanziellen Unterstützung der Gemeinden oder beim Bau eigner Schulbauvorhaben immer mehr ein. Dies um so mehr, wenn - wie in diesem Jahr - durch die erhebliche Steigerung der Personal- und Sachkosten die im Haushalt eingestellten Mittel bei weitem über­schritten werden.

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Kreis will Sporthalle in Montabaur

Der Kreis ist grundsätzlich bereit, im Bereich des Schulzentrums Montabaur die Trägerschaft einer Groß­turnhalle zu übernehmen und die Halle im Jahre 1972 zu bauen. Dies beschloß der Kreisausschuß auf Vorschlag von Landrat Dr. Heinen in seiner letzten Sitzung.

Der Grund für diesen Beschluß ist in der Notwendigkeit einer solchen Halle für den Schul- und Vereinssport zu sehen. Im Interesse der Schaffung angemssener Sport­stätten möchte der Kreis nicht länger warten, bis etwa die Verbandsgemeinde Montabaur die notwendige Halle erstellt. Daher ist er jetzt bereit, sich selbst zu enga­gieren, zumal im Schulzentrum auch einige Kreisschulen vorhanden sind.

In der Planung steht eine Dreifachturnhalle mit 3 Spiel­feldern 27 x 15 m in Fertigbauweise. Sie reicht nach Berechnungen des Landratsamtes vorerst auch aus, um

bei optimaler Ausnutzung neben dem Sportunterricht m den vorhandenen Schulen auch den der noch zu errich­tenden Hauptschule für die Verbandsgemeinde Montabaur aufzunehmen. Deshalb, so meint der Landrat, müsse sich die Verbandsgemeinde, für die die Stadt Montabaur jetzt in Vorlage treten könne, entsprechend der Sportstunden­zahl der Hauptschule an den Baukosten beteiligen.

Der Kreisausschuß unterstützte diese Ansicht und machte seinerseits den Bau im Jahre 1972 von einer entsprechen­den Bereitschaft der Stadt abhängig. Wenn die Stadt das Angebot des Kreises annimmt, erhält sie die erste Sport­halle dieser Größe im Kreis.

Voraussetzung dafür ist weiter auch noch, daß eine großzügige Aufplanung des vorgesehenen Sportgeländes beim Schulzentrum erfolgt. Die Kreisplaner und Sport­stätte nfachleute stehen hierzu bereit. Nach Ansicht des Landrats kann alles so durchgezogen werden, daß die erforderlichen Anträge im Oktober 1971 der Landesregie­rung vorliegen.

Weiterer Ausbau im. Naturpark Nassau

Im nördlichen, zum Unterwesterwaldkreis gehörigen Teil des Naturparks Nassau werden im laufenden Rechnungsjahr zwei Parkplätze im Bereich der Gemeinde Hillscheid (Römerstraße und Hüttenmühle) sowie Wanderwege im Be­reich des Forstamtes Neuhäusel (Gemarkungen Kadenbach und Eitelborn) und im Buchfinkenland (Gemeinden Gacken­bach, Horbach und Hübingen)ausgebaut. Im Bereich der Montabaurer Höhe und in Eitelborn wird je eine Schutz­hütte errichtet. Zur Verwirklichung dieser Maßnahmen hat der Unterwesterwaldkreis dem Zweckverband Natur­park Nassau die Übernahme eines Viertels der veran­schlagten Ausbaukosten zugesagt.

Der Unterwesterwaldkreis unterstützt den Naturpark Nassau darüber hinaus durch einen Beitrag zur Restfinanzierung des Einrichtungs- und Entwicklungsplanes für den Natur­park.

Im Hochwildschutzpark Westerwald werden vom Unter­westerwaldkreis in diesem Jahr die Wege z. T. instand­gesetzt, z.T. neu ausgebaut.

Zum Restaurant soll ein freier Zugang geschaffen werden, so daß auch ein Besuch des Restaurants ohne Besuch des Schutzparkes selbst ermöglicht wird. Im Gelbachtal wird der Wildpark jetzt den schon von vielen lange gewünsch­ten Ausgang in Form einer Drehtür erhalten. Dadurch soll insbesondere älteren Personen ermöglicht werden, den Park leicht zu durchwandern, ohne daß am Abschluß des Parkbesuches der beschwerliche Aufstieg zum bisherigen Ausgang wartet. Es besteht also nunmehr die Möglichkeit, sich zum Eingang des Hochwildschutzparkes fahren zu las­sen und sich später am Ausgang im Gelbachtal abholen zu lassen.

Sportstättenleitplan vor Abschluß

Der Sportstättenleitplan für den Unterwesterwaldkreis steht kurz vor dem Abschluß. Der vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport erstellte Entwurf liegt dem Landrats­amt vor und wird in Zusammenarbeit mit dem Ministeri­um in den nächsten Wochen abschließend überarbeitet, so daß er den Kreisgremien noch im Herbst 1971 zur Be­schlußfassung zugeleitet werden kann.

Der Leitplan für den Unterwesterwaldkreis wird vom Mi­nisterium für Soziales, Gesundheit und Sport bekanntlich als Modellplan für die anderen Landkreise im Lande Rheinland-Pfalz erstellt. Er dient der Ermittlung des Be­darfs und der Größe der Sportstätten im Unterwesterwald- keis in der Zukunft und berücksichtigt dabei das sportliche Versorgungsbedürfnis der Bevölkerung, die pädagogischen Notwendigkeiten der Schulen und die Belange des Ubungs- und Wettkampfbetriebes der Turn- und Sportvereine. Darüber hinaus gibt er Ratschläge für die möglichst wirt­schaftliche und beste Ausnutzung der vorhandenen und zu erstellenden Sportstätten. Schließlich empfiehlt er eine Reihe der zu erstellenden Sportstätten nach der Dringlich­keit (Prioritätenliste).

Wie Landrat Dr. Heinen mitteilte, liegt der Wert dieses Planes für den Kreis insbesondere darin, daß die