Ausgabe 
20.8.1971
Seite
1150
 
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KEUL_

VERSICHERUNGEN INANZIERUNGEN IMMOBILIEN

MONTARAUR Pf TFRSTORSTR 7 4 TH 3080

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iKGik

Apotheken- Dienst

v. Samstag, dem 21.8. , 13.oo Uhr bis Samstag, den 28.8.1971, 13.00 Uhr,

MARIEN-Apotheke, Montabaur, Kirchstr. 19,

Tel. 429o

Krankenwagen

SAMSTAG/SONNTAG, den 21./22. August 1971 Zentrale Montabaur Tel. (o26o2) 3777

Transportstelle Herschbach Tel. (o2626) 5166

KIRCHLICHE NACHRICHTEN

Kalh. Pfarrkirche

"St. Peter in Ketten" Montabaur

Gottesdienstordnung SONNTAG, 22.8.1971

Sa. 18.3o Uhr Vorabendmesse - Amt Jakob Noll u. gef.

Sohn Artur So. 7.oo Uhr Hl. Messe

9.3o Uhr

Hochamt - Amt Jos. Görg v. Bek.be

stellt.

11.3o Uhr

Letzte Vormittagsmesse Amt Alois

Fiegenwald, v.Jahrg. 1889 bestellt.

14.oo Uhr

Andacht

18.15 Uhr

Sonntagabendmesse

MONTAG,

23.8.71

7.1o Uhr

J.A. Ehel. Hermann Mende

DIENSTAG, 24.8.71

7.oo Uhr 1. J.A. Maria Schürholz geb. Henritzi

MITTWOCH, 25.8.71

7.1o Uhr Amt + Schulrat Theodor Vogt

DONNERSTAG, 7.1o Uhr 8.oo Uhr

8.45 Uhr

26.8.1971

4 Wo. Amt Frl. Inge borg Fenske Volksschulgottesdienst - J.A. Ida Kirchner.

Realschulgottesdienst - Amt Rektor Heinrich Kespe-

FRE1TAG, 27.8.71

7.1o Uhr Schulgottesdienst für alle Schulkinder

J.A. Lehrer Albert Hommrich

SAMSTAG, 7.1o Uhr

17.00 Uhr 18.3o Uhr

28.8.71

Amt für die Leb. und ++ Familie Franz Helm Salve Andacht

Vorabendmesse - J.A. Josef Jung

SONNTAG, 29.8.1971

9.3o Uhr Hochamt - Amt Lieselotte Meuer, v.

Verwandten bestellt -

11.30 Uhr Letzte Vormittagsmesse - Amt Anna

Tschiggfrey, v. Bek. bestellt

Beichtgelegenheit: Samstag v. 16.oo - 18.3o und nach

20.30 Uhr.

Evang. Kirchengem. Montabaur

SONNTAGS:

9.oo Uhr Gottesdienst Pauluskirche

lo.3o Uhr Gottesdienst Lutherkirche (Elgendorferstr.)

Erster Kindergottesdienst nach den Ferien: am 29.8. um 9.oo Uhr Pauluskirche, um lo.3o Uhr Lutherkirche.

Der Gottesdienst am 22. Aug. um 9 Uhr in der Paulus­

kirche ist ein Gottesdienst mit Taufen. Für diesen Gottes dienst können Taufen angemeldet werden.

Pfr. Borck ist bis einschließlich 3o. August in Urlaub. Pfr. Sunnus übernimmt die Vertretung: Koblenzer Str. 5, Tel. 342o.

Während der Ferien nur eine Wochenveranstaltung: am Donnerstag um 2o Uhr Bibelstunde im Gemeindehaus

Vorankündigung:

Am ersten Schultag, Donnerstag, den 26. August ist um 8 Uhr Schulgottesdienst in der Pauluskirche für die Schüler der Grund-, Haupt- und Realschule.

Am zweiten Schultag, Freitag, den 27. August ist um 8.oo Uhr Schulgottesdienst in der Lutherkirche für die Schüler der Gymnasien.

Tonnerre und seine Umgebung

Das Hotel d 'Huzes'

Wir erreichen dieses kleine Wunder einer Renaissance- Architektur durch die Straßen "du Cour" und "Fontenilles. Die heimischen Historiker und Archäologen diskutieren noch immer über seinen Bauherrn und der genauen Zeit der Erbauung; es fehlen in diesem Falle alle sonst üblichen Unterlagen. Da die Familie Husson während der ersten Hälfte des XVI Jh. bis 154o (Todesjahr von Anne de Husson) der Grafschaft Tonnerre Vorstand, ist man geneigt, diese Familie als Bauherrin anzusehen. Ein am Eingang befindliches Wappen scheint diese Annahme zu rechtfer­tigen, doch dies würde die Sache noch mehr komplizie­ren. Wollte man den Bau demjenigen der Familie Husson zuschreiben, der die auf dem Schild vermerkten Besonderheiten hatte, so müßte man auf das XV. Jh. zurückgehen, was unmöglich ist, denn der Stil des Hotels d ' Huzel ist charakteristisch für die Renaissance.

Es scheint, wir müssen die Lösung dieser Frage einer späteren Zeit überlassen. Die Hauptsache ist ja, daß wir uns an der Schönheit dieses Baues erfreuen.

Am Hofende befindet sich eine anmutige Pforte, deren Pfosten flankiert sind von geriffelten Säulen, auf dop­pelten Sockeln ruhend, die geschmückt sind mit geome­trischen und Blumen Mustern; ein Giebeldach, dessen Elemente geschickt angeordnet sind, bildet den Abschluß. In einem von Amoretten getragenen Blumenkranz erscheint die Büste einer Frau, deren Faust auf der Brust ruht, von beiden Seiten ein Genius, der Rechte bewaffnet mit einem' langen Schwert, der Linke ist beflügelt und trägt auf seinem muskulösen Arm ein kleines Kind. Es dürfte uns heute schwerfallen, die Symbolik dieser Embleme zu deuten. Zwei leichte Wandpfeiler verlängern nach oben die Tür und umrahmen ein Feld, das die Inschrift trägt: "Nisi Dominus custodierit domum, frustra vigilat qui custodif eam" (Der Mensch wird umsonst dieses Haus behüten, wenn Gott selbst es nicht beschützt). In die­ser elliptischen Form ist diese Devise noch oft zu fin­den.

Im rechten Winkel des Hofes führt durch ein Turm die Treppe zu den oberen Räumen. Auch hier sehen wir eine Tür harmonisch mit Skulpturen geschmückt.Ober­halb des mit einem Fries verzierten Stirnbandes domi­niert ein Giebeldach diese Öffnung, ebenso überwälti­gend schön wie das der Hauptpforte. Zwei kleine Figu­ren befinden sich an den oberen Winkeln der Tür, die Pfeiler krönend und das Stirnband unterstützend, links ein Frauenkopf und rechts ein Männerkopf, beide fein ziseliert. Es ist anzunehmen, daß der Künstler die Bau­herren hier porträtieren wollte. Nach den Details ihrer Frisuren bieten sich für die Erstellung des Gebäudes die Jahre 153o - 154o an. Der Mann ist der Typ eines Krie­gers aus dem XVI Jh, er trägt einen starken Schnurrbart. Die Dame, deren Frisur an Eleonore von Österreich,der