Ausgabe 
6.8.1971
Seite
1127
 
Einzelbild herunterladen

2 -

Sonntag abend messe.

AMTLICHE BEKANNTMACHUNG

Satzung

über die Reinigung öffentlicher Straßen in der Stadtge­meinde Montabaur vom 8.12.1964.

Die Straßenreinigung im Stadtgebiet von Montabaur wird von vielen Anliegern seit langem sehr lässig oder auch gar nicht mehr ausgeführt. Auf dem Wege der Amts­hilfe können staatliche Polizeibeamte wegen anderer dienstlicher Verpflichtungen nicht mehr zur Überwachung der Straßenreinigungspflicht herangezogen werden. Die Ortspolizeibehörde führt deshalb stichprobenartige Kontrol­len durch oder erhält Anzeige von Grundstücksanliegern, die sich durch die Straßenverschmutzung belästigt fühlen.

Vor öffentlichen und privaten Gebäuden kann beobachtet werden, daß seit Monaten keine Reinigungsarbeiten mehr durchgeführt wurden.

Besonders starke Verschmutzungen können vor allem an unbebauten Grundstücken im Stadtgebiet festgestellt wer­den, wenn der Grundstückseigentümer nicht selbst Anlieger ist.

Es ergeht hiermit an alle Säumigen eine öffentliche Mah­nung, künftighin die Straßenreinigung nach den Bestim­mungen der Ortssatzung durchzuführen. Dort wo bei Nicht­beachtung der Satzungsvorschriften Strafmaßnahmen ange­ordnet werden müssen, werden sie nur durch das Verschul­den der Anlieger selbst hervorgerufen.

Montabaur, den 28. Juli 1971

Stadtverwaltung Montabaur I. V. gez. Unterschrift I. Beigeordneter

BEREITSCHAFTSDIENSTE

18.15 Uhr

MONTAG, 9.8.71

7.1o Uhr J.A. Änne Loheider

DIENSTAG, lo.8.71 7.oo Uhr J.A. Anton Spitz

MITTWOCH, 11.8.71

7.1o Uhr J.A. Erich Henkes

DONNERSTAG, 12.8.71

7.1o Uhr 4 Wo.Amt Frau Eva Maria Jock 8.15 Uhr Gemeinschaftsmesse der Frauen und Mütter

m.Ansprache - l.J.A. Norbert Intra FREITAG, 13.8.71

7.1o Uhr J.A. Ehel. Adam Paulus und Tochter Gret- chen.

SAMSTAG, 14.8.71

7.1o Uhr J.A. Anneliese Kolb geb. Melchior

17.oo Uhr Salve Andacht

18.30 Uhr Vorabendmesse - J.A. Carl Nawrath

SONNTAG, 15.8.71 - Aufnahme Mariens in den Himmel- Verlobter Tag der Pfarrei Montabaur 7.oo Uhr Hl. Messe

9.3o Uhr Hochamt

11.30 Uhr Hl. Messe

14.oo Uhr Die Prozession geht vom Kirchplatz ab nach Wirzenborn. Dort gegen 15. oo Uhr hl. Messe und Predigt im Freien.

Beichtgelegenheit:

Samstag von lo. oo - 12. oo Uhr,

von 15.oo - 18.3o Uhr und nach 2o.3o Uhr

Landtagsabgeordneter

auf der Urlaubsreise verunglückt

-junger Mann in seinem Fahrzeug verbrannt- -Familie durch Ve r ke hrs un fa 11 schwer ver­letzt u.a. mehr -

Ärzte- Sonntagsdienst

SONNTAG, den 8. August 1971:

Dr. Heuster, Montabaur, Koblenzer Straße lo, Tel. 3141

Zahnärztlicher Sonntagsdienst

SONNTAG, den 8. August 1971

ZA. Flach, Montabaur, Bahnhofstraße 21, Tel. 3368

ZA. Schreder, Höhr-Grenzhausen, Rathaustr.26, Tel.421

Apotheken-Dienst

v. Samstag, dem 7.8., 13.oo Uhr bis Samstag, den 14.8.1971, 13.oo Uhr,

Rathaus-Apotheke, Montabaur, Großer Markt 8, Tel. 3426.

Krankenwagen

SAMSTAG/SONNTAG, den 7./8. August 1971:

Zentrale, Montabaur, Tel. (o26o2) 3777 Transportstelle Herschbach, Tel. (o2626) 5166

KIRCHLICHE NACHRICHTEN

Kath. Pfarrkirche "St. Peter in Ketten"

Gottesdienstordnung SONNTAG, 8.8.71

Sa. 18.3o Uhr Vorabendmesse - Amt Nikolaus

Häuser.

SONNTAG 7.oo Uhr 9.3o Uhr

11.3o Uhr

l4.oo Uhr

Hl. Messe

Hochamt - Amt für die Leb. + ++ des Jahrg. 19ol Letzte Vormittagsmesse - Amt nach Meinung für die Leb. und ++ Familie Windeck Andacht

so lauteten die Pressemeldungen über Unfallereignisse aus letzter Zeit.

Es ist eine Tragik, sagt Oberamtsanwalt Feilen von der Bezirksverkehrswacht Montabaur, Zusehen zu müssen,wie das Unfallgeschehen derartige Ausmaße annimmt.

- Unbeschreiblicher Schmerz über den Verlust lieber Menschen, unabsehbare Kosten; qualvolle Stunden in Krankenhäusern. Existenzsorgen sind die Folgen dieser Un­fälle.

Wie kann hier Abhilfe geschaffen werden?

Es ist schon alles mögliche versucht worden, eine Herab­minderung der Unfallquote zu erzielen. In den meisten Fällen scheiterten diese Bemühungen am guten Willen so vieler Kraftfahrer. Obwohl jeder weiß, was sich zur Zeit auf unseren Straßen abspielt, sind die meisten Un­fälle auf Leichtsinn und überhöhte Geschwindigkeit zurück­zuführen. Müßte nicht jeder Verkehrsteilnehmer alles Erdenkliche tun, um sein Schärflein zur Verkehrssicherheit beizutragen?

- Warum wird in verkehrsuntüchtigem Zustand gefahren, trotz Kenntnis der dadurch bedingten erheblichen Gefahren­lage ? -

-Weshalb werden Fahrzeuge an Geschwindigkeiten heran­geführt, bei denen der Kraftfahrer keine sicheren Reak­tionsmöglichkeiten mehr hat? -

- Wie kommt es immer wieder zu schwersten Auffahr­unfällen, obwohl auf Autobahnen und Landstraßen durch übergroße Hinweisschilder "Abstand halten" hingewiesen wird ?-

Liegt es nicht an jedem einzelnen selbst, sein Leben zu schützen? Sind sich viele Kraftfahrer nicht ihrer großen Verantwortung bewußt, die sie als Lenker von Kraftfahr­zeugen haben?

Immer wieder ergehen Appelle seitens der Verkehrsver­bände an den guten Willen der Einzelnen.

Die Bezirksverkehrswacht Montabaur hat sich auf's Panier geschrieben, alles Erdenkliche zu tun, um das Verkehrs­chaos zu entschärfen. Wenn es darum geht, Unfälle zu vermeiden, wird nichts unversucht gelassen.