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Bogen der Vorhalle besteht und um diesen zu entdecken muß man die steile Treppe zur Orgel hinaufklettern.
Im XIII und XIV JH entstand das weite Schiff einer neuen Kirche. Durch den Brand des Jahres 1556 wurde der größte Teil dieser eleganten Konstruktion ruiniert. Es mußte erneut gebaut werden und dem Ende des XVI JH verdanken wir diese leuchtende Fassade mit ihren feinen Mustern. Dieses Lichtvolle wiederholt sich im Innern der Kirche. Der Orgeltisch (XVII JH) besitzt eine wundervolle Dekoration.
Die Kanzel ist die Arbeit eines heimatlichen Schnitzers namens Nicolle.- Sein geschicktes Schnitzmesser hat der Holzmasse Figuren voller Bewegung und dekorative zeichnerische Motive entlockt.
Die Fenster stammen aus dem XVI. JH und erzählen das Leben Christi. Das Gewölbe ist mit wundervollen Anhängern geschmückt.
Durch die Straßen "rue Jean Garnier und Armand-Colin" erreichen wir die Altstadt "le Bourberault" die immer noch durch die ländlichen Häuser mit ihrem handwerklichen Charakter auffällt. Dieser Stadtteil trägt heute den Namen eines berühmten Kindes der Stadt, des Generals Campenon, der einst im Kabinett Gambetta Kriegsminister war. Einstmals stand am Ende dieser langen Allee, in die viele kleine Gassen einmünden, eine Kirche, die dem Hl. Nikolaus geweiht war. In einer dieser kleinen Straßen findet man noch Spuren des ältesten Krankenhauses der Stadt "Hospital zum Hl.Geist". Aus der Straße "General Campenon" führt der Weg zur "Fosse Dionne" (Göttliche Quelle) wird fortgesetzt.
Übersetzung aus dem Französischen, von Frau Frieda Hoffmann, Montabaur.
Bekanntm achung
AUSZAHLUNG des Aufwertungsausgleichs 1971 und der Liquiditätshilfe für Landwirte, die nicht Mitglied der landwirtschaftlichen Alterskasse sind.
1. Aufwertungsausgleich
Nach dem Durchführungsgesetz zum Gesetz über einen Ausgleich für Folgen der Aufwertung der Deutschen Mark auf dem Gebiet der Landwirtschaft vom 5. Juni 197o (BGBl. I S. 676) erhalten alle landwirtschaftlichen Erzeu- er, die entweder Mitglied der landwirtschaftlichen Altersasse sind oder die mehr als einen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche bewirtschaften, einen finanziellen Ausgleich für die Folgen der Aufwertung der Deutschen Mark. Während alle landwirtschaftlichen Unternehmer, die - ob beitragspflichtig oder nicht - Mitglieder der landwirtschaftlichen Alterskassen sind, ohne Antragstellung die unmittelbaren Ausgleichsleistungen von der landwirtschaftlichen Alterskasse ausgezahlt erhalten, müssen
die landwirtschaftlichen Erzeuger, die nicht Mitglied einer landwirtschaftlichen Alterskasse sind, aber einen landwirtschaftlichen Betrieb VON MEHR ALS EINEM HEKTAR landwirtschaftliche Nutzfläche bewirtschaften, einen Antrag stellen, wenn sie die unmittelbare Ausgleichsleistung erhalten möchten.
Unternehmer ist - unabhängig von der Rechtsform - derjenige, für dessen Rechnung das Unternehmen geht. Als landwirtschaftlicher Betrieb im Sinne des Gesetzes gilt jeder auf die Gewinnung, pflanzlicher oder tierischer Erzeugnisse durch Bodenbewirtschaftung oder durch mit Bodenbewirtschaftung verbundene Tierhaltung, insbesondere auf Ackerbau, Wiesen- und Weidewirtschaft, Gemüse-, Obst-, Garten- oder Weinbau, Teichwirtschaft und Fischzucht ausgerichteter Betrieb. j
Bemessungsgrundlage für die unmittelbaren Ausgleichsleistungen sind die am 1. Juni 1971 landwirtschaftlich genutzten Flächen nach Maßgabe des folgenden Flächenschlüssels:
1. Gruppe:
Landwirtschaftlich und gartenbaulich genutzte Fläche, soweit nicht in der 2., 3. oder 4. Gruppe enthalten
73, - DM pro Hekt
2. Gruppe:
Anbaufläche von Zuckerrüben, Futterrüben, Kartoffeln
und Ölfrüchten zur Körnergewinnung lo9, 5o DM pro Hekt,
3. Gruppe:
Anbaufläche von Obstanlagen im Ertrag, Gemüse,Hopfen und Tabak sowie Rebfläche im Ertrag 182,5o DM pro Hekt,
4. Gruppe:
Grundfläche der Unterglaskulturen 73o, - DM pro Hektar
Von dem nach dem vorstehenden Flächenschlüssel zu berechnenden unmittelbaren Aufwertungsausgleich wird der gesetzlich vorgeschriebene Pauschalbetrag von 73, - DM je Betrieb abgesetzt.
ANTRÄGE, können schriftlich oder zur Niederschrift bei der zuständigen Alterskasse, das ist die Landwirtschaftliche Alterskasse Hessen-Nassau, 35oo Kassel, Murhardstr. 18, gestellt werden. Sie müssen bis spätesten s 2. August 19 71 (weil der 31. Juli 1971 auf einen Samstag fällt) bei der' landwirtschaftlichen Alterskasse eingereicht sein; Poststempel 2.8.1971 genügt. Bewirtschaften Sie mehrere landwirtschaftliche Betriebe, ist für jeden von ihnen ein besonderer Antrag erforderlich. Liegen die Betriebe im Zuständigkeitsbereich mehrerer landwirtschaftlicher Alterskassen, müssen die Anträge bei jeder dieser Alterskassen gestellt werden.
Die Alterskasse übersendet Ihnen auf den fristgerecht zugegangenen Antrag einen Vordruck, der bis spätestens zum 15. September 1971 b ei der Alterskasse eing ereicht sein muß. Poststempel 15.9.1971 genügt.
Bitte, beachten Sie, daß bei Versäumung der genannten Fristen die Zahlung der unmittelbaren Ausgleichsleistung nicht möglich ist.
II. Liquiditätshilfe:
Mit Beschluß vom 5. April 1971 hat die Bundesregierung ferner der deutschen Landwirtschaft einmalig im Jahr 1971 aus dem Bundeshaushalt Mittel bereitgestellt, die dazu bestimmt sind, durch eine kurzfristig wirkende Kostenentlastung Liquiditätsschwierigkeiten abzubauen.
Diese Liquiditätshilfe besteht aus zwei Teilbeträgen.
Der erste Teilbetrag (Sockelbetrag) von loo, - Deutschen Mark wird einheitlich je landw. Betrieb gewährt.
Der zweite Teilbetrag wird nach Maßgabe der landw. genutzten Flächen als Zuschlag von 23 v.H. von den unmittelbaren Ausgleichsbeträgen gewährt.
Es ist jedoch zu beachten, daß die Liquiditätshilfe nur unter der Voraussetzung gewährt werden kann, daß der landw. Erzeuger den für den unmittelbaren Aufwertungsausgleich für das Jahr 1971 bestimmten Vordruck wieder fristgerecht, also spätestens bis zum 15. September 1971 bei der landw. Alterskasse eingereicht hat; Poststempel 15. September 1971 genügt.
Schützengesellschaft
St. Sebastianus 1588 - 1957 e.V. Montabaur Sieger beim üctneßen mit der Sportpistole auf den Kannenbäckerland-Pokal 1971 wurde die Schützengesellschaft St.Sebastianus e.V. Montabaur mit den Stützen Lantzberg, Gerharz, Keiner und Schräder mit llo2 Ringen. Ein silberner Pokal wurde außerdem Lantzberg, der mit 284 Ringen bester Gesamtschütze und Gerharz, der mit 147 Ringen bester Duellschütze war, überreicht. .
Sender Freies Berlin
berichtet über den Unterwesterwald 1.reis
Der Sender "Freies Berlin" berichtet am Samstag, dem 3. Juli, in der Sendung "Reisemagazin" eine halbe Stunde life über den Unterwesterwaldkreis. Verkehrsdirektor Becker erhielt von dem bekannten Reporter Horst Schallon eine Einladung zu dieser Sendung und wird sich den Fragen der Journalisten stellen.
Der sicherste Reichtum ist die Armut an Bedürf nissen. Franz Werfel

