Ausgabe 
11.6.1971
Seite
1030
 
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Gerd Rossbach die Glilckw ihsche und Geschenke.

Die musikalische Unterhaltung bestritten der MGV Men delssohn Bartholdy und das Polizeimuskkorps Rheinland- Pfalz.

Fußballspiele am vergangenen Sonntag im Stadion Mons Tabor

Anläßlich der 125-Jahrfeier des TuS wurden zwei inter­essante Fußballvergleichskämpfe ausgetragen.

Vor zahlreichen Zuschauern standen sich zunächst die Al­ten Herren von Heimbach-Weis und TuS Montabaur ge­genüber; zwei alte Rivalen aus der I. Amateurliga. Beide Mannschaften zeigten hervorragende Leistungen und trenn­ten sich gerecht mit 5:5 Unentschieden.

Im Anschluß spielten die beiden I. Seniorenmannschaften von Rot Weiß Keramchemie Siershahn und TuS Monta­baur. Siershahn überzeugte klar in der 1. Halbzeit und schoß eine 2:o Pausenführung heraus. In der zweiten Halbzeit konnte Montabaur das Spiel zunächst ausgegli­chen gestalten und spielte in den letzten 2o Minuten klar überlegen. Von o:3 konnte die Mannschaft noch auf 2:3 verkürzen.

Gauturnfest beginnt

- Sportabend in der Halle des staatl.Gym­nasium s -

Heute, Samstag, den 12.6.71, erfolgt die Eröffnung des Gauturnfestes um 16.oo Uhr, das morgen um 8.oo Uhr fortgesetzt wird. Die Übungen werden dargeboten auf dem Sportplatz der Westerwald-Kaserne, in der Bundeswehrturn­halle, in der Halle des staatlichen Gymnasiums und im städt. Hallenbad.

Am Samstagabend beginnt um 2o.oo Uhr der Turnabend in der Halle des staatl. Gymnasiums.

Wie bereits an dieser Stelle erwähnt ist die Männerriege des Bundesligaspitzenreiters TuS o4 Leverkusen zu Gast. Außerdem wirken die Mädchennachwuchsriege Mittel­rhein und Turnerinnen und Turner des TuS Montabaur mit. Die Bevölkerung wird zu diesem Abend nochmals recht herzlich eingeladen.

Gleichzeitig lädt der TuS zu dem Tanzabend am Sonn­tag, dem 13.6.71 im Kolpinghaus ein. Es spielen "Die Vagabunden".

Mit sportlichen Grüßen Volkmann, 2. Vors.

Auf Grund unserer Berichterstattung über die Umwelt­verschmutzung haben sich die Sexten B und C mit dem Problem befaßt und uns in Gemeinschaftsarbeit folgende Reime geschickt:

Wir gehen durch den deutschen Wald, da läufts uns übern Rücken kalt.

Der Wald, der ist ein wahrer Graus, der ganze Abfall muß mal raus.

Tiere treten in die Scherben, und sie müssen elend sterben.

Büchsen in die Wälder fliegen, wo sie jetzt für immer liegen.

Mit verdorbnen Speiseresten kann man unsern Wald verpesten.

Leere Flaschen ohne Bier sind Gefahr für Wald und Tier.

Der Wald dient nur noch einem Zweck, als Ladeplatz für unsern Dreck.

Der Wald voll Abfall bis zum Rand, es ist doch eine wahre Schand.

Auf den Hängen liegt Papier, ehrlich ists ein Dreckrevier.

Autos, Plastik und Papiere sind Gefahr für unsre Tiere.

Wofür ist der Korb gedacht?

Er ist nicht zum Jux gemacht.

Abfall soll nur dort hinein, dann bleibt alles immer rein.

Nun seht euch um und seid nicht dumm, da liegen doch Papierchen rum!

Da stehn Tonnen groß und klein, werft den Müll nur dort hinein!

Alle Menschen groß und klein, haltet euern Wald schön rein!

Ist der Wald bald wieder schön, können wir spazierengehn.

Es ist wirklich eine Schand, und ich find es allerhand, diese schönen, dicken, großen Bäume einfach umzustoßen.

Warum

den Urlaub versalzen durch Unfall und Ärger auf der

Fahrt?

Trotz überdimensionaler Hinweise an der Autobahn, Abstand zu halten, sind in Stoßzeiten als Hauptur­sache Auffahrunfälle an der Tagesordnung.

Wie kommt es zu dieser Kette von gleichartigem Ver­sagen? Wird ein Fahrzeug aus irgendeinem Grunde zu einer Notbremsung veranlaßt, so versucht der hinter diesem fahrende wegen' zu geringem Abstand, nach links auszuscheren. Hier stößt er mit einem überholenden Fahrzeug zusammen. Die nachkommenden fahren dann meistens auf die Verunglückten auf. So entsteht dann eine Massenkarambolage.

Der Fehler, den jeder kennt" zu geringer Abstand", Warum wird er nicht beherzigt? Darum sollte jeder Kraftfahrer, der die Autobahn benutzt, sich so verhal­ten, daß er nicht folgende 3 unfallträchtigen Fehler begeht:

1. zu geringer Abstand

2. falsches Ausscheren zum Überholen

3. zu knappes Einscheren nach dem Überholvorgang

Wenn jeder Kraftfahrer, sich Mühe geben würde, diese

Verstöße zu meiden, so könnten viel Blut und Wunden gespart werden.

Beherzigen Sie bitte auf Ihrer Sommerreise diese wohl­gemeinten Ratschläge, sagt Oberamtsanwalt Feilen von der Bezirksverkehrswacht Montabaur. Sie können Ihr Urlaubsziel mit mehr Ruhe und Sicherheit ansteuern und auf Ihre Mithilfe im Kampf gegen den Verkehrstod stolz sein.

BODEN

Gottesdienstordnung

SONNTAG, 13.6.

9.oo Uhr Jahramt für Eheleute Peter Weis DIENSTAG, 15.6.

19.3o Uhr Amt für die Verstorbenen der Familien Herz und Endres

FREITAG, 18.6. - Herz-Jesu-Fest-

19.3o Uhr Amt für Eheleute Johann Dommermuth

SONNTAG, 2o.6.

9.oo Uhr Stiftungsamt für Eheleute Josef Schmidt und Maria Anna geb. Feigen.

Kollekte für das Bonifatiuswerk

INSERIEREN

BRINGT GEWINN!