- 6 -
- Kremer 6:3, 3:6, 6:3; P. König - Wolf o:6, o:6; Schardt - Mädrich 3:6, 2:6, Roth-Kleinschmidt 8:6, 6:3; v, Bergh - Fuchs 4:6, 1:6; Doppel: K.G. König/Roth - Ibrügger/Mädrich 6:4, 7:5; Tschirner/v. Bergh - Kremer/ Wolf 6:2, 4:6, 6:4; P. König/Schardt - Fuchs/Grau 2:6, 4:6;,
Die Jugendmannschaft gab sonnabends einen überraschend erfolgreichen Einstand gegen die gleiche Vertretung des TC Bad Ems, Nach Punkten und Sätzen stand es 3:3 bzw. 6:6 pari, doch entschied das Spielverhältnis von 58:49 zu Gunsten der tüchtigen Nachwuchsgarde des TC Montabaur, Ergebnisse: Einzel: R, v. Bergh - E. Bernd 2:6, 3:6;
Chr, Roth - H, Bernd 6:3, 6:1; Gäfgen - Groh£ 6:o,
6:2, Schmitz - Uhlenbruck 4:6, 3:6, Doppel: v,Bergh/ Roth-Bernd/Bernd 6:8, 4:6; Gäfgen/Schmitz - Groh£/Uhlen bruck 6:2, 6:3;
Am kommenden Wochenende haben die Herren sonntags in Höhr Grenzhausen und die Jugendspieler sonnabends auf eigenen Plätzen gegen Hachenburg anzutreten".
KG
"Heiterkeit" wurde umgetauft!
Montabaur, Seit-dem 6, Mai 1971 gibt es wieder eine "Große Karnevalsgesellschaft Montabaur 1884 e.v„".
Der Zusatz "1884" ist neu, tatsächlich hat sich die KG "Heiterkeit” in ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung einen anderen Namen gegeben. Die Gesellschaft bleibt unverändert eingetragener Verein.
Vorsitzender Alfred Busch konnte mehr als dreißig Mitglieder begrüßen, die sich lebhaft an der Aussprache beteiligten. Der Finanzbericht, von Franz Röder vorgetragen, besagt als Novum, daß die KG in das neue Jahr mit einem Defizit eintritt. Allein die Musik für den Fastnachtszug verschlingt mehr als 3,ooo Mark. Um die Qualität der Zugwagen entspann sich eine rege Diskussion; es müsse manches besser werden, war die einhellige Meinung. Deshalb wurde Wilfried Christe als für die Entwürfe von Zugwagen Verantwortlicher in den Vorstand gewählt. Als Beisitzer fungieren außerdem: Wilfried Schardt und der jeweilige Präsident der "Bruderschaft der Exprinzen”, z„ Zt. Dr. Reinhold Fuchs. Der Vorstand wurde beauftragt, sich wegen eines höheren Zuschusses an die Stadtverwaltung zu wenden. Eine zusätzliche Einnahmequelle soll der "Zuggroschen" werden, der ab 1972 zum Eintrittspreis von Kappensitzungen und Maskenbällen erhoben wird.
Der Iler-Rat "Heiterkeit" gab bereits seine Zustimmung; mit den Vereinen soll darüoer noch verhandelt werden. Breiten Raum nahm die Umbenennung der KG ein.Alfred Busch:"Der Name "Heiterkeit" wurde 1957 mit Zustimmung des Iler-Rats auf die KG übertragen. Damit trugen beide Vereine den gleichen Namen, was zu Verwirrung und Verwechslungen führte. "Die Vorstände der KG und des Iler-Rats hatten sich bereits am 3.April 1971 über die Rückgabe des Namens an den Iler-Rat geeinigt. Der Iler-Rat sei nicht bereit gewesen, seine Selbständigkeit, insbes. die eigene Kassenführung in der KG aufgehen zu lassen. Das bekräftigte erneut Josef Ger- mann. An der uneingeschränkten Zusammenarbeit beider Vereine wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
Die Bezeichnung "Große Karnevalsgesellschaft" reicht wie aus alten "Kreisblatt"-Ausgaben im Stadtarchiv zu ersehen ist- zurück bis in das Jahr 1884. Die Karneva- listen knüpfen damit an eine Tradition an, die bis 1939 währte. Über das Emblem der "Großen" wird in einer weiteren Mitgliederversammlung entschieden. Entwürfe können dem Vorsitzenden der KG eingereicht werden. Alex Förster, TuS-Vorsitzender, appellierte abschließend an die Anwesenden, in ihren Vereinen für das Gauturnfest, das vom 5. bis 13. Juni in Montabaur stattfindet und vom TuS ausgerichtet wird, zu werben.
-js-
TuS Montabaur berichtet:
Sieg über Spvgg Niederbieber Die I. Seniorenmannschatt des TuS Montabaur kommt wieder in Schwung. Am vergangenen Sonntag hatte die Elf die erste Garnitur von Niederbieber zu Gast. Obwohl
es bei diesem Spiel um nichts mehr ging, zeigten beide Mannschaften ansprechende Leistungen. Bereits in der 1. Minute gelang dem TuS der 1:0 Treffer. K. Loth konnte den Ball unhaltbar im Tor unterbringen.
Der frühzeitige Treffer gab Auftrieb. Die Elf spielte wie in alten Tagen. Sie kämpfte und hatte den Gegner fest im Griff.
In der 5o. Minute war es schließlich wiederum K. Loth der zum 2:o einschoß. Kurz vor Spielende kamen die Gäste zum Ehrentreffer.
Abschließend kann gesagt werden, daß die TuS-Elf wieder im kommen ist. Allen Unkenrufen zum Trotz hat die Mannschaft wieder zu ihrem Spiel zurückgefunden. Sie versteht wieder zu kämpfen.
Und so spielten sie: v.Janta, Phillippi, Klemmer, Lettermann, Remy, Loth, D., Faber, Loth, K. Rüter, Stammler und Kleinlein. Ersatz: Schmidt u. Altenhofen.
Am kommenden Sonntag, dem 16.5.1971 spielt die Elf in Linz. Der Bus fährt vom Konrad-Adenauer-Platz ab. Die Abfahrtszeiten werden im Aushangkasten veröffentlicht.
125-Jahre TuS Montabaur
- am 8.6.1971 Internationaler Volkslauf -
Wie bereits berichtet, feiert der TuS Montabaur in der Woche vom 5.6. - 13.6.1971 sein 125-jähriges Bestehen und gehört somit zu den ältesten Vereinen Deutschlands.
In der Sportwoche wird als herausragende Veranstaltung ein Internationaler Volkslauf durchgeführt. Der Lauf ist vom DLV genehmigt. Er wird am 8. Juni 1971 in Montabaur gestartet. Die Strecke beginnt in der Stadtmitte, führt an der Alberthöhe vorbei zum Schwimmbad, von dort über Horressen, Eigendorf und zurück zum Start und Ziel. Die Strecke ist ab 1.5.1971 abgezeichnet und darf zum Training benutzt werden. Folgende Wettbewerbe werden ausgeschrieben : Volkslauf lo km Männer, Damenlauf looo m, Jugendläufe, Volksgehen lo km. An dem Volksgehen können u. a. auch Vereine und Verbände mit Gruppen teilnehmen. Meldeschluß ist der 28.5.1971. Nachmeldungen sind bis eine halbe Stunde vor dem Start möglich. Anmeldungen nimmt der Leiter der Veranstaltung, Herr Albert Kram, Montabaur, Hermannstr. Tel.o26o2/3919 entgegen.
Jeder Teilnehmer innerhalb der Sollzeit erhält eine Medaille. Der Sieger eine Goldmedaille, weitere 2o °]o der nachfolgenden Teilnehmer eine Silbermedaille mit Goldrand und der Rest bis zur Sollzeit eine Silbermedaille.
Die Teilnehmer der Wanderklasse, die das Ziel erreichen, erhalten alle eine Bronzemedaille. Weitere Ehrenpreise winken den Siegern der einzelnen Klassen, dem ältesten Teilnehmer beim Volkslauf und Volksmarsch und der größten vorangemeldeten Gruppe oder Verein.
965 Pkw im Kreis
Zwanzig Jahre sind es erst her, da zählte man im ganzen Unterwesterwaldkreis nicht mehr als 965 Personenwagen. Damit entfiel auf 7o Menschen etwa ein Wagen. Lkw zählte man dagegen 616, Omnibusse 39 und Motorräder immerhin 2921.
Mit Kraft,
Charme und Geschicklichkeit
Etwa 3o Ballettratten und ebensoviel jugendliche Judokämpfer aus Tonnerre werden vom 21.5. - 24.5. Gäste ihrer Partnerstadt Montabaur sein.
Für den 23.5. nachmittags, werden Tänze und Judoschaukämpfe mit dem Judo-Club Höhr-Grenzhausen vorgeführt. Nähere Einzelheiten sind aus den entsprechenden Plakaten zu ersehen. Eine musikalische Einführung des Musikvereins Wirges wird der Vorstellung einen festlich-heiteren Rahmen verleihen. Ganz Montabaur heißt die französischen Gäste aus Tonnejre aufs allerherzlichste willkommen.
Es wäre allerdings sehr zu begrüßen, wenn die jungen

