Ausgabe 
8.4.1971
Seite
904
 
Einzelbild herunterladen

ELGENDORF Wir gratulieren!

(

Am 6. April 1971 wurde Herr Franz Wolf, Bergstrasse, 85 Jahre alt. Dem Geburtstagskind gratuliert die ganze Gemeinde, Trotz seines hohen Alters ist er immer noch in der Fabrik j seines Sohnes tagtäglich tätig. Mit seiner Beschäftigung er­hält er sich fit und lebensfroh. Am öffentlichen Leben nimmt : er noch regen Anteil. Bei öffentlichen Veranstaltungen in der Gemeinde ist er immer im Kreise seiner Kameraden zu finden und dabei läßt er es sich nicht nehmen, einen Walzer j auf das Parkett zu legen. Wir alle freuen uns, daß er auch in den alten Tagen seinen Humor behalten hat. Wir wün- ! sehen ihm noch viele gesunde Jahre im Kreise seiner Familie.!

Sprechtag der Rentenversicherung

Der Überwachungsbeamte der Landesversicherungsanstalt Rheinland-Pfalz hält am Dienstag, dem 14.4.71 von 8.3o bis 12.oo Uhr den nächsten Sprechtag im Landratsamt Monta­baur ab. Versicherte der Rentenversicherung und Handwerker bringen zu diesem Termin ihre gesamten Versicherungsunter­lagen mit, damit der Beamte die Möglichkeit hat, erschöp­fende Auskunft zu geben.

TSV Eigendorf, Abt. Tischtennis

Das letzte Spiel der Saison verlor die erste Mannschaft nach einer schwachen Leistung gegen TTC Wirges II mit 5 : 7. Entscheidend dafür waren die besseren Doppel der Gäste. Die Punkte für Eigendorf holten: Gerz 2, Meuer und Seel je 1 und das Doppel Meuer/Gerz. Trotz dieser Niederlage wurde der 6. Platz gehalten, der die Rettung vor dem Abstieg bedeutet. Die Tabelle (es fehlt nur noch ein Spiel, das die Meisterschaft entscheidet):

Braubach 26 : 6

Herdorf-Dernbach 25 : 5

Altendiez 22 : 8

Wissen II 20 : 12

DJK Herdorf 17:15

Eigendorf 11 : 21

Wirges II 11 : 21

Willmenrod 10 : 22

Oberlahnstein III 0 : 32

Die zweite Mannschaft gewann ihr vorletztes Saisonspiel bei ESV Siershahn II klar mit 7 : 0.

Haushaltsplan des Rechnungsjahres 1971

Die Gemeindeaufsichtsbehörde hat die für das Rechnungs­jahr 1971 vorgelegte Satzung und den Plan der Gemeinde Eigendorf genehmigt. Gemäß § 24 (4) in Verbindung mit § 99 (2) der Gemeindeordnung wird er hiermit bekanntge- mächt. Die vorschriftsmäßige Offenlegung für 1 Woche er­folgt in der Zeit vom 10.4.71 bis einschl. 19.4.71 im Bür­germeisteramt in Eigendorf während der allgemein bekannten Sprechstunden. Gleichzeitig wurde von der Gemeindeauf­sicht' zur Erhebung der Lohnsummensteuer in der Höhe von 400% die Zustimmung erteilt.

Winkenbach, Bürgermeister

Gottesdienstordnung

Osterfest (10. - 18.4.1971)

KARSAMSTAG

21.3o Uhr Osternachtfeier: Amt f. Mafia Ball­

mann (B.)

OSTERSONNTAG

7.30 Uhr

9.30 Uhr 14.3o Uhr

Frühmesse

Amt f. Adam Fein (B.) Osterandacht

OSTERMONTAG (Geb. Feiert.)

7.30 Uhr Frühmesse als Amt f. Verstorbene des

Jahrganges 1899 (B.)

9.30 Uhr Vierwochenamt f. Karl Kloft

DIENSTAG

7.45 Uhr Hl. Messe f. August Görg (B.)

MITTWOCH

8.oo Uhr Amt f. Franz-Josef Gerlach

DONNERSTAG

7.45 Uhr Hl. Messe f. Maria Wittelsberger (B.)

9.15 Uhri Kommunionstunde

19.oo Uhr Rosenkranz i.d. Anliegend. Kirche

FREITAG

7.45 Uhr Hl. Messe f. Familie Franz Wolf (B.)

SAMSTAG

7.45 Uhr Hl. Messe f. drei Schwestern (B.)

ESCHELBACH

Aus der Eschelbacher Geschichte

Auch in Eschelbach besaß im Mittelalter das Koblenzer Florinsstift, wie auch in Montabaur und den umliegenden Orten, den Zehnten. Diese Zehntrechte wurden mehrmals veräußert und wieder eingelöst, bis sie 1532 den Freiherrn vom Stein zu Nassau übertragen wurden.

Eine Mühle besaß das Trierer Erzstift hier schon 1211. Als "Gemeindsmühle" oder Eschelbacher Mühle wird sie 1663/1664 wieder aufgebaut.

Der Dernbacher Müller Hans Wilhelm Sabe] erhielt 1681 von Erzbischof Johann Hugo die Erlaubnis, auf seinem eigenen Gut, auf dem die Familie Mariot vorher einen Eisenhammer gehabt, eine "Hirsenschelmühl" mit einer "Ohligmühl" zu bauen. Diese Hirsenmühle erwarb 1709 Oberst Philipp Ludwig Hilchen von Lorch. An der Stelle einer Eisenhütte der Familie Mariot wurde 1754 die "Hüt­tenmühle" erbaut, die 1779 von Kurtrier verkauft wurde. Daneben ist erst im vorigen Jahrhundert die Aumühle errichtet worden. (Fortsetzung folgt!)

GACKENBACH

Die Schmerzensmutter von Gackenbach

In dieser Ausgabe finden Sie ein Bild der schmerzhaften Muttergottes in der Gackenbacher Pfarrkirche.

Geistlicher Rat Pfarrer Schlitt schreibt dazu u.a. in seiner Pfarrchronik: "Die Ergriffenheit, mit der die Frau und auch der Mann aus dem unverbildeten Volke vor dem Bildnis der schmerzhaften Muttergottes in der Pfarrkirche knien, entspringt nicht historischen Erwägungen oder rühr­seligen religiösen Gefühlen, sondern dem spontanen Emp­finden, hier ein außergewöhnliches Kunstwerk vor sich zu haben, ehrwürdig in seiner Art und ehrwürdig durch jahrhundertelange Verehrung.

Herbe Schönheit, mütterlicher Schmerz und hinopfernde Güte hat der unbekannte Künstler in die Holzskulptur gearbeitet, und so dem toten Stoff eine beredte Sprache verliehen."

Die Sage erzählt, bei der Zerstörung des Dorfes Wilgen- hausen habe eine Frau im letzten Augenblick das Kunst­werk vor der Zerstörung gerettet und unter Lebensgefahr

REDAKTIONSSCHLUSS-VORVERLEGUNG

Wir machen alle Einsender von Manuskripten und Anzeigen darauf aufmerksam, daß der Redaktionsschluss in der Osterwoche um. einen Tag vorverlegt ist.

Wir bitten Sie dringend, sich unbedingt danach zu richten, da zu spät eingehen­de Manuskripte nicht mehr berücksichtigt werden können.

Für Ihr Verständnis danken wir Ihnen.

\./n

Der Verlag

i sv.rij