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die anderen Aufgaben werden Laien und Diakonen übertragen werden müssen.
Wie stellen sich die Gläubigen den künftigen Pfarrer vor? Der Pfarrer muß glaubwürdig sein, er muß ein Mann Gottes sein, einer, der betet, ein Mann, der jedem, der ihm begegnet, Liebe gibt, er muß ein unermüdlicher Arbeiter sein. Ein Pfarrer dieses Formates wird auch in der Gemeindekirche der Zukunft fruchtbar wirken können.
Bezirksdekan Breidling sprach noch die Wortgottesdienste, die ökumenischen Gottesdienste, die Weihe der "viri probati”
(die Weihe verheirateter, rechtschaffener Männer zu Priestern) den Einsatz von Laien als Kommunionhelfer und Religionslehrer an.
Mit Optimismus sieht er die Zukunft der organisierten Jugend, er dachte hier in erster Linie an die Pfadfinderschaft, die auch in unserer pluralistischen Zeit hier in Montabaur einen festen Platz wird behaupten können.
Sehr gehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
leider bleiben auch wir von den allgemeinen Kostensteigerungen nicht verschont. Zu den zum Teil sehr stark angestiegenen Maschinen-, Papier- und Materialpreisen kommen gerade in letzter Zeit erhöhte Personalkosten, Faktoren, die bei unserer weiteren Kalkulation berücksichtigt werden müssen.
Sicher werden Sie Verständnis dafür haben, wenn wir mit Be- inn des II. Quartals unseren Bezugspreis für das Mitteilungs- latt erhöhen müssen.
In den nächsten Tagen wird IhrZusteller bei ihnen vorsprechen, um das Bczugsgeld für das II. Quartal 1971 in Höhe von 3.-- DM einschl. Zustellung und Mehrwertsteuer zu kassieren. Es würde uns freuen, wenn Sie diesen Betrag bereit halten würden, damit der Zusteller nicht ein 2. Mal den Weg machen muß.
Für Ihre Treue als Abonnent und für Ihr Verständnis bedanken wir uns schon im voraus verbindlich.
VERLAG UND REDAKTION
3. Orientierungsfahrt des MCU
Der MCU und Motorsportclub Montabaur veranstaltet am 4. April 1971 die 3. Orientierungsfahrt (Rund um Mons Tabor). Dieser Lauf gilt als 3. Wertungslauf zur Regionalmeisterschaft, Region Ost, sowie als 1. Wertungslauf zur Kreismeisterschaft Unterwesterwald.
Es handelt sich bei dieser Veranstaltung um eine Tages- orientuerungsfahrt über ca. 120 km. Das Einzelnenn- bzw. Mannschaftsnenngeld in Höhe von jeweils 25.-- DM kann bei der Abnahme bis spätestens 10.30 Uhr gestellt werden.
Die ersten 10 Plätze werden mit Pokalen, Bechern, Tellern bzw. Plaketten prämiert.
Es sind die Deutsche Generalkarte - Shell- Blatt 12 sowie die'Topografische Karte Nr. L 5512 - L 5712 und die üblichen Hilfsmittel mitzubringen.
Fahrzeugabnahme erfolgt ab 9.3o Uhr auf der Eichwiese in Montabaur. Die Siegerehrung findet am 4. April 1971 um 21.oo Uhr im Hotel "Montabaur" am Himmelfeld statt.
Für die Teilnehmer an dieser Veranstaltung sind keine Ausweise oder Lizenzen erforderlich.
Teilnahmeberechtigt sind die Inhaber eines gültigen Führerscheins der Klassen II und III.
Wir laden alle Motor-Sport-Freunde recht herzlich ein und versprechen Ihnen eine gute und erfolgreiche Fahrt.
Kirche in der Öffentlichkeit
Beauftragte der Pfarrgemeinderäte für Öffentlichkeitsarbeit trafen sich im Pfarrzentrum Montabaur. Sie vertraten die Pfarreien des Bezirks Westerwald. Stefan Stinner, Vorsitzender des Ausschusses des Bezirkssynodalrates, leitete die Versammlung. Die Beauftragten führten ein Informations- gespräch mit den Redakteuren des Sonntag (Herr Bröckers), der Nassauischen Landeszeitung (Herr Kaiser), der Westerwälder Zeitung (Herr Volkmann) und des Primo-Verlages (Herr Schneider). Unter den Gästen sah man Bezirksdekan Breidling und den 1. Vorsitzenden des Bezirkssynodalrates Dr. Marx.
AKTUELLES VOM SPORT
Saynbachtal - Montabaur 1:0 (1:0)
Der TuS war diesmal nicht vom Glück begünstigt und konnte aus Selters keinen Punkt nach Hause bringen. Mit dem einen Tor, das der Gastgeber in der 25. Minute erzielte, wurde er von der Tabellenspitze aussichtslos zurückgeworfen.
In der ersten Halbzeit des Spiels war Selters im eigenen Haus leicht überlegen, doch blieb das Spiel nie ohne Spannung, wenn auch dramatische Höhen nicht zu verzeichnen waren.
Nach dem Wiederanpfiff drängte der TuS auf Ausgleich und auf Führung. Der Gastgeber blieb aber weiterhin wachsam und verteidigte das Führungstor erfolgreich.
Die Tabelle der A-Klasse Westerwald-Wied:
Daufenbach
16
32 :
: 12
23
: 9
Raubach
15
40 :
: 22
20 :
: 12
Linz
15
37 :
: 23
19 :
: 11
Saynbachtal
15
24 :
: 18
19 :
: 11
Montabaur
16
36 :
: 25
19
: 13
Niederbieber
16
25 :
: 27
16 :
: 16
Maischeid
15
27 :
: 27
14 :
: 16
Gülle she im
16
21 :
: 25
14 :
: 18
Feldkirchen
16
22 :
: 32
14 :
: 18
Neuwied
15
18 :
: 28
13 :
: 17
W irge s/E bernh ahn
16
36 :
: 42
12 :
: 20
Irlich
15
45 :
: 47
10 :
: 20
Nauort
15
21
: 36
9 :
: 21
Aus unserer Partnerstadt Tonnerre
BÜRGERMEISTER GERARD ABGEWÄHLT Auch in Tonnerre wurde gewählt. Drei Parteien bewarben sich um die Gunst der Wähler: die Liste der republikanischen Union und der Verteidigung der Interessen der Stadt Tonnerre, die Liste der Union für die Erneuerung Tonnerres und die Liste der Union für eine soziale, moderne und demokratische Stadtverwaltung. Wahlberechtigt waren 3 021 Personen. An zwei Märzsonntagen wurde gewählt, nicht Parteien, sondern einzelne Persönlichkeiten. Bürgermeister Ren£ Gerard, vielen Montabaurem durch seine Besuche bekannt, mußte sein Amt niederlegen, da Herr Bachelin von der Liste für die Erneuerung Tonnerres mit 856 Stimmen zwei Stimmen mehr erhielt als Herr Gerard.
Nur zwei Listen sind im Stadtrat vertreten: Die Liste der republikanischen Union Tonnerres, der auch Bürgermeister Gerard angehört, kann 13 Kandidaten entsenden, die Liste für die Erneuerung Tonnerres 11.
PARTNERSCHAFT AUCH MIT BREST Tonnerre unterhält auch eine Partnerschaft mit der bretonischen Hafenstadt Brest. In Tonnerre leben mehrere ehemalige Marinesoldaten, deren Schiffe in Brest stationiert waren.
ERZPRIESER BAILLOT +
32 Jahre lang, bis 1967, hatte Erzprieser Baillot in Tonnerre gewirkt. Nun verstarb er mit 89 Jahren. Er wurde im Chor der Kirche Notre-Dame beigesetzt.
FABRIK DURCH BRAND ZERSTÖRT
Ein Teil der großen Tonnerrer Fabrik Clarville wurde
durch einen Brand zerstört.
KARNEVAL AUCH IN TONNERRE
Erst am 26. Februar hatte man in Tonnerre den Karneval begraben. Eine lebensgroße Puppe wurde nach einem Umzug durch die Stadt verbrannt.
Neues Ortstelefonbuch
Um 4 Seiten gewachsen ist wiederum das örtliche Fernsprechbuch von Montabaur, das in diesen Tagen an die einzelnen Fernsprechteilnehmer ausgegeben wird.
Für die kommende Ausgabe dürfte die Bundespost sich übrigens einen kleinen Kundendienst gegenüber der dann wohl neugebildeten Verbandsgemeinde Montabaur einfallen lassen: Alle Orte der Verbandsgemeinde müßten

