Ausgabe 
2.4.1971
Seite
885
 
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BLADERNHEIM

Herbst

Werner

Kratz

Peter

Krätz

Marion

Schneider

Ralf

Frey

Michael

Diel

Christoph

Mies

Veronika

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Joachim

Heibel

Michael

Henkes

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Christiane

Mt tternich

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Mies

Bernd

Nebgen

Michaele

Sohlbach

Ute

Schilke

Peter

Schughart

Gertrud

Schughart

Christoph

Vogel

Susanne

Burg

Martina

Bergstr.

Hauptstr.

Hauptstr.

Hauptstr. 1

10a

Wirzenborn, Dorfstr. Reckenthal, Nr. 21 Eschelbach, Weststr.6 " Dorfplatz 1

" Mittelstr. 3

Waldbachstr.

" Waldbachstr.

" Waldbachstr.

" Montabaurerstr. " Schulstr. 9

Waldbachstr.

" Hauptstr. 8

" Wirgeserstr.

" Elgendorferstr.

" Schulstr. 1

" Weststr. 10

" Hauptstr. 20

Kirchenchor fährt nach Tonnerre

Der Katholische Kirchenchor "St. Cacilia" hat die umfang­reichen Vorarbeiten zu einer Fahrt nach Tonnerre abgeschlos­sen: Die "Cäcilianer" starten zu einem Besuch des Kirchen­chores unserer Partnerstadt in Burgund. Sie erwidern damit die Visite der französischen Sängerfreunde, die Anfang Mai 1970 hier zu Gast waren.

Die Fahrt beginnt in der Frühe des 1. Mai, am Montagabend wollen die Sänger wieder zurück sein. Am Sonntagmorgen gestalten die Kirchenchöre von Tonnerre und Montabaur und der rhythmische Chor der Partnerstadt das gemeinsame Hoch­amt. Am Nachmittag wollen die Montabaurer einen Busausflug in die Umgebung Tonnerres unternehmen, um die herrliche Landschaft von Burgund kennenzulernen. Vorsitzender Willi Fresenius sagte: "Es geht uns nicht nur um einen Gegenbesuch schlechthin, sondern darum, die im Vorjahr begonnene Freund­schaft zu vertiefen." Daß die "Cäcilianer" mit Begeisterung dabei sind beweist die Tatsache, daß der Reisebus ausgebucht ist.

Neue Zweigstellen der Kreissparkasse

Die Kreissparkasse hat einige "MOBILE ZWEIGSTEILEN" im Kreisgebiet errichtet, die am 2. April offiziell für den Publikumsverkehr eröffnet werden.

Unser Bild auf der Bildseite zeigt zum Beispiel die neue Zweigstelle in Holler. Wie das Foto zeigt, handelt es sich um ein schmuckes Fertighaus in Flachdachausführung. Die Außen­wände warm mit Holz verkleidet, die Fenster kugelsicher ver­glast. Entsprechend seiner Bestimmung ist das Haus etwa 7x5 m bei einer lichten Raumhöhe von 2, 5 m.

Alle Bauelemente sind aus bestem Material solide nach, neuesten Erkenntnissen gefertigt. Ein schmuckvolles Transpa­rent weist auf die Zweckbestimmung des Hauses hin, jedoch erleidet das freundliche und einladende Aussehen des Bau­werkes dadurch keinen Abbruch.

Und ebenso zweckmäßig wie freundlich ist auch die Innenaus­stattung. Wovon sich jeder am "Tag der offenen Tür" über­zeugen kann.

Ein Jägerzaun umgrenzt das Grundstück, das mit seinen An- .agen immer zur Zierde der Gemeinde gereicht.

Neue Straßenverkehrsordnung

4. Fortsetzung)

). Sicherung liegengebliebener Fahrzeuge, § 15 StVO

a) Mehrspurige Fahrzeuge, die an einer Stelle, an der sie nicht rechtzeitig als Hindernis erkannt werden, liegen bleiben, sind abzusichern.

Kfz durch Warnblinklicht und Pannendreieck. Unterlassung evtl. § 315 c StGB

b) Warnblinklicht darf sonst nur einschalten,

1. wer andere durch sein Kfz gefährdet,

2. Fahrer von Schulbussen, wenn Kinder ein- oder aussteigen, § 16 Abs. 2.

t 0. Beleuchtung:

a) Beleuchtungseinrichtungen dürfen weder verdeckt noch verschmutzt sein, § 17 Abs. 1,

b) mit Standlicht darf nicht gefahren werden, § 17 Abs.2

c) Auf Straßen mit Eigenbeleuchtung darf nicht mit Fernlicht gefahren werden, ebenso

d) hinter einem mit geringem Abstand fahrenden Fahrzeug, § 17 Abs. 2,

e) Nebelscheinwerfer dürfen auch bei Regen, der die Sich 1 erheblich behindert, eingeschaltet werden, § 17 Abs. 3.

f) Bei zwei Nebelscheinwerfern genügt statt des Abblendlichtes die zusätzliche Benutzung des Begrenzungslichtes, § 17 Abs. 3,

g) Nebelschlußleuchten dürfen nur agO, und zwar nur dann, wenn die Sicht waiiger als 50 m be­trägt, benutzt werden.

Aus dem Folizeiberieht

Pkw-Fahrer befuhr die K 42 aus Richtung Staudt kommend und wollte auf die B 49, (Alleestr.) auffahren. Hier kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Pkw, der aus Richtung Limburg kommend die K 42 überquerte um auf einen Parkplatz zu gelangen. Personen wurden keine verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Pkw-Fahrer setzte in der Rhönstr. sein Fahrzeug zurück und stößt dabei gegen einen hinter ihm haltenden Pkw.

Es entstand leichter Sachschaden.

Pkw-Fahrer befuhr die Herzog-Adolf-Str. und wollte auf die Freiherr vom Steinstr. auffahren. Hier kam es zu einem Verkehrsunfall mit einem in Richtung Eigen­dorf fahrenden Pkw.

Personen wurden keine verletzt. Es entstand Sachschaden

Die Pfarrei Montabaur in der Zukunft

Im Rahmen der Veranstaltungen des Winters sprach Be­zirksdekan Breidling über die zukünftige Pfarrei Monta­baur.

Die Pfarrei Montabaur ist eine traditionsgebundene Pfar­rei. Tradition beinhaltet Stärke. Die Pfarrei besitzt ein festes und sehr altes Fundament (1959 tausendjähriges Bestehen der Kirche). Die lange Zugehörigkeit zum alten trierischen Land wirkt in Montabaur und seiner Umgebung noch heute nach. Tradition birgt aber auch die Gefahren der Schwäche in sich. Man paßt sich an, weil es peinlich wäre als Außenseiter zu gelten. Neuerungen sind in einer Pfarrei wie Montabaur nur mit Bedacht einzuführen. Gottesdienst und Gottesdienstge­staltung fordern eine gewisse Ruhe, um die Gläubigen nicht zu schockieren. Trotzdem hat die Kirche offen zu sein gegenüber den Wünschen der Jugend, die doch die Zukunft der Pfarrei repräsentiert. Moderne Kinder­gottesdienste und Jugendmessen tragai diesen Wünschen genügend Rechnung. Der äußere Rahmen mag hierbei modern sein, das Herz der Messe, die Eucharistiefeier muß aber unberührt bleiben.

Der Pfarrer der Zukunft darf nicht konservativ sein, er darf hier in Montabaur aber auch kein Progressist sein, er muß ein Pfarrer der goldenen Mitte sein. Pfarrer und Kaplan müssen kollegial Zusammenarbeiten und nicht gegeneinander. Der Pfarrer der Zukunft darf nicht mehr eine Autorität des Befehlens sondern eine Autorität des Dienens sein. Er soll einer von den mehr als 6000 Gläubigen seiner Pfarrei sein.

Die Umwandlung von einer Volkskirche in eine Gemeinde­kirche vollzieht sich auch hier in Montabaur. Der Allein­anspruch der Kirche früherer Zeiten in Fragen der Für­sorge (Caritas), der Altenbetreuung, der Krankenpflege, der Bildung und Erziehung gehören der Vergangenheit an. Diese Volkskirche nähert sich ihrem Ende, die Säku­larisation schreitet auch hier voran. Aus der Volkskir­che (Nachwuchskirche) wird eine Wahlkirche, eine Ge­meindekirche, in der jeder einzelne mitverantwortlich ist. Die Seelsorge wird sich auf diese Gruppe der Gläu­bigen beschränken. (Haus= und Familienmtssen).

Der mangelnde Priesternachwuchs wird auch Tür Monta­baur die Seelsorge kritisch werden lassen.

Um die schwierige Seelsorge in der Zukunft zu gewähr­leisten, hat man die früheren Großdekanate (im Wester­wald früher 4) in 11 Kleindekanate umgewandelt. Diese Kleindekanate oder Großpfarreien sollen durch Team­arbeit die künftige Seelsorge sicherstellen.

Der Pfarrer wird Künftig nur noch sakramental tätig sein,