Ausgabe 
12.3.1971
Seite
840
 
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e) das Folgen der Vorfahrtstraße, § 42, Zusatzschild zum Zeichen 3o6;

f) das Anfahren vom Fahrbahnrand, § lo StVO.

In allen Fällen besteht Rückschaupflicht.

Die Macht der Gewohnheit

(Auflösung aus Nr. lo)

Unser Bild zeigte das idyllisch gelegene Kapellchen auf dem "Großen Herrgott", der seinen Namen durch das Kapellchen erhalten haben soll. Sie finden es an der Straße Montabaur - Koblenz.

Zwei Kandidaten in Montabaur

Von den Bewerbern zur Landtagswahl am 21. März 1971 wohnen zwei in Montabaur. Paul Heinz Schweizer wohnt in der Freiherr-v. -Stein-Straße 26. Er kandidiert auf Platz 5 der FDP. Jürgen Vogel, Fürstenweg 11, ist Nach­folger für Bürgermeister Steinebach, Ransbach-Baumbach, der auf Platz 9 der CDU kandidiert.

Eine Woche Montabaur ab 157, 5o DM

In einer neuen Fremdenverkehrs-Broschüre für Rheinland- Pfaiz, die von Grafiker Dieter Weyers aus Eigendorf recht lebendig illustriert wurde, ist auch Montabaur mit zwei Ferienangeboten vertreten, die über den Verkehrs­verein Unterwesterwald angeboten werden.

Eine Woche Vollpension kostet danach in einem Zimmer mit fließendem Wasser 157, 5o DM, in einem Zimmer mit Bad oder Dusche 238 bis 315 DM,

Leider ist nicht alles aufzufinden, was dabei an Monta- baurer Sehenswürdigkeiten aufgezählt wird;

"... Schloß der trierischen Erzbischöfe. Malerisches Ge­samtbild mit Rathaus und Kirche, alter Stadtmauer, Fachwerkhäusern, Kreisheimatmuseum. Moderne Kneipp- badeeinrichtung, Hallenbad mit Sauna im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Sportstadion, Tennisplätze. Wanderungen in die Wälder der Montabaurer Höhen, u.a. zum Aussichtsturm auf dem Koppel, im Naturpark Nassau, ins Gelbachtal, Kannenbäckerland u.a. Hallenschwimm­bad, Kino.

Vier gegen die Verbandsgemeinde

Von 21 bestehenden Gemeinden in der zukünftigen Ver­bandsgemeinde Montabaur haben sich 17 für die vorzei­tige Bildung der Verbandsgemeinde ausgesprochen. Vier waren dagegen; Niederelbert, Oberelbert, Heiligenroth und Horbach.

Vortrag im Pfarrzentrum

Im Montabaurer Pfarrzentrum sprachen im Rahmen eines Vortrags- undDiskussionsabends Ordinariatsrat Leuninger, Limburg, über die "Aufgaben der synodalen Gremien im Bistum Limburg und Abt Dr. Thomas Denter OCist. als Synodaler des Bezirks Westerwald über das Thema" Um welche Fragen geht es in der Synode 72 in Würzburg?"

Da beide Themen hochaktuell und für die Zukunft der katholischen Kirche von großer Bedeutung sind, kam es im Anschluß zu einer ausgiebigen und ernsthaften Diskus­sion.

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DIE PARTEIEN HABEN DAS WORT

F.D. P. Kreisverband TJnterwesterw.

Montabaur; Eine Informationsfahrt durch den Wahlkreis 1 unternahmen in der vergangenen Woche die Landtags­fraktion der F.D.P. mit dem Landesvorsitzenden und Finanzminister Dr. Eicher an der Spitze, sowie die Landtagskandidaten des Wahlkreises 1.

Beim Aufenthalt in Montabaur stand dieSchloßbesichti- gung" im Vordergrund. Gerade Minister Eicher weiß um die Sorgen, die dieses Schloß nach Auflösung der Bezirksregierung Montabaur Verwaltung und Bürgern der Stadt Montabaur bereitet hat. Viele Möglichkeiten der weiteren Verwendung waren in Betracht gezogen worden, dieses Gebäude weiterhin sinnvoll zu nutzen. "Auch die Unterbringung des Finanzamtes stand in Erwägung.Aber ich habe mich mit allen mir zur Verfügung stehenden Kräften dagegen gewehrt, diesen Vorschlag zu akzep­tieren. Ich wollte es den Bürgern des Unterwesterwald­kreises nicht zumuten, den steilen Weg zu gehen. Er. ist schon so beschwerlich genug. Umso beschwerlicher wäre er geworden, wenn man dann den Bürgern am - ach so ersehnten Ziel - auch noch der Steuer­gelder entledigt hätte. Dank meiner intensiven Bemühungen gelang es mir, das Schloß (Anfang des 16.Jahrhundert errichtet) 1969 an die Deutsche Genossen­schaftsbank zu veräußern.

Direktor Brüggemann von der Deutschen Genossenschafts­bank Frankfurt begrüßte den Minister und die Abgeord­neten im Schloßhof und gab seiner Freude Ausdruck, daß Minister Eicher sein Versprechen wahr gemacht ha­be, bei passender Gelegenheit Umbau und Einrichtungen des Schlosses zu besichtigen.

Auch die Frauen reden mit

Sozialminister Dr. Geißler (CDU), Finanzminister D. Eicher (FDP) von unserer Landesregierung und MdL.

Hans Schweitzer (SPD) waren der Aufforderung der IG Chemie, Papier, Keramik gefolgt und standen Rede und Antwort. Ihre Gesprächspartner waren die etwa 18o Frauen, die aus allen Teilen unseres Landes Rhein­land-Pfalz als Delegierte der IG. nach Montabaur ins Pfarrzentrum gekommen waren. Diskussionsleiterin Erika Krauth-Bromm aus Hagen gab den Vertretern der Parteien 15 Minuten Redefreiheit, damit sie Ziele und Programm ihrer Partei vorstellen konnten. Recht diffe­renziert waren die Meinungen der Politiker, und daran änderte auch die anschließende Diskussion nichts, de­ren lebhafter Verlauf das Interesse der delegierten Frau­en am politischen Geschehen unserer Zeit bekundete, (siehe auch Bildseite)

BODEN

Gottesdienstordnung

SONNTAG, 14.3.

9.oo Uhr Amt für Alois Korbach

13.30 Uhr Fastenandacht

DIENSTAG, 16.3.

19.30 Uhr Amt für Josef Herz

FREITAG, 19.3.

19.3o Uhr Amt für Eheleute Josef Kurzenacker

SONNTAG, 21.3.

9.oo Uhr Amt für Willi Schmitt und verst.Ange­

hörige

In Montabaur findet heute der zweite Tag des Braut­leutekurses statt.