b) Mindestens zweizügige Grundschulen außerhalb des Standortes eines Schulzentrums müssen diesem in einem bestimmten Bereich vorerst kooperierend zugeordnet werden.
Solche Grundschulen sind dann Verbund schulen, auch nach späterer Integration.
c) Nach selbständige Volksschuloberstufen müssen ebenfalls bis zur vollständigen Integration Verbundschulen sein. Auch sie sind zur pädagogischen Kooperation mit dem Schulzentrum verpflichtet, um Chancengleichheit in der Bildung zu wahren.
d) Vorschule und Berufsschule müssen ebenfalls vorerst kooperierend dem System zugeordnet werden.
Die F.D.P. Fraktion des Unterwesterwaldkreises hat im Bezug auf die o.a. Grundsätze einen Schulentwicklungsplan für den Unterwesterwaldkreis erarbeitet und ist zu folgenden Ergebnissen gelangt:
1. Schulzentren in den Städten Montabaur und Höhr- Grenzhausen, sowie in der Verbandsgemeinde Mitte. Für die Verbandsgemeinde Nord ist dies vorgesehen, wenn sich die Notwendigkeit erweist.
Schulzentren bestehen aus Vorschule, Grundschule, Hauptschule und Gymnasium.
2. Zum Schulzentrum Montabaur zugeordnete Grundschulen:
Grundschule Horbach - 2 zügig
Grundschule Horressen - 3 zügig
Grundschule Hundsangen- 3 zügig
Grundschule Nentershausen 3 zügig
Grundschule Montabaur - 4 zügig
3. Zum Schulzentrum Höhr-Grenzhausen zugeordnete Grundschulen:
Grundschule Hillscheid - 2 zügig
Grundschule Nauort - 3 zügig
Grundschule Neuhäusel - 4 zügig
Grundschule Ransbach-
Baumbach - 3 zügig
Grundschule Höhr-
Grenzhausen- 3 zügig
4. Zum Schulzentrum Verbandsgemeinde Mitte zugeord nete Grundschulen:
Grundschule Dernbach - 2 zügig
Grundschule Herschbach- 3 zügig Grundschule Selters - 3 zügig
Grundschule Siershahn - 3 zügig
Grundschule Wirges - 3 zügig
5. Die Kreissonderschule sollte in der Verbandsgemeinde Mitte errichtet werden.
6. Vorschulen sind an den Orten mit Schulzentren
und Grundschulen, sowie in zentralgelegenen Orten, in denen freistehende oder freiwerdende Schulen sich befinden, zu errichten.
7. Berufsschulen und Fachoberschulen sind in den Schulzentren zu errichten, im Hinblick auf spätere Kooperation mit der Gesamtschule.
Für die Verwirklichung dieser Zielvorstellungen muß ein langfristiger Finanzplan aufgestellt werden, der berücksichtigen muß, daß das Steueraufkommen von Bund, Ländern und Verbandsgemeinden den ihnen übertragenen Aufgaben angepaßt werden muß.
Das Bildungswesen der Zukunft erfordert Aufwendungen der öffentlichen Hand in ganz neuen Größenordnungen. Eine derart hohe Summe kann vor der Öffentlichkeit nur gerechtfertigt werden, wenn Fehlinvestitionen und eine planlose Verwendung der Mittel ausgeschlossen werden können.
Es darf nicht mehr Vorkommen, daß erst 6 Jahre alte Schulbauten schon wieder zum Verkauf stehen, weil die Schulträger Bildungspolitik in Form von Kirchturmspolitik betrieben haben.
-loste llungen einigen.
Tennisclub Montabaur
wählte einen neuen Vorstand!
Die diesjährige Generalversammlung des TC "Schwarz- Weiß e.V. Montabaur fand am 8.2.1971 im Gasthof Krolikowski statt. Der 1. Vorsitzende Herr von Bergh eröffnete die Sitzung und dankte den Mitgliedern für das so zahlreiche Erscheinen. Die Tendenz des Spielbetriebes in der Saison 197o war leider etwas rückläufig; von Bergh betonte jedoch, daß gerade dieses Negativum Anlaß gibt, und auch der günstigste Zeitpunkt ist, das aktive Vereinsleben im Sportjahr 1971 aufs äußerste zu intensivieren.
Zur Wirtschaftslage berichtete Kassenprüfer Herr A.König spezifiziert, daß der TC Montabaur auf gesunden Füßen steht.Nach dem der alte Vorstand von seinen Ämtern entlastet wurde, übernahm Herr Dr. Busch die Wahlleitung zur neuen Vereinsführung. Der neue Vorstand setzt sich für die kommenden 2 Jahre wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender: Helmuth von Bergh; 2. Vorsitzender und Gesellschaftsförderer: Alexander Schmitz; Platzobmann: Ludwig Heil; Kassenprüfer: Andreas König; Sportwart, Schriftführer und Pressewart: Jürgen Schardt; die neuen Funktionsmitglieder dankten allen Anwesenden für das in sie gesetzte Vertrauen und werden bestrebt sein, für das neue Spieljahr eine Aufwärtsentwicklung zu sichern, wobei besonders die Jugendförderung zu ihrem Recht kommen wird. Ein Trainer aus vereinseigenen Reihen wird zur Verfügung stehen.
Für die Spielzeit 1971 wird eine Herren- und eine Jugendmannschaft (männlich) für die Medenspiele gemeldet; darüber hinaus werden wieder mehrere Freundschaftsspiele geplant, u.a. gegen Oberhausen (Rheinland), Bad Marienberg u.a.m. Unter dem Thema "Verschiedenes” ist man zu dem Ergebnis gekommen, daß für den 3o.4.1971 ein Saison-Eröffnungsfest vorgesehen ist.Als ein weiteres Positivum ist die Gründung eines Bauausschusses anzusehen, der um die Errichtung einer neuen Tennisplatzanlage in idyllischer Gegend bemüht sein wird.Als Resümee der Generalversammlung kann man nur sagen, daß es in Sachen Tennis beim Tennisclub Montabaur in der bevorstehenden Saison wieder aufwärts gehen wird. Interessenten mögen sich zwecks Neuaufnahme mit dem 1,.Vorsitzenden Herrn von Bergh in Verbindung setzen, Telefon 5o35.
Ball der Gastronomie 1971
Der allseits beliebte "Wirte-Ball" ist am DONNERSTAG, dem 25. Februar 1971 um 2o.oo Uhr
in der SCHLOSS-SCHENKE MONTABAUR (Kollegen Peter Lanschützer, Bahnhofstraße)
In der festlich ausgeschmückten Narhalla treffen sich die Gastwirte des Unterwesterwaldkreises. In einmaliger Saaldekoration unter dem Motto "MAX UND MORITZ”, die sieben Bubenstreiche von '"Wilhelm Busch", zieht hier eine große Unterhaltungs-Show mit dem DUO OSTER, Deutschlands einzigem Damen-Musical-Duo auf, mit der Tanzkapelle "Die Finken".
Zu dieser Veranstaltung sind alle Wirte ausnahmslos eingeladen.
BODEN
SONNTAG, 21.2.
9,oo Uhr Amt für Eheleute Johann Heinz MITTWOCH, 24.2. - Aschermittwoch - 8.3o Uhr Amt für die Lebenden u. Verstorbenen der Gemeinde Boden
19.3o Uhr Amt für die Verstorbenen der Familie
Wirth
FREITAG, 26.2.
19.3o Uhr Amt für die Lebenden und Verstorbenen
der Familie Wüst SONNTAG, 28.2.
9.oo Uhr 1. Jahramt für Josef Gramig
Notwendig ist, daß sich die drei im Unterwesterwälder Kreistag vertretenen Parteien auf gemeinsame Zielvor-

