Ausgabe 
19.2.1971
Seite
793
 
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b) Mindestens zweizügige Grundschulen außerhalb des Standortes eines Schulzentrums müssen diesem in einem bestimmten Bereich vorerst kooperierend zugeordnet werden.

Solche Grundschulen sind dann Verbund schulen, auch nach späterer Integration.

c) Nach selbständige Volksschuloberstufen müssen eben­falls bis zur vollständigen Integration Verbundschulen sein. Auch sie sind zur pädagogischen Kooperation mit dem Schulzentrum verpflichtet, um Chancen­gleichheit in der Bildung zu wahren.

d) Vorschule und Berufsschule müssen ebenfalls vorerst kooperierend dem System zugeordnet werden.

Die F.D.P. Fraktion des Unterwesterwaldkreises hat im Bezug auf die o.a. Grundsätze einen Schulentwicklungs­plan für den Unterwesterwaldkreis erarbeitet und ist zu folgenden Ergebnissen gelangt:

1. Schulzentren in den Städten Montabaur und Höhr- Grenzhausen, sowie in der Verbandsgemeinde Mitte. Für die Verbandsgemeinde Nord ist dies vorgesehen, wenn sich die Notwendigkeit erweist.

Schulzentren bestehen aus Vorschule, Grundschule, Hauptschule und Gymnasium.

2. Zum Schulzentrum Montabaur zugeordnete Grund­schulen:

Grundschule Horbach - 2 zügig

Grundschule Horressen - 3 zügig

Grundschule Hundsangen- 3 zügig

Grundschule Nentershausen 3 zügig

Grundschule Montabaur - 4 zügig

3. Zum Schulzentrum Höhr-Grenzhausen zugeordnete Grundschulen:

Grundschule Hillscheid - 2 zügig

Grundschule Nauort - 3 zügig

Grundschule Neuhäusel - 4 zügig

Grundschule Ransbach-

Baumbach - 3 zügig

Grundschule Höhr-

Grenzhausen- 3 zügig

4. Zum Schulzentrum Verbandsgemeinde Mitte zugeord nete Grundschulen:

Grundschule Dernbach - 2 zügig

Grundschule Herschbach- 3 zügig Grundschule Selters - 3 zügig

Grundschule Siershahn - 3 zügig

Grundschule Wirges - 3 zügig

5. Die Kreissonderschule sollte in der Verbandsge­meinde Mitte errichtet werden.

6. Vorschulen sind an den Orten mit Schulzentren

und Grundschulen, sowie in zentralgelegenen Orten, in denen freistehende oder freiwerdende Schulen sich befinden, zu errichten.

7. Berufsschulen und Fachoberschulen sind in den Schulzentren zu errichten, im Hinblick auf spätere Kooperation mit der Gesamtschule.

Für die Verwirklichung dieser Zielvorstellungen muß ein langfristiger Finanzplan aufgestellt werden, der berück­sichtigen muß, daß das Steueraufkommen von Bund, Ländern und Verbandsgemeinden den ihnen übertragenen Aufgaben angepaßt werden muß.

Das Bildungswesen der Zukunft erfordert Aufwendungen der öffentlichen Hand in ganz neuen Größenordnungen. Eine derart hohe Summe kann vor der Öffentlichkeit nur gerechtfertigt werden, wenn Fehlinvestitionen und eine planlose Verwendung der Mittel ausgeschlossen werden können.

Es darf nicht mehr Vorkommen, daß erst 6 Jahre alte Schulbauten schon wieder zum Verkauf stehen, weil die Schulträger Bildungspolitik in Form von Kirchturmspolitik betrieben haben.

-lo­ste llungen einigen.

Tennisclub Montabaur

wählte einen neuen Vorstand!

Die diesjährige Generalversammlung des TC "Schwarz- Weiß e.V. Montabaur fand am 8.2.1971 im Gasthof Krolikowski statt. Der 1. Vorsitzende Herr von Bergh eröffnete die Sitzung und dankte den Mitgliedern für das so zahlreiche Erscheinen. Die Tendenz des Spielbetriebes in der Saison 197o war leider etwas rückläufig; von Bergh betonte jedoch, daß gerade dieses Negativum Anlaß gibt, und auch der günstigste Zeitpunkt ist, das aktive Vereinsleben im Sportjahr 1971 aufs äußerste zu intensivie­ren.

Zur Wirtschaftslage berichtete Kassenprüfer Herr A.König spezifiziert, daß der TC Montabaur auf gesunden Füßen steht.Nach dem der alte Vorstand von seinen Ämtern ent­lastet wurde, übernahm Herr Dr. Busch die Wahlleitung zur neuen Vereinsführung. Der neue Vorstand setzt sich für die kommenden 2 Jahre wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Helmuth von Bergh; 2. Vorsitzender und Gesellschaftsförderer: Alexander Schmitz; Platzobmann: Ludwig Heil; Kassenprüfer: Andreas König; Sportwart, Schrift­führer und Pressewart: Jürgen Schardt; die neuen Funktions­mitglieder dankten allen Anwesenden für das in sie gesetzte Vertrauen und werden bestrebt sein, für das neue Spieljahr eine Aufwärtsentwicklung zu sichern, wobei besonders die Jugendförderung zu ihrem Recht kommen wird. Ein Trai­ner aus vereinseigenen Reihen wird zur Verfügung stehen.

Für die Spielzeit 1971 wird eine Herren- und eine Jugend­mannschaft (männlich) für die Medenspiele gemeldet; darüber hinaus werden wieder mehrere Freundschaftsspiele geplant, u.a. gegen Oberhausen (Rheinland), Bad Marien­berg u.a.m. Unter dem Thema "Verschiedenes ist man zu dem Ergebnis gekommen, daß für den 3o.4.1971 ein Saison-Eröffnungsfest vorgesehen ist.Als ein weiteres Positivum ist die Gründung eines Bauausschusses anzusehen, der um die Errichtung einer neuen Tennisplatz­anlage in idyllischer Gegend bemüht sein wird.Als Resümee der Generalversammlung kann man nur sagen, daß es in Sachen Tennis beim Tennisclub Montabaur in der bevor­stehenden Saison wieder aufwärts gehen wird. Interessen­ten mögen sich zwecks Neuaufnahme mit dem 1,.Vorsitzen­den Herrn von Bergh in Verbindung setzen, Telefon 5o35.

Ball der Gastronomie 1971

Der allseits beliebte "Wirte-Ball" ist am DONNERSTAG, dem 25. Februar 1971 um 2o.oo Uhr

in der SCHLOSS-SCHENKE MONTABAUR (Kollegen Peter Lanschützer, Bahnhofstraße)

In der festlich ausgeschmückten Narhalla treffen sich die Gastwirte des Unterwesterwaldkreises. In einmaliger Saal­dekoration unter dem Motto "MAX UND MORITZ, die sieben Bubenstreiche von '"Wilhelm Busch", zieht hier eine große Unterhaltungs-Show mit dem DUO OSTER, Deutsch­lands einzigem Damen-Musical-Duo auf, mit der Tanz­kapelle "Die Finken".

Zu dieser Veranstaltung sind alle Wirte ausnahmslos ein­geladen.

BODEN

SONNTAG, 21.2.

9,oo Uhr Amt für Eheleute Johann Heinz MITTWOCH, 24.2. - Aschermittwoch - 8.3o Uhr Amt für die Lebenden u. Verstorbenen der Gemeinde Boden

19.3o Uhr Amt für die Verstorbenen der Familie

Wirth

FREITAG, 26.2.

19.3o Uhr Amt für die Lebenden und Verstorbenen

der Familie Wüst SONNTAG, 28.2.

9.oo Uhr 1. Jahramt für Josef Gramig

Notwendig ist, daß sich die drei im Unterwesterwälder Kreistag vertretenen Parteien auf gemeinsame Zielvor-