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"Drei Tage Iaßt uns fröhlich sein!"
MONTABAUR. In der närrischen Zeit werden die kleinen Fastnachtsgecken in der Kreisstadt von einem Kinderprinzenpaar regiert. Diesmal sind es Manfred Binz und Sabine G a e b I e r. Der Kinderprinz ist der Sohn von Dr. jur. Binz, Oberverwaltungsgerichtsrat in Koblenz, wohnhaft in Montabaur. Prinzessin Sabine kann als Töchterlein des Narrenherrschers Friedrich l.von der Färberzunft, der im Karneval l96o sein Zepter über Mons Tabor schwang, auf prinzliches Geblüt hinweisen. Beide Jung-Regenten besuchen die vierte Klasse der Joseph-Kehrein-Schule.
Sie werden am Sonntagnachmittag vor dem Rathaus ihre Prinzenproklamation verkünden, die folgenden Wortlaut hat:
Zur Kinderfastnacht 1971 verkünden sie die folgende Proklamation:
Jetzt ist sie da mit bunter Pracht und bringt uns allen Freud: die Montabaurer Fassenacht, - und froh sind alle Leut.
Auch wir freu'n uns im Kinderreich und deshalb tu ich kund: die Narretei erfreue euch ab dieser heitren Stundl
Ich grüße als Prinzessin fein an meines Prinzen Seit'.
Drei Tage laßt uns fröhlich sein, es ist der Narren Zeit.
Sie schenke allen frischen Mut und bringe uns Gewinn; denn Lachen steht den Menschen guti Das ist der Narrheit Sinn!
Gege
Prinz Manfred I. vom
und
Prinzessin Sabine I. von
Kinderzug am Fastnachtsonntag
Auch in diesem Jahr findet wieder ein Kinderzug statt. Dazu treffen sich die großen-und kleinen Kinder so rechtzeitig am Bahnhofsvorplatz, daß der Zug um 13.45 Uhr von dort unter der Führung eines Spielmannszuges zum Rathaus gehen kann. Selbstverständlich ist das diesjährige Kinderprinzenpaar (siehe Bild) dabei.
Auch alle Kinder aus den Nachbardörfern sind zu diesem Zug herzlich eingeladen. Nach der Prinzenproklamation am Rathaus ist im Saal der Schloß-Schänke der traditionelle Kindermaskenball. Es wäre schön, wenn sich möglichst viele Kinder an diesem Zug beteiligen würden.
(A.T.)
Großer Fastnachtszug am Dienstag
Höhepunkt und glanzvoller Abschluß der Montabaurer Fastnacht ist auch in diesem Jahr wieder der große Fastnachtszug. Über zwanzig große Wagen, dazu viele bunte und originelle Fußgruppen geben Sr. Tollität Prinz Uwe I durch die Straßen der Stadt Geleit.
ben zu Mons Tabor
am 21. Februarius 1971
Roß be rg
der Färberzunft
Elf Musik-, Fanfaren- und Spielmannszüge werden dabei für entsprechende Stimmung sorgen. Ca. 5o Zentner Bonbons werden geworfen! Erfreulich die Tatsache, daß auch in diesem Jahr wieder Wagen aus Eschelbach, Holler und erstmals sogar aus Welschneudorf an dem Zug teilnehmen.
Die Karnevalsgesellschaft "Heiterkeit” 1889 e.V. entbietet an dieser Stelle allen auswärtigen Besuchern ein herzliches Willkommen und sagt allen ein ebenso herzliches Dankeschön für das Interesse, das sie Jahr für Jahr dem Fastnachtszug entgegenbrjngt. Möge in diesem Jahr auch der W'ettergott in Karnevalsstimmung sein! Helau! (A.T.)
Die Heiterkeit
schaut in den (Zeit) Spiegel
Fortsetzung !
Die Fortsetzung des Berichtes möchte ich mit einer kurzen Betrachtung über die diesjährigen Sitzungen beginnen. Viermal konnte der erstmals als Elferratspräsident fungierende Gerd Roßbach eine bis auf den letzten Platz besetzte Narhalla begrüßen. Die Bevölkerung Montabaur’s und sehr viele Besucher der nahen und weiten Umgebung

