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der soll die Bildung der Verbandsgemeinden dem Gesetzgeber überlassen ”, ist ja wohl nicht ernst zu nehmen. Hier muß ich fragen, ob bei der CDU Ansichten, die ihr nicht ins Konzept passen, so lapidar abgewertet werden ?
Die Herrn Bürgermeister und Gemeinderäte sollten mehr Mut haben, ihre Meinung darzulegen bzw„ zu vertreten und nicht einfach alles hinnehmen, was gegen ihre innere Überzeugung ist, " weil die da oben es so wollen "!
Die ” schweigende Mehrheit ” der Bevölkerung ( um ein Wort Präsident Nixons einzufügen ) ist gegen die frei“ willige Installierung der Verbandsgemeinde, in Horbach und nicht nur dort ?
Kurt Meuer, I. Beigeordneter der Gemeinde
Horbach, Mitgl. des Kreistages.
NACHRICHTEN des KREISES
Besuch
von 9o Schülerlotsen aus Berlin
In der Zeit vom 23. bis 27. Februar 1971 werden ca. 9o Jungen und Mädchen, die im Bezirk Steglitz als Schülerlotsen tätig sind, einen Besuch im Unterwesterwaldkreis machen. Die Schülerlotsen, die gerade in den Großstädten eine sehr erfolgreiche Unterstützung der dort tätigen Verkehrspolizei bei der Sicherung verkehrsreicher Straßen, die auf dem Schulweg liegen, ausüben, werden mit einer solchen Informationsreise belohnt für ihre oftmals jahrelange Tätigkeit zum Wohle ihrer Mitschüler.
Herr Verkehrsdirektor Becker ist zur Zeit dabei, ein umfangreiches Besuchsprogramm auszuarbeiten. Dabei werden die sicherlich in dieser Zeit liegenden Karnevalstage eine für die Berliner Gäste zusätzliche und wie wir hoffen, erlebnisreiche Beigabe auf ihrer Informationsreise sein.
Auch das Landratsamt wird sich um seine jungen Berliner Gäste kümmern. Nähere Einzelheiten werden wir rechtzeitig mitteilen.
Es sei noch erwähnt, daß der Besuch der Steglitzer Schülerlotsen im Zusammenhang zu sehen ist mit der Partnerschaft, die zwischen dem Westerwald und dem Bezirk Steglitz seit der Steglitzer Woche im vergangenen Jahr besteht.
Förderung d. sozialen Wohnungsbaues
mit öffentlichen Baudarlehen und öffentlichen Zuschüssen.
Der soziale Wohnungsbau wird im Jahre 1971 mit öffentlichen Baudarlehen und öffentlichen Zuschüssen zur Verbilligung von Kapitalmarktmitteln gefördert. Zunächst werden, wie das Ministerium für Finanzen und Wiederaufbau dem Landratsamt mitteilt, Mittel für den Bau von Familienheimen und eigengenutzten Eigentumswohnungen bereitgestellt» Die Mittel für den Bau von Mietwohnungen werden zugeteilt, nachdem die zu fördernden Bauvorhaben aus den Anmeldungen ausgewählt sind.
Dem Landkreis ist für die Förderung von Familienheimen und eigengenutzten Eigentumswohnungen aus den zur Verfügung stehenden Mitteln ein namhafter Betrag für öffentliche Baudarlehen zur Verfügung gestellt worden.
Auch für die Förderung von Mietwohnungen im Schwerpunktprogramm und im Bauprogramm für Industrie beschäftigte stehen Landesmittel zur Verfügung. Entsprechend den Zielen des Landesentwicklungsprogramms sollen diese Mittel schwerpunktmäßig eingesetzt und es sollen bevor-. zugt Orte mit stärkerer Zunanme von Arbeitsplätzen sowie die ihnen zugeordneten Gemeinden berücksichtigt werden. Dabei soll in erster Linie der Bau von Wohnungen in Gebieten mit erhöhtem Wohnungsbedarf gefördert werden. Der Wohnungsbau für alte Menschen, kinderreiche Familien, für Alleinstehende sowie für Schwerbeschädigte hat Vorrang, Dabei können Wohnungen für alte Menschen und für Schwerbeschädigte ggfs, zusätzlich mit Bundesmitteln
gefördert werden.
Bei der Förderung von Bauvorhaben für Industriebeschäftigte ist zu beachten, daß in jedem Fall eine angemessene Beteiligung des begünstigten Unternehmens an der Finanzierung gegeben ist.
In diesem Programm für Industriebeschäftigte kann auch bei Bedarf der Wohnungsbau für ausländische Arbeiter berücksichtigt werden.
Für die Errichtung dieser Wohnungen stellen die Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und das Bundesministerium für Städtebau und Wohnungswesen besondere Mittel zur Verfügung.
Weitere Einzelheiten sind bei der Abteilung 6, Referat 6o - Wohnungsbau und Siedlungswesen - beim Landrats.- amt zu erfahren.
Das Mitteilungsblatt ” Rund um Montabaur " erscheint freitags jeder Woche. Herausgeber: Druck und Verlag: Primo-Verlagsdruck, Linus Wittich, 5411 Weitersburg, Hauptstr. 9, Telefon: o2622-4o55/56.
POSTANSCHRIFT: 5413 Bendorf, Postfach 15o, Verantwortlich für den Inhalt: Helmut Schneider, 541o Höhr-Grenzhausen, In den Baum- gärten lo, Telefon: o2624 / 7488, LAYOUT: Ingrid Schütz, 5413 Bendorf-Sayn. REDAKTIONSSCHLUSS: dienstags 17.oo Uhr, Anzeigen-Annahmeschluß : montags 8.oo Uhr beim Verlag.
BODEN
Kirchliche Nachrichten
Gottesdienstordnung SONNTAG, 7.2.
9.oo Uhr Amt für Eheleute Adam Sturm und Katharina geb. Herbst - Kollekte für die Caritas-
13.30 Uhr Andacht
DIENSTAG, 9.2.
19.30 Uhr Stiftungsamt für Eheleute Johann Adam
Wolf
FREITAG, 12.2.
19.3o Uhr Amt nach Meinung zu Ehren der Mutter
Gottes
SONNTAG, 14.2.
9.oo Uhr Amt für den Gefallenen Josef Stamm
Die Eltern der Kommunionkinder werden zu einem Elternabend am Dienstag nach der Abendmesse eingeladen ( Schule ).
ELGENDORF
Mütterberatung
Das staatliche Gesundheitsamt Montabaur hat auf vielseitigen Wunsch hin sich bereiterklärt, die Mütterberatung am kommenden
MONTAG, dem 8. Februar 1971, um 15.3o Uhr im Bürgermeisteramt Eigendorf durchzuführen.
Ich bitte, die in Frage kommenden Mütter nach Möglichkeit von diesem Angebot der ärztlichen Betreuung rege Gebrauch zu machen, vor allem auch rechtzeitig zur Beratungsstunde zu gehen.
Überblick zur letzten Gemeinder. Sitzg.
Die erste Zusammenkunft im neuen Jahr diente im allgemeinen der finanz, Rechenschaft über das vergangene

