Ausgabe 
5.2.1971
Seite
754
 
Einzelbild herunterladen

- 11 -

der soll die Bildung der Verbandsgemeinden dem Gesetzgeber überlassen, ist ja wohl nicht ernst zu nehmen. Hier muß ich fragen, ob bei der CDU Ansichten, die ihr nicht ins Konzept passen, so lapidar abgewertet werden ?

Die Herrn Bürgermeister und Gemeinderäte sollten mehr Mut haben, ihre Meinung darzulegen bzw zu vertreten und nicht einfach alles hinnehmen, was gegen ihre innere Überzeugung ist, " weil die da oben es so wollen "!

Die schweigende Mehrheit der Bevölkerung ( um ein Wort Präsident Nixons einzufügen ) ist gegen die frei willige Installierung der Verbandsgemeinde, in Horbach und nicht nur dort ?

Kurt Meuer, I. Beigeordneter der Gemeinde

Horbach, Mitgl. des Kreistages.

NACHRICHTEN des KREISES

Besuch

von 9o Schülerlotsen aus Berlin

In der Zeit vom 23. bis 27. Februar 1971 werden ca. 9o Jungen und Mädchen, die im Bezirk Steglitz als Schüler­lotsen tätig sind, einen Besuch im Unterwesterwaldkreis machen. Die Schülerlotsen, die gerade in den Großstädten eine sehr erfolgreiche Unterstützung der dort tätigen Ver­kehrspolizei bei der Sicherung verkehrsreicher Straßen, die auf dem Schulweg liegen, ausüben, werden mit einer sol­chen Informationsreise belohnt für ihre oftmals jahrelange Tätigkeit zum Wohle ihrer Mitschüler.

Herr Verkehrsdirektor Becker ist zur Zeit dabei, ein um­fangreiches Besuchsprogramm auszuarbeiten. Dabei werden die sicherlich in dieser Zeit liegenden Karnevalstage eine für die Berliner Gäste zusätzliche und wie wir hoffen, er­lebnisreiche Beigabe auf ihrer Informationsreise sein.

Auch das Landratsamt wird sich um seine jungen Berliner Gäste kümmern. Nähere Einzelheiten werden wir rechtzei­tig mitteilen.

Es sei noch erwähnt, daß der Besuch der Steglitzer Schüler­lotsen im Zusammenhang zu sehen ist mit der Partner­schaft, die zwischen dem Westerwald und dem Bezirk Steglitz seit der Steglitzer Woche im vergangenen Jahr be­steht.

Förderung d. sozialen Wohnungsbaues

mit öffentlichen Baudarlehen und öffent­lichen Zuschüssen.

Der soziale Wohnungsbau wird im Jahre 1971 mit öffent­lichen Baudarlehen und öffentlichen Zuschüssen zur Ver­billigung von Kapitalmarktmitteln gefördert. Zunächst werden, wie das Ministerium für Finanzen und Wiederauf­bau dem Landratsamt mitteilt, Mittel für den Bau von Familienheimen und eigengenutzten Eigentumswohnungen bereitgestellt» Die Mittel für den Bau von Mietwohnungen werden zugeteilt, nachdem die zu fördernden Bauvorhaben aus den Anmeldungen ausgewählt sind.

Dem Landkreis ist für die Förderung von Familienheimen und eigengenutzten Eigentumswohnungen aus den zur Ver­fügung stehenden Mitteln ein namhafter Betrag für öffent­liche Baudarlehen zur Verfügung gestellt worden.

Auch für die Förderung von Mietwohnungen im Schwer­punktprogramm und im Bauprogramm für Industrie beschäf­tigte stehen Landesmittel zur Verfügung. Entsprechend den Zielen des Landesentwicklungsprogramms sollen diese Mittel schwerpunktmäßig eingesetzt und es sollen bevor-. zugt Orte mit stärkerer Zunanme von Arbeitsplätzen sowie die ihnen zugeordneten Gemeinden berücksichtigt werden. Dabei soll in erster Linie der Bau von Wohnungen in Gebieten mit erhöhtem Wohnungsbedarf gefördert werden. Der Wohnungsbau für alte Menschen, kinderreiche Fami­lien, für Alleinstehende sowie für Schwerbeschädigte hat Vorrang, Dabei können Wohnungen für alte Menschen und für Schwerbeschädigte ggfs, zusätzlich mit Bundesmitteln

gefördert werden.

Bei der Förderung von Bauvorhaben für Industriebeschäf­tigte ist zu beachten, daß in jedem Fall eine ange­messene Beteiligung des begünstigten Unternehmens an der Finanzierung gegeben ist.

In diesem Programm für Industriebeschäftigte kann auch bei Bedarf der Wohnungsbau für ausländische Arbeiter berücksichtigt werden.

Für die Errichtung dieser Wohnungen stellen die Bundes­anstalt für Arbeitsvermittlung und das Bundesministerium für Städtebau und Wohnungswesen besondere Mittel zur Verfügung.

Weitere Einzelheiten sind bei der Abteilung 6, Referat 6o - Wohnungsbau und Siedlungswesen - beim Landrats.- amt zu erfahren.

Das Mitteilungsblatt Rund um Montabaur " erscheint freitags jeder Woche. Herausgeber: Druck und Verlag: Primo-Verlagsdruck, Linus Wittich, 5411 Weitersburg, Hauptstr. 9, Telefon: o2622-4o55/56.

POSTANSCHRIFT: 5413 Bendorf, Postfach 15o, Verantwortlich für den Inhalt: Helmut Schnei­der, 541o Höhr-Grenzhausen, In den Baum- gärten lo, Telefon: o2624 / 7488, LAYOUT: Ingrid Schütz, 5413 Bendorf-Sayn. REDAKTIONSSCHLUSS: dienstags 17.oo Uhr, Anzeigen-Annahmeschluß : montags 8.oo Uhr beim Verlag.

BODEN

Kirchliche Nachrichten

Gottesdienstordnung SONNTAG, 7.2.

9.oo Uhr Amt für Eheleute Adam Sturm und Katha­rina geb. Herbst - Kollekte für die Caritas-

13.30 Uhr Andacht

DIENSTAG, 9.2.

19.30 Uhr Stiftungsamt für Eheleute Johann Adam

Wolf

FREITAG, 12.2.

19.3o Uhr Amt nach Meinung zu Ehren der Mutter

Gottes

SONNTAG, 14.2.

9.oo Uhr Amt für den Gefallenen Josef Stamm

Die Eltern der Kommunionkinder werden zu einem Elternabend am Dienstag nach der Abendmesse eingela­den ( Schule ).

ELGENDORF

Mütterberatung

Das staatliche Gesundheitsamt Montabaur hat auf viel­seitigen Wunsch hin sich bereiterklärt, die Mütterbera­tung am kommenden

MONTAG, dem 8. Februar 1971, um 15.3o Uhr im Bürgermeisteramt Eigendorf durchzuführen.

Ich bitte, die in Frage kommenden Mütter nach Möglich­keit von diesem Angebot der ärztlichen Betreuung rege Gebrauch zu machen, vor allem auch rechtzeitig zur Beratungsstunde zu gehen.

Überblick zur letzten Gemeinder. Sitzg.

Die erste Zusammenkunft im neuen Jahr diente im all­gemeinen der finanz, Rechenschaft über das vergangene