Ausgabe 
5.2.1971
Seite
745
 
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ZWANZIG JAHRE NARRETEI BEI DER "HEITERKEIT" ZU MONTABAUR

Mit dieser karnevalistischen Sonderausgabe will die " HEITERKEIT n , die domi­nierende karnevalistische Vereinigung der Stadt Montabaur, allen Einwohnern der Stadt und allen Lesern des HeimatblattesRUND UM MONTABAUR " Freude, Frohsinn und Spaß in s Haus bringen.

Wie könnten wir das besser beginnen als mit der

GROSSEN PROKLAMATION SEINER TOLLITÄ.T

UWE I.

Prinzlicher Souverän und Schirmherr über Frohsinn und Freude entbietet allen EX-Regenten und dem Närrischen Volk seine herzlichsten Grüße zur Fastnacht 1971 in Mons-Tabor

Als Primus inter pares aus dem Hause der HEITERKEIT, beginnt UNSERE Herr­schaft im Sternenbild des Steinbocks, überdauert den Wassermann, um im Tier­kreiszeichen der Fische ihren Höhepunkt und Abschluß zu finden.

In den Sternen steht geschrieben, daß die Freude, als Tochter aus Elysium, ein Götterfunke sei. Die Schwester der Freude ist die Heiterkeit. Mit Frohsinn und Humor sind beide brüderlich vereint. \

FREUDE, HEITERKEIT, FROHSINN und HUMOR, sind die Wegbereiter der NARRE TEI, wer willens ist, der wird erkennen, in ihnen sein schönstes KONTERFEI.

LASST UNS ALSO ;

die FASTNACHT, als Quelle der Freude, ungetrübt von jeder Umweltverschmut­zung, erhalten und pflegen - die närrische Überlieferung, geboren aus dem Mutter­witz des Volkes, unter den stets gültigen Wahlspruch steilen :

lf Von Zoten frei, die Narretei u -

den grauen Alltag bannen, wenn das Gebot der Stunde Fröhlichkeit heißt.

Allen zur Freud - Niemand zum Leid getreu dem Wahlspruch der HEITERKEIT.

Was wär noch zu sagen ? EUCH allen MEIN GRUSS, weil letztlich doch alles erst wachsen muß.

Verbindet darum meine prinzliche Huld, mit EUREM Verständnis, habt mit mir Geduld.

Vereint mit EUCH, doch niemals allein, gelingt es mir, Freudenspender zu sein.

Aus der Fülle des Lebens, für kurze Zeit, genießet den Becher'der HEITERKEIT.

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U W E I.

Gegeben zu MONS - TABOR,

FASTNACHT 1971